Disqualifikationen beeinflussen Ausgang

Slowenien gewinnt denkwürdige Mixed-Premiere bei Olympia

Foto: imago / Bildbyran

Slowenien heißt der erste Olympia-Sieger in einem Mixed-Team-Bewerb. Während dieser Sieg hochverdient ist, wird der Wettkampf maßgeblich von insgesamt fünf Disqualifikationen beeinflusst.

Slowenien wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann höchst souverän die Olympia-Premiere des Mixed-Team-Wettbewerbs. Nika Kriznar, Timi Zajc, Normalschanzen-Olympiasiegerin Ursa Bogataj und Peter Prevc erzielten zusammen 1001,5 Punkten und lagen damit satte 111,2 Punkte vor dem Silberrang.

Dieser wurde vom Quartett des Russischen Olympischen Komitees aus Irma Makhinia, Danil Sadreev, Irina Avvakumova und Evgeniy Klimov, das auf 890,3 Punkte kam. Noch überraschender ging die Bronzemedaille an das Team aus Kanada mit Alexandria Loutitt, Matthew Soukup, Abigail Strate und Mackenzie Boyd-Clowes mit 844,6 Punkten. Für alle drei Nationen waren es die ersten Medaillen bei einem Mixed-Team-Springen bei Großereignissen.

Disqualifikations-Beben sorgt für Empörung

Maßgeblich mit beeinflusst wurde der Ausgang des Wettkampfs durch insgesamt fünf Disqualifiktionen gegen Skispringerinnen, die noch während des laufenden Wettkampfs für großen Diskussionsstoff sorgten. Darunter war mit Katharina Althaus, die mit 104 Metern einen formidablen Sprung gezeigt hatte, auch eine Deutsche. Ihre Punkte wurden aus der Wertung genommen, sodass Selina Freitag, Constantin Schmid und Karl Geiger auf lediglich 350,9 Punkte kamen und somit um neun Punkte als bittere Neunte das Finale verpassten. Karl Geigers bester Sprung auf der schwierigen Normalschanze auf 101,5 Meter erwies sich somit als wertlos für das Abschneiden des deutschen Teams.

Japans Aufholjagd vergebens

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebte das Team aus Japan. Mitte des ersten Durchgangs war Startspringerin Sara Takanashi als erste Springerin im Wettkampfverlauf disqualifiziert worden, was bei ihr zahlreiche Tränen auslöste. Doch Yukiya Sato, Yuki Ito und Ryoyu Kobayashi kämpften weiter und brachten ihr Team ins Finale. Dort trotzte auch Takanashi ihren Tränen und steuerte ihren Teil zur Aufholjagd bei. Diese wäre um nur 8,3 Punkte fast noch in Bronze gemündet, nachdem Kobayashi mit 106 Metern den weitesten Sprung des Tages zeigte. Doch Boyd-Clowes hielt mit 101,5 Metern stark dagegen und wehrte diesen Angriff ab.

Auch Österreich musste in den sauren Apfel in Form einer verpassten Medaille beißen. Im Team aus der Alpenrepublik erwischte es Daniela Iraschko-Stolz, die nach dem Springen im ‚ORF‘ berichtete: „Bei mir hat das Hüftbändchen um einen Zentimeter nicht gepasst. Wir haben das im Vorfeld so hingenäht, dass eine Disqualifikation nicht passieren sollte und nun ist sie passiert. Prinzipiell ist der Anzug und der Schnitt regelkonform gewesen.“ Manuel Fettner, Lisa Eder und Stefan Kraft lieferten ihrem Niveau entsprechend ab, doch der Rückstand war zu groß und betrug am Ende über 30 Punkte auf Bronze.

