Kult-Weltcup im Sauerland

Wetterprognose kritisch: Programmänderung in Willingen

Die deutschen Skispringer stehen vor ihrem letzten „Heimspiel“ der Saison: In Willingen werden am Wochenende wieder zehntausende Zuschauer zum Kult-Weltcup erwartet. Nur das Wetter könnte Probleme bereiten – und sorgt schon für die erste Programmänderung.

Wenn die weltbesten Skispringer an diesem Wochenende im nordhessischen Willingen Station machen, kämpfen sie nicht nur um wichtige Weltcuppunkte, sondern ebenso um ein üppiges Preisgeld. Zusätzlich zu den in Weltcup üblichen Prämien erhält der beste Springer des Wochenendes ein Extra-Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.

Die Wertung „Willingen Five“ gibt es nun bereits zum dritten Mal und sorgt bereits in der Qualifikation am Freitag für zusätzliche Spannung – schließlich fließt auch der Ausscheidungssprung im Vorfeld der beiden Einzel-Wettbewerbe in die Wertung ein.

Neuer Zeitplan am Freitag

Für eben den Qualifikationstag gibt es bereits eine erste Programmänderung: Wie der Internationale Skiverband (FIS) und die Veranstalter am Donnerstagabend mitgeteilt haben, werden die Sprünge aufgrund der schwierigen Wetterprognose vorverlegt: Bereits um 13 Uhr startet demnach das offizielle Training mit zwei Durchgängen, um 15 Uhr folgt dann die Qualifikation.

» Event-Übersicht: Alle Infos und aktualisierter Zeitplan zum Weltcup-Wochenende in Willingen

Sicher ist schon jetzt, dass wie in jedem Jahr zehntausende Skisprungfans das Stadion an der Mühlenkopfschanze und ganz Willingen in eine Partymeile verwandeln werden. Der Weltcup-Samstag ist bereits ausverkauft, für Freitag und Sonntag gibt es noch Tickets an den Tageskassen.

Verderben könnte das letzte Weltcup-Wochenende auf deutschem Boden nur der Wind: Wie am Freitag prognostizieren die Meteorologen auch für Samstag etwas stärkeren Wind. Kritisch könnte es dann am Sonntag werden – angekündigte Windgeschwindigkeiten bis 11 m/s verheißen nichts Gutes. Doch noch besteht Hoffnung, dass sich die äußeren Bedingungen am Ende auch anders entwickeln könnten.

Auch interessant: Die deutsche Mannschaft bestreitet den Heim-Weltcup in Willingen mit insgesamt sechs Athleten. Neben Lokalmatador Stephan Leyhe sind auch die zwei Sorgenkinder von Bundestrainer Stefan Horngacher dabei.

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