Bandscheibenvorfall bei DSV-Springerin

Pauline Heßler muss Saison vorzeitig beenden

Foto: DSV

Die schwierige Saison der deutschen Skispringerinnen erhält ein neues Kapitel: Pauline Heßler muss den Winter aufgrund eines Bandscheibenvorfalls vorzeitig beenden. Ihre Teamkolleginnen kämpfen in Zao um die nächsten Weltcuppunkte.

Auf der Schanze taten sich die deutschen Skispringerinnen im Laufe des Weltcup-Winters bislang schwer, sodass der zweite Platz von Katharina Schmid am vergangenen Sonntag in Sapporo deutlich hervorsticht. Neben der Schanze war mit dem überraschenden Rücktritt von Maximilian Mechler kurz vor Saisonstart bereits Unruhe, nun folgte die nächste Hiobsbotschaft: Wie der Deutsche Skiverband (DSV) und Pauline Heßler bekanntgaben, beendet die Springerin vom WSV 08 Lauscha die Saison vorzeitig.

Grund dafür ist ein Bandscheibenvorfall – keine neue Verletzung für Heßler. Bereits im Sommer hatte sie an einem zurückliegenden Bandscheibenvorfall laboriert und deswegen im Training kürzertreten müssen. Weil die Beschwerden zuletzt erneut aufgetreten waren, hatte die 25-Jährige die Reise nach Japan nicht angetreten und wollte ursprünglich nach physiotherapeutischer Behandlung ein Aufbautraining im heimischen Thüringen absolvieren. Doch daraus wird nun nichts, somit bleibt ihr bestes Saisonergebnis der 20. Platz am Neujahrstag in Oberstdorf.

Unverändertes DSV-Team in Zao

Ihre Teamkolleginnen, die ihr über die sozialen Medien Genesungswünsche ausrichteten, sind derweil in Yamagata angekommen und bereiten sich auf das anstehende lange Wochenende in Zao vor. Dort findet am Donnerstag die Qualifikation, am Freitag und Sonntag jeweils ein Einzelspringen und am Samstag das erste und einzige Super-Team-Springen der Saison statt (alles live bei skispringen.com).

Bei der Premiere dieses Formats im vergangenen Jahr belegten Katharina Schmid (damals noch unter ihrem Mädchennamen Althaus) und Selina Freitag Platz drei. Beide Athletinnen sind, ebenso wie Anna Rupprecht, Luisa Görlich und Agnes Reisch weiterhin mit von der Partie. „Wir freuen uns alle sehr auf Zao, auch auf das Super-Team und schauen mal, wie es wird“, sagte Schmid nach ihrem Podestplatz in Sapporo.

Parallel finden ab Freitag die Jugend-Olympischen-Spiele im südkoreanischen Gangwon statt, gesprungen wird auf der Olympiaschanze von 2018 in Pyeongchang. Für Deutschland sind Kim Amy Duschek, Anna-Fay Scharfenberg, Max Unglaube und Alex Reiter am Start und bestreiten dort je ein Einzel für Mädchen und Jungen sowie ein Mixed-Team-Springen.

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