Norwegen erwischt es gleich doppelt

Auch Norwegen erwischte es im Materialcontainer hart: Silje Opseth und Anna Odine Stroem wurden im Finale disqualifiziert. Somit landeten bei den Skandinaviern, für die auch Robert Johansson und Marius Lindvik sprangen, nur sechs Sprünge in der Wertung. Mehr als Platz acht war somit nicht drin. Profiteure dessen waren Polen (Nicole Konderla, Dawid Kubacki, Kinga Rajda und Kamil Stoch), sowie Tschechien (Klara Ulrichova, Cestmir Kozisek, Karolina Indrackova und Roman Koudelka), die Sechster und Siebter wurden – ohne Disqualifikationen wohlgemerkt.

China völlig chancenlos

Wie vorher abzusehen war, war das China, das erstmals überhaupt ein Mixed-Team stellte, völlig chancenlos und belegte abgeschlagen den zehnten und damit letzten Platz. Da sich mit Qiwu Song nur ein Skispringer für die olympischen Spiele qualifiziert hatte, mussten die Gastgeber auf eine Ausnahmeregel zurückgreifen, die besagt, dass sie einen Nordischen Kombinierer nominieren dürfen, um aufzufüllen. Das war dann Jiawen Zhao, der das Team um die beiden Damen Bing Dong und Qingyue Peng ergänzte.

Die Skispringer haben nun zunächst einen Tag Pause, ehe am Mittwoch und Donnerstag zwei Trainingstage mit je drei Durchgängen auf der Großschanze anstehen. Freitag folgt dann die Qualifikation für das Einzel, das am Samstag stattfindet (beides 12 Uhr MEZ / alles live bei skispringen.com).

Für die Skispringerinnen sind die olympischen Spiele in Peking damit beendet. Vom 24. bis 27. Februar steht dann der Weltcup in Hinzenbach (Österreich) an, wo auch das erste und einzige Teamspringen im Saisonverlauf stattfinden wird.

Über Luis Holuch 307 Artikel
Seit 2010 als Journalist tätig und hat 2017 sein erstes Buch veröffentlicht. Wie es die Leidenschaft wollte, ging es darin um das Damen-Skispringen. Genau dafür ist er bei skispringen.com auch primär zuständig. Kommentierte den offiziellen Live-Stream der Junioren-WM 2020, sowie die FIS-Classics-Serie und auch die Continentalcup-Finals in der Nordischen Kombination.

66 Kommentare

  1. Das Problem scheint tatsächlich Mika Jukkara zu sien.
    Der kontrolliert strenger (was jetzt an sich nicht schlimm ist), aber scheinbar auch anders als was die Frauen gewohnt nicht.

    Die Springerinnen mussten andere Positionen wie sonst einnehmen und schon wird der Anzug an der ein oder anderen Stelle ein paar Millimeter länger.
    Es spricht Bände, dass einige Springerinnen (so gut wie) noch nie disqualifiziert wurden und auch mit gleichem Anzug im Einzelspringen alles okay war.

    Die Männer kennen Mika Jukkara schon länger und konnten sich auf ihn einstellen.
    Der Anzug muss halt andere Masse haben, wenn in anderen Positionen gemessen wird.

    Warum man ausgerechnet bei der Premiere des Mixed Wettbewerbs die Kontrollen strenger macht, erschließt sich mir nicht.
    Hätte man schon von Anfang an der Saison strenge Kontrollen eingeführt, hätten wir das Problem jetzt nicht.

    Schade für den Wettbewerb. Endlich kommt er auf die große Bühne und durch die „Frauen“ wird es zum Kasperle Theater.
    Unwissende denken jetzt, dass im Fraune-Springen nicht professionell gearbeitet wird.

  2. Herr oder Frau Leibach hier in den Kommentaren, welche Brille hast du den auf? Einfach Mal still sein und nachdenken! Der Sport wird hier kaputt gemacht, so wie auch in der Formel 1, und das so offensichtlich das sich jeder fragen muss was läuft hier eigentlich und warum? Die FIS so ist ein no Go, da gehört aufgeräumt! Vorallem klare und für alle gleiche Regularien.

