Sturmtief "Friederike"

Sturm in Oberstdorf! Qualifikation zur Skiflug-WM auf Freitag verschoben

Das Sturmtief „Friederike“ lässt am Donnerstag kein Skifliegen zu! Nach einem Trainingsdurchgang und mehreren Verschiebungen sieht sich die Jury gezwungen, die Qualifikation abzusagen und auf Freitag zu verschieben. Die Verantwortlichen hoffen dann auf besseres Wetter.

Schon früh war klar, dass es kein einfacher Start in die diesjährige Skiflug-WM werden würde. Das Sturmtief „Friederike“ wütet über Deutschland – und sorgte auch in Oberstdorf für gefährliche Sturmböen. Eine sichere Durchführung der Qualifikation für die Einzel-Entscheidung, die am Freitag und Samstag in insgesamt vier Wertungsdurchgängen ausgetragen wird, war daher nicht möglich.

Die Qualifikation, für die insgesamt 48 Athleten aus 16 Nationen gemeldet sind, soll nun am Freitag um 14:30 Uhr nachgeholt werden. Die Meteorologen prognostizieren bis dahin eine Verbesserung der Wetterlage im Allgäu. Der Wettbewerb mit den ersten beiden Durchgängen soll dann planmäßig um 16 Uhr starten.

Norweger Tande im Training vorne

Im Vorfeld der geplanten Qualifikation konnte zumindest einer von zwei Trainingsdurchgängen durchgeführt werden. Dabei unsterstrichen die favorisierten Norweger ihre Medaillenambitionen eindrucksvoll. Mit der klaren Bestweite von 223,5 Metern sowie 169,1 Punkten setzte sich Daniel-André Tande gegen den Grand-Slam-Sieger der Vierschanzentournee, dem Polen Kamil Stoch (214,5 m; 167,2 P.) durch. Anze Lanisek aus Slowenien belegte mit 211,5 Meter (163,2 P.) den dritten Platz.

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Markus Eisenbichler wurde als bester Deutscher Sechster, Richard Freitag Neunter und Stephan Leyhe 13. Weltrekordhalter Stefan Kraft wird als bester Österreicher Elfter. Noch deutlich Luft nach oben gelassen haben Andreas Wellinger (21.) und Lokalmatador Karl Geiger (25.).

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Über Marco Ries 497 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

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