Olympiasieger im Pech

Andreas Wellinger erleidet Schlüsselbeinbruch

Andreas Wellinger bleibt vom Pech verfolgt: Der Olympiasieger zieht sich beim Urlaub in Australien eine erneute Verletzung zu. Wann der DSV-Skispringer auf die Schanze zurückkehrt, ist weiter ungewiss.

Eigentlich hätte Andreas Wellinger in den kommenden Wochen auf die Schanze zurückkehren sollen, doch eine erneute Verletzung wirft den Olympiasieger von 2018 zurück.

Wie Wellinger am Donnerstag über die sozialen Netzwerke mitteilte, hat er sich bei seinem Urlaub in Australien an der linken Schulter verletzt. „Nachdem ich mir beim Surfen das Schlüsselbein gebrochen habe, habe ich mich ‚Down Under‘ gleich wieder zusammenflicken lassen – alles gut gegangen“, teilte der 24-Jährige mit: „Jetzt müssen die kommenden Wochen anders laufen als geplant. Aber irgendwie tun sie das ja für uns alle.“

Erste Trainingssprünge verschieben sich

Wann der deutsche Skispringer wieder auf die Schanze zurückkehren kann, ist noch offen. Eigentlich waren die ersten Sprünge für April geplant, doch auch wegen der Corona-Krise war dieser Zeitplan kaum aufrechtzuerhalten. Für Wellinger wären es die ersten Sprünge seit seinem Kreuzbandriss, den er sich während der vergangenen Sommervorbereitung zugezogen hatte.

Erst vor wenigen Tagen war der Ruhpoldinger aus Melbourne zurückgekehrt, wo er seine Schwester besucht hatte. „Mein Urlaub war definitiv nicht der, den ich erwartet habe. Unsere Welt hat sich in den vergangenen Wochen verrückt entwickelt“, so Wellinger nach seiner Rückkehr. Kurzfristig habe er noch einen Flug zurück nach Deutschland bekommen.

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7 Kommentare

  1. Tja, da ist zu allem Unglück auch noch Pech hinzu gekommen.

    Ich kann es nicht verantwortungslos finden, wenn ein junger Hochleistungssportler im Urlaub surft, es ist halt mies gelaufen.

    Gute Besserung jedenfalls, und hoffentlich bis bald auf der Schanze.

  2. @Thomas:
    Lies dazu mal seinen Post auf Instagram: er besucht einmal im Jahr seine Schwester und war bereits da, bevor Corona unser Leben hier verändert hat. Er hatte also Pech und war nicht Verantwortungslos.

  3. Dass man überhaupt während Corona in den Urlaub fliegt – naja, OK, wahrscheinlich war er noch recht früh dran.

    Dass er dann aber auch noch Risiko eingeht und surft, geht nicht so ganz in meinen Kopf. Klar, Pech, aber beides wäre zu verhindern gewesen.

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