Überraschende Verpflichtung

Heinz Kuttin wird neuer Cheftrainer in Frankreich

Foto: GEPA

Heinz Kuttin kehrt in den Männer-Weltcup zurück: Der Österreicher wird überraschend neuer Cheftrainer der französischen Skispringer.

Wie der französische Verband am Montag offiziell bestätigt hat, wird Heinz Kuttin als Nachfolger von Nicolas Bal neuer Cheftrainer der französischen Skispringer.

„Wir sind stolz darauf und für uns ist das ein wichtiger Schritt. Wir haben großes Potenzial bei jungen Athleten, können das aber bislang nicht auf höchster Ebene in Erfolge umwandeln“, wird Sportdirektor Jerome Laheurte in der französischen Sport-Tageszeitung ‚L’Équipe‘ zitiert: „Ich glaube, dass Heinz die richtige Person ist, die dazu beitragen kann, unsere Ziele umzusetzen. Das Projekt ist langfristig ein Team von vier Athleten im Weltcup aufzubauen.“

Nach dem Rücktritt von Vincent Descomes Sevoie im Sommer 2018 waren die französischen Skispringer nur selten im Weltcup vertreten – kein französischer Skispringer hat im vergangenen Winter Weltcuppunkte gesammelt. Jonathan Learoyd und Mathis Contamine waren bei der Vierschanzentournee am Start, sind aber bei allen Wettbewerben bereits an der Qualifikation gescheitert.

Kuttin kehrt aus China zurück

In der Vergangenheit war Heinz Kuttin als Cheftrainer für die chinesischen Damen-Mannschaft verantwortlich und hatte am Rande der Junioren-WM in Oberwiesenthal seinen Rücktritt erklärt. In den vergangenen Wochen war über eine Rückkehr des 49-Jährigen in seine österreichische Heimat oder nach Polen spekuliert worden.

Von 2004 bis 2006 war Kuttin Cheftrainer der polnischen Mannschaft, wechselte anschließend bis 2008 als Nachwuchstrainer nach Deutschland. Als Nachfolger von Alexander Pointner war Kuttin dann ab 2014 für vier Jahre ÖSV-Cheftrainer.

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Über Marco Ries 641 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

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