  3. Man sollte hier bei den Fakten bleiben. Althaus war niemals länger als 15 Minuten in der Kontrolle (ihr könnt gerne die Zeit nach dem Sprung bis zur Disqualifikation messen). Ausgehend von den Aussagen mehrerer Quellen aus verschiedenen Ländern haben ALLE disqualifizierten Nationen absichtlich getrickst und waren zudem noch überrascht, dass die anderen Nationen es AUCH machen. Daher hat man sich für strengere Kontrollen ausgesprochen und kann jetzt nicht mit dem Resultat leben. Polnische Quellen geben den Anzug von Althaus als 10cm zu lang an. Falls es wirklich so sein sollte, würde ich ihr auch glatt die Medaille aus dem Einzeln entziehen. Übrigens noch eine wichtige Information: Keine Nation hat Einspruch eingelegt – geben also die Schuld zu. Man solle sich die Situation am besten so vorstellen: Man fährt das ganze Jahr 150km/h auf einer Strecke mit Limit 130km/h – wird dann kontrolliert und beschwert sich darüber wie unfair es denn sei. Na dann….

    • Auch du hast es offensichtlich noch nicht verstanden.
      Es geht um den Zeitpunkt/die Verhältnismäßigkeit/die Transparenz/die mangelnde Einheitlichkeit.

  4. Das geht doch schon die ganze Saison so. Für mich sind die FIS und die kontrollierenden unfähig sachlich und einheitlich zu werten, sie sprechen sie nicht ab, die Kontrolle hätte wenigstens weiterhin wie auch zuvor einzeln durchgefürht werden müssen (Dame/Damen und Herr/Herren)! Und wenn dann müssen alle kontrolliert werden, aber nein da hält man sich alleine 20 Minuten an Deutschland auf! Wieso überhaupt auf einmal zusammen und anders kontrollieren? Das Skispringen und die FIS hat hier sehr viel verloren, so macht man den Sport kaputt, ich glaube nicht das ich noch weiterin Skispringen schaue, solange das so läuft und diese Leute tätig sein. Schade um den Sport, hatte es eigentlich immer gern geschaut! Man muss sich doch mal überlegen, bei Olympia auf einmal so viele Disqualifikationen, haben die Geltungsbedarf? Und wer kann schon sagen was mit einem Körper unter den Umständen und bei Olypia passiert, so z.B Streß Ernährung und vieles mehr, und so viele Anzüge werden die auch nicht dabei haben. Und das rumgeschleime hier im Netz, keiner spricht Klartext, jeder hält sich zurück, das ist doch beschämend was da läuft! Ich auf jeden Fall bin diese Saison und jetzt erst Recht total enttäuscht!!! Die FIS und das Skispringen ist wie die Formel 1! Wo bleibt da der Sport?
    Ich denke mal auch mein Text hier wird wohl demnächst verschwinden, ich kann mir nicht vorstellen das das alle so schlicht hingenommen haben wie die Kommentare zuvor, und das keiner so denkt wie ich!

  5. Alle sollten einfach tragen können was sie wollen. Völlig egal wie viel Segelfläche. Was wäre das Problem? Die Trainer müssen dann halt den Anlauf verkürzen abhängig von den windbedingungen anpassen.
    ODER:
    Alle Springer MÜSSEN in eine Materialkontrolle VOR dem ersten Sprung. Nach der bestandenen Kontrolle kommt dann eine Art Siegel für diesen Wettkampftag auf den Anzug, welches kurz vor dem ersten
    und zweiten Sprung noch mal kurz kontrolliert wird.
    Dann braucht man halt ein paar mehr Kontrolleure. Allemal besser als nachträglich die Springer rauszuziehen.

      • Ein Anzug, der noch vor 3 Tagen regelkonform war, ist es plötzlich nicht mehr, und schuld sind die Athleten ? Wie blöd muss man sein, um da so einen Satz abzusondern, hre Unterstellung ist eine Frechheit.Ich habe den Eindruck, daß Sie von dem Skandal erstens keine Ahnung haben, und zweitens sich auch gar nicht dafür interessieren.

