Lange Verletzungspause

545 Tage nach Horror-Sturz: Thea Minyan Bjoerseth zurück auf der Schanze

Foto: imago / GEPA

Thea Minyan Bjoerseth ist ihrem Comeback einen weiteren Schritt näher gekommen. 545 Tage nach ihrem schweren Sturz in Ljubno absolvierte die Norwegerin in Lillehammer erstmals wieder einen Sprung auf einer normalen Schanze.

Thea Minyan Bjoerseth hat den nächsten Schritt auf dem Weg zurück in den internationalen Skisprung-Wettkampf gemacht: Die Norwegerin absolvierte in Lillehammer erstmals seit ihrem schweren Sturz im Februar 2025 wieder einen Sprung auf einer normalen Schanze und war dabei auch wieder mit vollständiger Sprungausrüstung unterwegs.

„545 Tage sind seit meinem letzten Sprung vergangen. Heute bin ich zurück!“, schrieb die 22-Jährige anschließend auf Instagram. Zuvor hatte Bjoerseth Ende Juni bereits erste Sprünge auf einer kleinen K-10-Schanze absolviert. Damals verzichtete sie noch auf den Sprunganzug und sprang lediglich im Trainingsdress.

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Der Sprung in Lillehammer stellt damit den bislang wichtigsten Schritt ihres Comebacks dar. Einen konkreten Termin für ihre Rückkehr in den internationalen Wettkampf gibt es allerdings noch nicht. Bjoerseth gehört zum norwegischen Aufgebot für die Saison 2026/2027.

Schwere Verletzungen nach Sturz in Ljubno

Bjoerseth war im Februar 2025 beim Weltcup in Ljubno schwer gestürzt. Nach 94,5 Metern kam sie bei der Landung zu Fall und zog sich unter anderem eine Luxation des linken Knies sowie Risse des vorderen und hinteren Kreuzbandes und des Innenbandes zu. Zudem wurden beide Menisken beschädigt.

Auch am linken Ellbogen erlitt die Norwegerin schwere Verletzungen. Neben einer Luxation waren mehrere Bänder betroffen. Die Folgen zwangen Bjoerseth zu einer langen Rehabilitationsphase und kosteten sie nicht nur den weiteren Verlauf der Saison 2024/2025, sondern auch die komplette olympische Saison.

Bjoerseth war vor Verletzung auf dem Vormarsch

Der Zeitpunkt des Sturzes war für die Norwegerin besonders bitter. In der Saison 2024/25 hatte sich Bjoerseth zu einer festen Größe im Weltcup entwickelt und vor ihrem Aus bereits vier Podestplätze erreicht. Vor der Weltmeisterschaft in Trondheim lag sie auf dem fünften Platz der Gesamtwertung.

Nun arbeitet die 22-Jährige an ihrer Rückkehr. „Es ist ein surreales Gefühl, wieder zu springen, aber ich bin glücklich, dass ich es zurück auf die Schanze geschafft habe“, schrieb Bjoerseth. Gleichzeitig betonte sie, dass sie auf dem Erreichten aufbauen und die nächsten Ziele in Angriff nehmen wolle.

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