Continentalcup statt Grand-Prix für Schlierenzauer und Co.

Österreichs Top-Skispringer springen in Stams

Foto: ÖSV / Kotlaba

Die besten Skispringer Österreichs gehen am Wochenende nicht beim Sommer-Grand-Prix in Russland, sondern stattdessen beim Continentalcup in der Heimat an den Start. Auch ein deutscher Top-Skispringer hat sich für Stams angekündigt.

Eigentlich ist der Continentalcup die „zweite Liga“ des Skispringens – doch immer dann, wenn der Sommer-Grand-Prix fern der Heimat Station macht, geben sich regelmäßig auch die besten Athleten aus Mitteleuropa gerne die Ehre. Allen voran wird das österreichische Team am kommenden Wochenenende in Stams (09.-10.09.2017) mit der kompletten Weltcup-Mannschaft an den Start gehen.

„Ich freue mich schon sehr auf einen internationalen Vergleich vor eigenem Publikum“, erklärte der Gesamtweltcup-Sieger Stefan Kraft im Vorfeld. Auch Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer freut sich auf eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag. „Wenn es einen Bewerb auf einer meiner Tiroler Heimschanzen gibt, dann will ich da dabei sein“, so Schlierenzauer am Dienstag: „Jetzt hoffen wir auch auf viel Unterstützung durch die heimischen Fans.“

Zwölf Österreicher am Start, auch Freitag und Prevc dabei

Neben Kraft und Schlierenzauer gehen für die Alpenrepublik auch Michael Hayböck, Manuel Fettner, Andreas Kofler, Manuel Poppinger, Daniel Huber, Philipp Aschenwald, Mika Schwann, Markus Rupitsch, Thomas Lackner und Elias Tollinger an den Start. Insgesamt haben zwölf Nationen ihr Kommen angekündigt. Mit Richard Freitag und Domen Prevc messen sich auch namhafte Athleten aus Deutschland und Slowenien mit Österreichs Elite.

» Infos & Zeitplan: Continentalcup (Herren) Stams 2017

Österreichs Cheftrainer Heinz Kuttin freut sich auf ein spannendes Wettkampf-Wochenende auf der Brunnentalschanze. „Ich glaube dass es für die Zuschauer sehr interessant sein wird, in Stams wieder einmal die Weltelite zu sehen. Wir trainieren hier sehr oft und hoffen darum natürlich, dass es im Wettkampf ein wenig leichter geht. Wenn zahlreiche Zuseher kommen, dann verstärkt das unseren Heimvorteil“, so Kuttin.

Während die erste Garde Österreichs im Continentalcup startet, reisen zumindest vier Athleten für Rot-weiß-rot zum Sommer-Grand-Prix nach Russland: Chefcoach Kuttin nominierte für die Wettbewerbe in Tschaikowski Markus Schiffner, Clemens Aigner, Florian Altenburger und Maximilian Steiner.

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