  6. Bizarrer Wettbewerb, keine Frage. Aber dennoch Hut ab vor Kanada – die haben einen richtig guten Job gemacht !!! Denn das muss man auch mal festhalten: Polen bsp.weise ist mit Stoch und Kubacki Sechster geworden – auch mit 8 Sprüngen in der Wertung. Da sieht man dann auch mal, dass es trotz aller Disqualifikationen schon ein gewisses Niveau aller 4 Athleten eines Teams braucht, um von dem ganzen Wirbel zu profitieren. Und das war – völlig überraschend – bei Kanada der Fall. Congrats !!

  7. Wurden die Anzüge der Sloweninnen überhaupt überprüft? So kann man Medaillen gezielt vergeben. Man prüft alle Favoriten mit Ausnahme von Slowenien und die Goldmedaille ist sicher! So kann man den Sport gezielt kaputt machen. Und was hat eigentlich überhaupt ein Mann bei der Materialkontrolle von Frauen zu suchen? Das geht aus meiner Sicht gar nicht.

    • Wäre wohl das erste Mal, dass Wettbewerbssieger nicht zur Kontrolle müssen! Bei den Slowenen wird stark darauf geachtet, dass man nicht durch kleine Nachlässigkeiten die Chancen verspielt. Sieht man am stets sauberst ausgeführten Telemark.

      Auch ein Mann kann Maße am Material nehmen, am Körper der Athletin wohl eher nicht. Das kriegt die FIS schon korrekt hin..

      • Mir kann Keiner erzählen, daß ein nur wenige Millimeter (!) „zu breiter“ Anzug jetzt einen entscheidenden Unterschied ausmacht, zumal die Sprungweiten sowieso nur im halben Meter Abstand ermittelt werden, also im Grunde auf- bzw. abgerundet werden.

  8. Eines muss man aber trotzdem mal sagen: das Teamgold für Slowenien ist ab-so-lut verdient! und über jeden Zweifel erhaben. Herzlichen Glückwunsch, ihr seid tolle Springerinnen und Springer!

    • Absolut! Und daher umso unschöner, dass die Slowenen nicht gegen starke Japaner, starke Deutsche, starke Österreicher und starke Norweger gewinnen durften. Das hätten sie aller Voraussicht nach auch geschafft… So bleibt immer einer bitterer Beigeschmack. Einen fairen Sieg hätten diese Topspringer mehr als verdient gehabt.

  9. 1. Regeln sind dazu da eingehalten zu werden und Betrüger sind zu bestrafen und auszuschließen.
    2. Glückwunsch an alle Medailiengewinner, die grundsätzlich individuell gute Leistungen zum Saisonhöhepunkt erbracht haben.
    3. Die Unregelmäßigkeiten der Anzuge bei den Frauen wurden zwar hinter vorgehaltener Hand schon eine Weile bemängelt, bei der Olympischen Premiere des Mannschafts-Mixed Wettbewerbes dann durchgreifen zu wollen ist eine Farce.
    Verloren hat heute der Sport im Allgemeinen und das Skispringen in Besonderen. Die eigentlichen Verlierer sind aber die FIS Verantwortlichen. Die haben dafür gesorgt, daß in der jungen Sportart Frauenskispringen nun noch weniger Sponsorengeld zur Verfügung steht und somit haben sich heute einiger FIS Funktionäre selbst entlassen, da ihre Funktion nicht mehr gebraucht wird.

  10. Kann mir mal jemand erklären, warum Takanashi und Iraschko-Stolz im 2. Durchgang noch einmal springen durften, obwohl sie doch bereits disqualifiziert waren? Und hatten die dann im 2. Durchgang andere Anzüge an? Ich habe jedenfalls keinen Unterschied erkennen können.

