ÖSV-Skispringer verzichtet

Michael Hayböck: Training statt Weltcup in Titisee-Neustadt

Foto: GEPA

Michael Hayböck verzichtet auf die Teilnahme am Weltcup in Titisee-Neustadt. Wie der ÖSV am Mittwoch mitteilt, wird der 26-Jährige stattdessen nach zuletzt schwachen Ergebnissen eine Trainingsphase einlegen.

Demnach absolvierte Hayböck am Mittwoch eine Sprungeinheit mit der Trainingsgruppe Salzburg auf der Großschanze im slowenischen Planica. Im Anschluss daran wurde entschieden, dass der Oberösterreicher das anstehende Weltcup-Wochenende aussetzen wird. Stattdessen soll Michael Hayböck nach einer kurzen Pause ein Trainingslager in Lillehammer einschieben.

„Wir haben gewusst, dass Michael nach seinem Bänderriss, zum Weltcup-Auftakt noch nicht bei einhundert Prozent seiner Leistungsfähigkeit sein konnte. Unsere Hoffnung war, dass er über die ersten Wettkämpfe seinen Rhythmus findet und sich so Schritt für Schritt herantasten kann. Leider ist diese Ideallösung nicht aufgegangen. Jetzt haben wir entschieden, dass ihm einige Trainingstage für die weitere Saison gut tun werden“, erklärte Cheftrainer Heinz Kuttin.

Zuletzt war Michael Hayböck beim Weltcup in Nischni Tagil am Sonntag nach dem ersten Durchgang ausgeschieden, tags zuvor erzielte er als 19. sein bestes Saisonergebnis, ist nach der zu Saisonbeginn erlittenen Verletzung aber unter den Erwartungen geblieben.

» Alle Termine im Überblick: Der Weltcup kommt nach Deutschland

Mit Stefan Kraft, Manuel Fettner, Daniel Huber, Clemens Aigner, Manuel Poppinger und Rückkehrer Gregor Schlierenzauer wird die österreichische Mannschaft im Schwarzwald somit nur mit einer sechsköpfigen Mannschaften an den Start gehen.

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