Slowenischer Skisprung-Star

Peter Prevc erneut operiert

Erneuter Rückschlag für Sloweniens besten Skispringer der vergangenen Jahre: Bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit musste Peter Prevc operiert werden. Den Sommer-Grand-Prix wird der 25-Jährige größtenteils verpassen.

Schon im April musste Peter Prevc am linken Sprunggelenk operiert werden, weil die Beweglichkeit während des Olympia-Winters eingeschränkt war. Nun musste sich der 25-jährige in Ljubljana erneut einem arthroskopischen Eingriff unterziehen, weil sich das Sprunggelenk in den vergangenen Wochen entzündet hatte. Das bestätigte der slowenische Skiverband am Donnerstag.

Der Gesamtweltcup-Sieger der Saison 2015/2016 muss nun mit einer mehrwöchigen Zwangspause rechnen, einen Großteil des am Wochenende beginnenden Sommer-Grand-Prix (alle Termine im Überblick) wird er verpassen.

„Möchte meine Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen“

Wann Prevc wieder auf die Skisprungschanze zurückkehren kann, ist noch ungewiss. „Ich möchte meine Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen“, sagte der 22-fache Weltcupsieger und verweist darauf, dass er nach der ersten Operation zu früh ins Training zurückgekehrt war.

» Sommer-Grand-Prix 2018: Alle Termine des Skisprung-Sommers im Überblick

Das Krankenhaus konnte Prevc inzwischen wieder verlassen. „Ich werde jetzt abwarten, was die Ärzte und Physiotherapeuten mir sagen, wann und wie sehr ich es wieder belasten kann“, so Prevc weiter.

Sieben Slowenen in Wisla am Start

Realistischer Termin für eine Rückkehr ins Wettkampfgeschehen sind die letzten Stationen des Sommer-Grand-Prix Ende September bzw. Anfang Oktober in Rasnov, Hinzenbach und Klingenthal.

Das erste Wettkampf-Wochenende in Wisla wird jedenfalls ohne Peter Prevc über die Bühne gehen. Sloweniens neuer Cheftrainer Gorazd Bertoncelj hat stattdessen Domen Prevc, Anze Semenic, Tilen Bartol, Timi Zajc, Bor Pavlovcic, Anze Lanisek und Tomaz Naglic für den Aufakt im Süden Polens nominiert.

Über Marco Ries 508 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

6 Kommentare

  1. Bin ich eigentlich der einzige, der bei den Kommentaren von Adam und seinen anderen Namen, einfach nur schmunzeln muss. Irgendwie sind sie manchmal das Salz in der Suppe. Nicht das ich es gutheißen will. Ich finde es dann eher lächerlich sich mit ihm streiten zu wollen. So läuft nunmal die Anonymität des Internets. Es bringt nix.

    Mfg
    Soli =D

  2. Das was hier allgemein an Kommentaren abgegeben wird, ist unter aller Kanone. Liebe Moderatoren bitte schließt die Kommentarfunktion.

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