Saison startet später

Sommer-Auftakt fällt Corona-Maßnahmen zum Opfer: Grand-Prix in Courchevel abgesagt

Foto: Courchevel Tourisme

Das Coronavirus sorgt für weitere Änderungen im Kalender der Skispringer: Der Auftakt des Sommer-Grand-Prix in Courchevel wird abgesagt, weil größere Sportveranstaltungen in Frankreich vorerst nicht zugelassen werden.

Vor knapp zwei Wochen hat der Internationale Skiverband (FIS) den überarbeiteten Kalender für den anstehenden Sommer-Grand-Prix vorgestellt, doch schon kurz darauf war klar, dass dieser angesichts der Corona-Pandemie nicht aufrecht zu erhalten ist.

Die erste Absage betrifft den Auftakt in Courchevel, der für den 8. August vorgesehen war. Die französische Staatsregierung hat Ende April beschlossen, bis September keine Veranstaltungen mit über 5.000 Zuschauern zuzulassen. Nun haben die Organisatoren das Auftaktspringen in Absprache mit dem französischen Verband offiziell abgesagt.

Herren-Auftakt in Wisla geplant

Nach skispringen.com-Informationen soll der Wettkampf in den französischen Alpen auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Damit schrumpft der Kalender des diesjährigen Sommer-Grand-Prix auf fünf Austragungsorte (vollständiger Kalender mit allen Terminen): Der Herren-Auftakt ist nun vom 21. bis 23. August im polnischen Wisla geplant.

Ob es dazu kommt, hängt von der weiteren Entwicklung des Coronavirus und der damit verbundenen Maßnahmen in Polen ab. Die Organisatoren wollen die Wettbewerbe nur austragen, wenn Zuschauer im Stadion zugelassen werden.

Für die Skispringerinnen ist der Auftakt des Sommer-Grand-Prix bereits am 16. August im tschechischen Frenstat pod Radhostem geplant (vollständiger Kalender mit allen Terminen).

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2 Kommentare

  1. Schwierige Entscheidung, kann mir nicht vorstellen das die Ansteckungsgefahr so hoch ist beim Springen. Also Tendenziell wäre ich fürs weitermachen.

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