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Zu gefährlich! Keine Chance zum Skifliegen am Kulm

Springer und Zuschauer können unverrichteter Dinge abziehen: Am zweiten Tag am Kulm war der Wind so stark, dass kein einziger Springer abheben durfte. Die Ereignisse eines zugegebenermaßen nicht besonders ereignisreichen Tages.

14:45 Uhr: Die Jury hat keine Hoffnung mehr! Das heutige Skifliegen am Kulm ist abgesagt! Der Wettbewerb wird zunächst nicht nachgeholt – weiter geht es für die Skispringer also in der kommenden Woche mit der Skiflug-WM: Bereits am Donnerstag stehen in Oberstdorf Training und Qualifikation auf dem Plan. skispringen.com bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit und meldet sich nächste Woche live aus Oberstdorf!

14:22 Uhr: Da erreicht uns direkt die nächste Verschiebung. Der Wind ist weiterhin zu stark, mit Geschwindigkeiten von bis zu 6 m/s ist derzeit nicht an Skifliegen zu denken. Die Jury hofft auf bessere Bedingungen und will den Wettkampf um 15 Uhr starten!

14:21 Uhr: Bekannte Gesichter sind heute am Kulm an der Schanze: Der Österreicher Lukas Müller kehrt an den Ort seines Unglücks zurück – vor genau zwei Jahren war er als Vorspringer schwer gestürzt und sitzt seitdem im Rollstuhl. Auch der ehemalige Skispringer Wolfgang Loitzl, der nur wenige Kilometer entfernt wohnhaft ist, verfolgt das heutige Skifliegen an der Schanze. Doch noch heißt es erst einmal Warten…

13:51 Uhr: Weiterhin weht der Wind am Kulm deutlich zu stark, der Start des ersten Durchgangs wird daher auf 14:45 Uhr verschoben. Das dürfte kein einfacher Tag werden.

13:07 Uhr: In der Wartezeit blicken wir auf den gestrigen Abend zurück, denn der Kulm ist ja nicht nur bekannt für spektakulär weite Flüge, sondern ebenso für ein hochkarätiges Rahmenprogramm: OK-Chef Hubert „Hupo“ Neuper lud gestern zu einem besonderen Abend unter dem Motto „A Tribute to Noriaki Kasai“. Der inzwischen 45-jährige Japaner, der gestern sensationell auf den fünften Platz geflogen ist, wurde für seine eindrucksvolle Karriere geehrt. Die Laudatio hielt der ehemalige ÖSV-Skispringer Andreas Goldberger.

12:41 Uhr: Die Qualifikation ist abgesagt! Die Jury entscheidet sich angesichts des weiterhin starken Windes, die Ausscheidung zu streichen – stattdessen sind alle 57 Athleten im ersten Wertungsdurchgang ab 14:15 Uhr startberechtigt!

12:28 Uhr: Derzeit ist der Wind am Kulm zu stark! Die Jury verschiebt den Start der Qualifikation daher um eine halbe Stunde – um 13 Uhr soll es nun losgehen!

12:20 Uhr: Die äußeren Bedingungen passen: Die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt, Regen oder Schnee soll es heute nicht geben. Nur der Wind weht aktuell recht kräftig, soll laut Wetterprognose im Laufe des Tages aber nachlassen. Hoffen wir auf einen spannenden und vor allem fairen Skiflugtag am Kulm!

12:13 Uhr: Für die deutschen Skispringer geht es heute hingegen darum, endlich in Flug-Form zu kommen. Wenige Tage vor dem Start der Skiflug-WM im heimischen Oberstdorf präsentierte sich die Mannschaft von Bundestrainer Werner Schuster, die weiterhin auf den verletzten Richard Freitag verzichten muss, zuletzt erschreckend schwach. „Ich komme einfach noch nicht richtig ins Gleiten. Aber es fehlt nicht mehr viel“, sagte etwa Andreas Wellinger nach dem ersten Wettbewerb gestern. Heute will er ebenso wie seine Mannschaftskollegen eine Schippe drauflegen.

12:01 Uhr: Nach dem ersten Weltcupsieg seiner Karriere gestern ist Andreas Stjernen auch heute der Top-Favorit in Tauplitz / Bad Mitterndorf, doch die Konkurrenz ist groß: Nicht nur Stjernens norwegische Mannschaftskollegen, sondern auch die zuletzt starken Slowenen und die heimischen Skispringer aus Österreich mit Skiflug-Weltrekordhalter Stefan Kraft wollen heute vorne mitmischen.

11:19 Uhr: Insgesamt 57 Athleten sind für die Qualifikation ab 12:30 Uhr gemeldet. Beim Skifliegen fällt das Starterfeld im Wettkampf gemäß der offiziellen Regeln kleiner aus als als bei normalen Skisprung-Weltcups – nicht die besten 50, sondern nur die besten 40 Athleten schaffen es in den ersten Wertungsdurchgang.

11:12 Uhr: Guten Morgen von Kulm! Es ist der zweite Wettkampftag auf der berühmten Skiflugschanze in der Steiermark – erneut machen die weltbesten Skispringer Jagd auf 200 Meter und mehr. Der Kampf um wichtige Weltcuppunkte ist zugleich Generalprobe für die Skiflug-WM, die am kommenden Wochenende in Oberstdorf stattfindet. Für Spannung ist also gesorgt!

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8 Kommentare

  1. Die Absage des Springens ist gut für die deutschen Springer, da sehr sturzanfällig. Nochmal Glück gehabt würde ich sagen. Komischerweise haben anderen Nationen keine Probleme mit stürzenden Springern, liegt sicherlich an der Technik und am besseren Training. Es bleibt spannend! 🙂

    • Was du so sagst!?

      Spannend – ja.

      Aber was hast du gegen die deutschen Springer?

      Vor zwei Jahren lächelten hier einige über Stoch.

      Und jetzt?

      Und man sagte den Polen nach, sie könnten nicht Skispringen, weil .. usw.

      Solche Aussagen kommen in der Regel von Neidern.

      Was bist du?

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