DSV-Skispringerin verpasst Heimsieg knapp

Maren Lundby siegt in Hinterzarten vor Katharina Althaus

Maren Lundby gewinnt den Einzel-Weltcup in Hinterzarten in einer spannenden Entscheidung vor Katharina Althaus. Die Norwegerin zieht mit der Deutschen im Gesamtweltcup gleich. Auch drei weitere DSV-Skispringerinnen landen im Schwarzwald unter den Top Ten.

Mit Sprüngen auf 105 und 102 Meter sicherte sich Maren Lundby am Sonntagnachmittag in Hinterzarten den Sieg. Auf der Adlerschanze erzielte der Norwegerin insgesamt 269,1 Punkte und setzte sich damit gegen die Deutsche Katharina Althaus (102,5 und 99 m; 254,7 P.) und Sara Takanashi (98 und 100 m; 248,8 P.) durch.

Den Grundstein zum überlegenen Sieg legte die 23-Jährige schon im ersten Durchgang. Zu diesem Zeitpunkt führte Lundby das Feld vor den beiden Deutschen Althaus und Ramona Straub an. Im Finale fiel Straub hinter Takanashi auf den vierten Platz zurück.

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Lundby zeigte dann auch im Finale keine Nerven, springt wegen schlechteren Windbedingungen aus einer höheren Anfahrtsposition auf die Bestweite von 102 Metern und machte damit den sechsten Weltcupsieg ihrer Karriere perfekt.

Vier DSV-Skispringerinnen in den Top Ten

Das Lager der DSV-Damen kann beruhigt in die Weihnachtsfeiertage gehen – denn aus mannschaftlicher Sicht präsentierte sich in Hinterzarten niemand so stark wie die Mannschaft von Bundestrainer Andreas Bauer: Neben Althaus und Straub landeten auch Olympiasiegerin Carina Vogt als Sechste sowie Juliane Seyfarth als Achter unter den besten Zehn.

Weitere Weltcuppunkte für Deutschland sammelten außerdem Gianina Ernst (16.) und Luisa Görlich (23.).

Japanerinnen stark, Hölzl beste Österreicherin

Neben den deutschen Skispringerinnen machten einmal mehr die Japanerinnen auf sich aufmerksam: Auch wenn Rekord-Weltcupsiegerin Takanashi offenbar Schwierigkeiten hat, ihre Dominanz der vergangenen Jahre im olympischen Winter zu wiederholen, präsentiert sich Team Japan geschlossen stark. Yuki Ito und Kaori Iwabuchi rundeten ein gutes Mannschaftsergebnis mit den Plätzen fünf bzw. neun ab.

Chiara Hölzl belegte als beste Österreicherin mit 98 und 97 Metern einen guten siebten Platz, die Slowenin Ema Klinec wurde vor ihrer Teamkollegin Ursa Bogataj (11.) Zehnter. Irina Avvakumova aus Russland musste sich mit dem zwölften Platz zufrieden geben.

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Mit jeweils 360 Punkten teilen sich Althaus und Lundby nun das Gelbe Trikot der Weltcup-Gesamtführenden. Dahinter liegt Sara Takanashi mit 230 Zählern an dritter Stelle.

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Die Skispringerinnen verabschieden sich nun in die Weihnachtspause. Nach dem Jahreswechsel wird der Damen-Weltcup mit den nächsten beiden Einzel-Wettbewerben im rumänischen Rasnov am 6. und 7. Januar fortgesetzt.

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