    Abgesehen davon hing bei vielen Springerinnen, übrigens auch den siegreichen Sloweninnen, der Schritt schon ganz schön tief. Kein Wunder, dass dies von den Regelkommissaren moniert wurde (ironischerweise saß ausgerechnet bei Iraschko-Stolz der Anzug relativ eng).

    Auf eine Sache hätte man aber an dieser Stelle sowie bei den übertragenden TV-Anstalten einmal dringend hinweisen müssen: Wegen der IOC-Beschränkungen bezüglich Werbung springen alle Teilnehmer/innen mit anderem Material als während der regulären Weltcup-Saison. Deshalb können hier auch eher mal Probleme auftreten. Aber die hätten dann eigentlich auch schon in den Einzelwettbewerben festgestellt werden müssen…

    • Da das Team es in den zweiten Durchgang geschafft hat, durften auch die disqualifizierten Springerinnen mit einem neuen Anzug nochmal springen, die Punkte des ersten Sprungs wurden gestrichen.

  11. Wie wäre es, wenn der finnische Kontrolleur bei seinem nächsten Aufenthalt in Europa (anlässlich eines Wettbewerbs) mal 14 Tage im Hotel in Corona-Quarantäne müsste? Mit Hinweis auf bestehende Bestimmungen! Dann hat er genug Zeit, sein Handeln zu hinterfragen.

    • Finnen sind bekannt für unbestechliches, ordentliches und ehrliches Verhalten. Wenn da was geschlackert hat, musste es beanstandet werden, fertig. Sicher ist es unglaublich ärgerlich, und Stress kostet schon auch mal einen Zentimeter Hüftgold, schon klar, aber was hilft es. Sich da jetzt irgendeine Rache auszudenken ist ganz schön dämlich.
      Insgesamt wird keiner die von China ausgerichteten Spiele so richtig ernst nehmen, das war schon vorher klar. Wahrscheinlich ist diese Schanze deutlich schlechter konstruiert als z. b. die Große Mauer. Mal sehen wies auf der Großschanze läuft…

    • Und dann? Kann dann jeder gegen die Regeln verstoßen wie es ihm gefällt? Kann dann mit einem Wingsuit gesprungen werden?
      Don’t kill the messenger!

  12. Na bloß gut, dass ich diese Farce nicht gesehen habe.
    Wollte mir das heute Abend in Ruhe als Aufzeichnung ansehen.
    Im Einzel-Wettbewerb haben alle Anzüge noch gepasst und jetzt plötzlich alle nicht mehr?
    Kann mir doch keiner erzählen.
    Die Trainer und Betreuer achten doch eigentlich penibel darauf, daß alles korrekt ist, um eine Disqualifikation zu verhindern.
    Das mal ein Sportler bei ist, kommt ja hin & wieder mal vor.
    Aber doch nicht gleich bei so Vielen einem Wettbewerb.
    Irgendwas stimmt da doch nicht.

    • Wer da an Fairness denkt, denkt falsch es war doch schon 1 Wettkampf bei den Frauen Betrug von Herrn Tepes der unser verdiente Siegerin verarscht hat, so ist das richtig und heute mußte nicht nur wir dranglauben sondern auch die Oesis, Japan und Norwegen denn man darf keine Kritik geben, ich verstehe nicht warum keiner Protestiert es ist wie gesagt nicht das erste Mal.

      • HAHAHAHAAHAHAHHAHAHAAHAHAHA, wer ist heute wieder weiter gesprungen und das noch mit einem exakt gemessenen Anzug, ohne Fliegerunterwäsche???? Das hört sich ja schon wie Dortmund (REUS) an….. Immer ist jemand anderes schuld…….

      • Ich denke Herr Tepes macht seinen Job schon lange genug um professionell zu urteilen. Komisch das sich keiner beschwert wenn ein Slowene bzw Slowenin kein Windglück etc. hat. Wie ja erst letztens im Weltcup.

