Rekord-Weltcupsieger verletzt

Zwangspause und vorzeitiges Saison-Aus für Gregor Schlierenzauer

Beim Continentalcup in Brotterode hat sich Gregor Schlierenzauer schwerer verletzt als zunächst angenommen. Der Rekord-Weltcupsieger muss eine Zwangspause einlegen und die Saison vorzeitig beenden.

Wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) und Schlierenzauer selbst am Dienstag bestätigt haben, hat sich der Rekord-Weltcupsieger am vergangenen Wochenende eine Teilruptur des linken Kreuzbandes zugezogen.

Nach dem Probedurchgang am Samstag hat der 53-fache Weltcupsieger über Schmerzen im linken Knie geklagt und konnte in Folge dessen nicht am Wettbewerb teilnehmen. Bei weiteren Untersuchungen hat sich nun die Schwere der Verletzung gezeigt.

„Irgendwie bleibt der Wurm drinnen. Die Saison, die mit der Covid-Erkrankung zach begonnen hat und nicht ins Laufen kommen wollte, endet für mich mit einer Teilruptur des vorderen linken Kreuzbandes“, sagte Schlierenzauer und erklärte weiter: „Ich bin im Probedurchgang sehr weit gesprungen, Telemark ist sich keiner mehr ausgegangen. Ich hatte bei der Landung eine X-Stellung, es hat mich hinten reingedrückt, das war’s.“

Der ÖSV spricht von mindestens sechs Wochen Zwangspause für den Tiroler. Die Saison ist für ihn damit vorzeitig beendet.

4 Kommentare

  1. Ich hatte gehofft das Schlierenzauer es noch mal schafft.Schade.Solche Verletzung ist schlimm,mann wünscht es keinem Sportler.Kopf hoch und noch mal Anlauf nehmen.

  2. „Telemark ist sich keiner mehr ausgegangen.“
    Hä??
    „Ich hatte bei der Landung eine X-Stellung“
    Das ist doch, seitdem niemand mehr mit dem Telemark landet (außer hin und wieder mal angedeutet der allerbeste im jeweiligen Wettkampf), bei allen Springern der Fall.
    Schlierenzauer soll nun langsam mal den Tatsachen ins Auge blicken und in das wirkliche Leben eintreten, Zeit ist es für ihn schon lange.

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