Vierfach-Olympiasieger Ammann verzichtet

Killian Peier holt Schweizer Meistertitel

Titelverteidiger Killian Peier sichert sich bei den Schweizer Meisterschaften am Sonntag den Titel. Vierfach-Olympiasieger Simon Ammann verzichtet bei der Entscheidung in Einsiedeln auf die Teilnahme und trainiert stattdessen für Olympia.

Killian Peier bleibt amtierender Schweizer Meister im Skispringen. Der 22-Jährige setzte sich am Sonntagmorgen in Einsiedeln mit Sprüngen auf 116,5 und 115 Metern sowie 271,2 Punkten in einer spannenden Entscheidung gegen Gregor Deschwanden durch, der auf 115,5 und 114 Meter (266,1 P.) kam. Die Bronzemedaille sicherte sich auf der Andreas-Küttel-Schanze der 21-jährige Andreas Schuler mit 114,5 und 109 Metern (250,8 P.).

Insgesamt 15 Athleten kämpften in Einsiedeln um den nationalen Meistertitel, doch der prominenteste hat gefehlt.

Ammann trainiert in Pyeongchang

Der vierfache Olympiasieger Simon Ammann verzichtete auf die Teilnahme, bereitet sich stattdessen lieber auf die anstehende Olympia-Saison vor. Zuletzt hat der 36-Jährige auf der Olympiaschanze in Pyeongchang trainiert.

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Gabriel Karlen belegte hinter den Top-3-Athleten den vierten Platz, gefolgt von Sandro Hauswirth und Luca Egloff.

Hauswirth sicherte sich mit 114 und 112,5 Metern und 259,2 Punkten den Junioren-Titel vor Dominik Peter (111,5 und 110 m; 248,2 P.) und Pascal Müller (97,5 und 94 m; 186,7 P.).

Bei der Team-Entscheidung ging der Sieg an den Zürcher Skiverband, der in der Besetzung Dominik Peter, Pascal Kälin, Tobias Birchler und Andreas Schuler insgesamt 975,9 Punkte erzielte. Deutlich dahinter holten der Berner Oberländische Skiverband (Luca von Grünigen, Kevin Romang, Gabriel Karlen, Sandro Hauswirth; 836,5 P.) und das Mixed-Team ZSSV/OSSV (Aron Russi, Fabian Waldis, Gregor Deschwanden, Luca Egloff; 758,3 P.) Silber und Bronze.

Damen-Titel an Sina Arnet

Die Skispringerinnen ermittelten ihre Titelträgerin auf der benachbarten Kleinschanze. Sina Arnet setzte sich mit 74 und 62 Metern sowie 205,7 Punkten deutlich gegen Rea Kindlimann (64 und 66,5 m; 193,6 P.) und Emely Torazza (50,5 und 50,5 m; 123,7 P.) durch.

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