      • Ihr verascht euch selber! Immer mit dem Finger auf andere zeigen aber selber bescheissen wollen. Und verdiente Siegerin? Hahaha…ich lach mich schlapp…eine verdiente Siegerin stand eine Treppe höher 😉

  13. Warum führt man denn hier nicht etwas ähnliches wie eine gelbe Karte im Fussball ein?
    Warnung und Punktabzug bei einer Widrigkeit und beim zweiten Mal die Disqualifikation.
    Eine Änderung des jetzigen Reglments ist unbedingt nötig.

  14. Folgende Fragen stellen sich mir:
    1. Sind IRASCHKO STOLZ und TAKANASHI den gelichen Anzug im 2. Durchgang gesprungen bzw. konnte der DSQ-Grund in der Pause beseitigt werden?
    2. NOR (TROEM,OPSETH) wurden ja im 2. Durchgang disqualifiziert. Die werden ja ihre Anzüge nicht gewechselt haben, da ja im ersten vom JUDGE durchgewunken?

    Wie seht Ihr das?

    • @MS das sind Stichproben…die Norwegerinnen wurden erst im 2. Durchgang kontrolliert. Und es ist durchaus möglich, dass die anderen Damen nicht kontrolliert wurden…weie viele werden denn normalerweise kontrolliert?

      • @ N.Popp DANKE für die info.
        na, nach diesem regime gibt es ja keine gerechtigkeit!
        beim rodeln gibt es ja einen zufallsgenerator der für die kontrolle auswählt.
        für das messen wird wohl in zukunft ein 3d-scanner eingesetzt.

      • @N.Popp DANKE für die Info!
        na dann bleibt wohl die Gerechtigkeit/Gleichbehandlung auf der Strecke.
        in zukunft wird dann hoffentlich jeder mit einem 3d-scanner vermessen!

  15. Warum werden den nicht alle Anzüge bei der Qualifikation überprüft und gekennzeichnet. Dann kommt es nicht zu so einer Beurteilung und alle werden kontrolliert.

  16. Aber nach was will man denn eigentlich Olympiasieger küren. Danach, dass ihr Anzug an irgendeiner Stelle einen halben Zentimeter enger ist, oder nach der Leistung für die jeder Springer und jede springerin hart gearbeitet hat? Ansich sollten natürlich die Regeln eingehalten werden. Aber wenn man eine ganze Saison mit einem Maß des Anzug nicht disqualifiziert wird, wird man diesen auf olympia hin nicht extra nochmal umnähen um ja auf der sicheren Seite zu sein. Und somit ist es für mich unverständlich warum die Kontrolle ausgerechnet an olympia, auf das die Athleten seit fast vier Jahren hinarbeiten, so verschärft wird. Das ist unnötig, traurig für die Athleten und beschämend für den ganzen Sport

  17. Würde sagen denen schmeckt wohl die chinesische Küche nicht. ;o}
    Das die Anzüge alle zu groß werden.
    Schade so ein guter erster Durchgang.
    Die Jungs scheinen die Anlage langsam verstanden zu haben. Die Mädels waren gut drauf. Das sah so gut aus.

    Und als Sahnehäubchen hat der Bundestrainer alle die die hier immer schreiben das Freitag endlich wieder springen muss erhört und hat Freitag springen lassen ;o}

  18. Würde sagen denen schmeckt wohl die chinesische Küche nicht. ;o}
    Das die Anzüge alle zu groß werden.
    Schade so ein guter erster Durchgang.
    Die Jungs scheinen die Anlage langsam verstanden zu haben. Die Mädels waren gut drauf. Das sah so gut aus.

