Olympia in weite Ferne gerückt

Corona: Andreas Wellinger vor Weltcup in Titisee-Neustadt positiv getestet

Andreas Wellinger wird im Vorfeld des Weltcups in Titisee-Neustadt positiv auf das Coronavirus getestet. Der Olympiasieger befindet sich in Quarantäne – die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen scheint unwahrscheinlich.

Wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Freitagnachmittag bestätigt hat, wurde Andreas Wellinger im Vorfeld des Weltcups in Titisee-Neustadt (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos) positiv auf das Coronavirus getestet.

Der Olympiasieger begibt sich in Quarantäne und wird das Weltcup-Wochenende im Schwarzwald verpassen. „Der CT-Wert ist zwar über 30, aber leider positiv. Daher kann ich leider nicht springen, das ist extrem bitter“, sagte Wellinger. Der CT-Wert gibt an, wie viel Virusmaterial nachgewiesen wird. Bei den Olympischen Winterspielen in Peking ist ein Wert von über 40 gefordert.

„Gesundheitlich geht es mir gut, ich merke nichts. Man kann nichts anderes sagen als scheiße gelaufen“, sagte Wellinger weiter.

Olympia-Teilnahme unwahrscheinlich

In Titisee-Neustadt hätte Wellinger die letzte Möglichkeit gehabt, sich für die fünfköpfige Olympia-Mannschaft des DSV zu empfehlen. Der Olympiasieger von der Normalschanze hätte sich mit Severin Freund, Pius Paschke und Constantin Schmid um die letzten beiden verbliebenen Tickets duelliert.

Nach dem ersten von zwei Einzel-Wettbewerben am Samstag will Bundestrainer Stefan Horngacher seine Nominierungen bekannt geben. Karl Geiger, Markus Eisenbichler und Stephan Leyhe haben ihr Olympia-Ticket bereits sicher in der Tasche.

Auch interessant: Der DSV hat die ersten Startplätze für Peking vergeben: Drei der fünf Olympia-Teilnehmer der deutschen Skispringer sind bereits nominiert.

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