Unveränderte Besetzung

„Sollte uns besser liegen“: DSV-Skispringer wollen in Kuusamo angreifen

Nur drei Tage nach dem deutschen Doppelsieg zum Weltcup-Auftakt reisen die deutschen Skispringer weiter nach Finnland. Bundestrainer Stefan Horngacher ist optimistisch, auch weil die „Fliegerschanze“ in Finnland speziell Markus Eisenbichler besonders liegen dürfte.

Ungeachtet der ersten Corona-Fälle im Lager der österreichischen Skispringer reist die deutsche Mannschaft in unveränderter Besetzung zum zweiten Weltcup-Wochenende nach Kuusamo. Vor dem Abflug nach Kuusamo konnten alle Beteiligten im Umfeld der deutschen Mannschaft ein negatives Testergebnis vorlegen.

Nach seinem Auftaktsieg im polnischen Wisla reist Markus Eisenbichler erstmals im Gelben Trikot des Gesamtweltcup-Führenden zu einem Weltcup-Wochenende. Entsprechend groß ist der Optimismus bei Bundestrainer Stefan Horngacher vor den beiden Einzelspringen (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos) auf einer deutlich größeren Schanze: „Diese sollte einigen Athleten aus unseren Reihen besser liegen als die in Wisla. Speziell Markus Eisenbichler kommt dort besser zurecht“, sagte Horngacher.

Neben Eisenbichler gehören Karl Geiger, Severin Freund, Andreas Wellinger, Martin Hamann, Pius Paschke und Constantin Schmid zum deutschen Aufgebot. Für sie geht es schon am Mittwochmittag per Charterflug mit dem übrigen Weltcup-Tross in den Norden Finnlands, wo sie noch vor dem Qualifikationstag weitere Trainingssprünge absolvieren wollen.

Eisenbichler lobt Teamgeist

Nach einem Auftakt-Wochenende der Ungewissheit – vor dem Wochenende in Wisla gab es praktisch keinen Standortvergleich – weiß die deutsche Mannschaft, dass sie im internationalen Feld gut dasteht. „Das Doppelpodium von Wisla nimmt den Druck vom ganzen Team. Das ist gut für die Teamdynamik. Im vergangenen Jahr war das Teamgefühl schon gut, das hat sich jetzt so weiterentwickelt. Wir wachsen zusammen mit den neuen Trainern, alles hat sich eingespielt“, lobte Markus Eisenbichler die Atmosphäre in der Mannschaft.

An Kuusamo hat der erste Gesamtweltcup-Führende des Winters gute Erinnerungen. „Es ist eher eine Fliegerschanze, das kommt mir entgegen. Ich muss meine Sachen machen, wie beim Auftakt in Wisla – und mein stabiles Niveau festigen. Das wird nicht einfach“, so Eisenbichler.

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Über Marco Ries 709 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

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