    Und als Sahnehäubchen hat der Bundestrainer alle die die hier immer schreiben das Freitag endlich wieder springen muss erhört und hat Freitag springen lassen ;o}

  19. Das Ergebnis kann man doch nicht ernst nehmen. Wie kann es sein, dass 4 Skispringerinnen disqualifiziert werden. Da kann doch was nicht stimmen. So unglaubwürdig. Ausgerechnet heute passen die Anzüge nicht, obwohl die vorher gepasst haben. Der Wettbewerb hätte gestoppt werden müssen bzw. wiederholt werden müssen. Fair ist was anderes

  20. Richtig so, dass man den Betrügern das Handwerk legt. Regeln sind Regeln und die gelten eben nicht nur für die Armen Nationen! Glückwunsch an Slovenien, Russland und Canada. So sieht es beben aus, wenn Fair Play im Vordergrunst steht!

    • Aber nach was will man denn eigentlich Olympiasieger küren. Danach, dass ihr Anzug an irgendeiner Stelle einen halben Zentimeter enger ist, oder nach der Leistung für die jeder Springer und jede springerin hart gearbeitet hat? Ansich sollten natürlich die Regeln eingehalten werden. Aber wenn man eine ganze Saison mit einem Maß des Anzug nicht disqualifiziert wird, wird man diesen auf olympia hin nicht extra nochmal umnähen um ja auf der sicheren Seite zu sein. Und somit ist es für mich unverständlich warum die Kontrolle ausgerechnet an olympia, auf das die Athleten seit fast vier Jahren hinarbeiten, so verschärft wird. Das ist unnötig, traurig für die Athleten und beschämend für den ganzen Sport

    • Betrug heißt vorsätzlich täuschen, und warum hätten sie das machen sollen? Ich erinnere mich dass auch schon mal zu große Anzüge bemängelt wurden, nachdem sie bei einem Regenspringen nass geworden sind, und daher mehr gedehnt haben. Nein, hier wurde absolut destruktiv gehandelt. Wenn man Kontrollen verschärfen möchte, ohne den Sportlern zu schaden, hätte man im Vorfeld auch handeln können, und auch schon mal das neue Verfahren demonstrieren können. Beispielsweise mussten sich Sportlerinnen anders hinstellen. Und je nach Figur liegt selbst ein Maßanzug bei jedem je nach Haltung anders an.

    • @MS das sind Stichproben…die Norwegerinnen wurden erst im 2. Durchgang kontrolliert. Und es ist durchaus möglich, dass die anderen Damen nicht kontrolliert wurden…weie viele werden denn normalerweise kontrolliert? @ Andreas Keck das sind keine Betrügerinnen. Da hat nun einfach nur die FIS den Fehler gemacht, etwas zu beanstanden, das im Einzelwettbewerb als konform galt. Das muss man aber schon im Weltcup bestrafen, damit die Mannschaften in der Lage sind, sich darauf einzustellen

  21. Dieses Springen war eine Farce. Wenigstens hatte der Goldfavourit keine Disqualifikation. Trotzdem herzlichen Glückwunsch an alle Medaillengewinner..

  22. Bitterer Sieg. An diesen Sieger wird sich in 4 Jahren niemand mehr erinnern, eigentlich eine Sauerei, dass ausgerechnet bei Olympia das Testregime verschärft wird und dann noch zwischen zwei Wettbewerben.
    Etwas grinsen musste ich ja dennoch, wie ausgerechnet die Kanadier um Mac Boyd-Clowes auf das Podest kamen wie die Jungfrau zum Kinde. Hatte etwas vom Großen Preis der UsA 2005 in der Formel 1

  23. Regeln sind Regeln: Der heutige Tag erweckt den Eindruck, dass hier seit längerer Zeit bei den Anzügen geschummelt wird. Wenn es keinen Regelverstoß gegeben hätte, dann könnten die Kontrolleure die Springerinnen nicht disqualifizieren. Offenbar wurde es bisher nicht immer geahndet, wenn Springer/innen mit illegalen Anzügen gesprungen sind. Hoffentlich wird jetzt immer so durchgegriffen und alle halten sich dann an die Regeln.

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