Mix aus Erfahrung und Jugend

DSV-Team für Sommer-Grand-Prix-Auftakt in Wisla nominiert

Foto: SC Willingen

In Wisla fällt am kommenden Wochenende der Startschuss des Sommer-Grand-Prix 2026. Der DSV setzt bei seinem neunköpfigen Aufgebot auf einen Mix aus Erfahrung und Jugend.

Mehr als vier Monate nach dem Weltcup-Finale in Planica beginnt am kommenden Wochenende die Skisprung-Saison 2026/2027. In Wisla stehen beim Auftakt des Sommer-Grand-Prix 2026 je zwei Einzel für die Skispringerinnen und Skispringer an. Kurz vor der Abreise nach Polen verkündete der Deutsche Skiverband (DSV) am Donnerstagmittag sein Aufgebot.

Sechs Frauen und drei Männer werden den DSV am Samstag und Sonntag auf der Adam-Malysz-Schanze repräsentieren – ein Großteil von ihnen zählt jedoch nicht zur A-Mannschaft. Einzige Ausnahmen sind Juliane Seyfarth und Luca Roth, die die beiden Teams in Wisla anführen werden.

Juliane Seyfarth führt DSV-Frauen in Wisla an

„Nach Wisla fahren wir mit sechs Athletinnen – wir gehen mit unserer routiniertesten Athletin und einem jungen Team an den Start. Diese Sechs sind in letzter Zeit im Training sehr konstant und gut gesprungen. Ich weiß, dass das Niveau der jungen Athletinnen für den Weltcup noch nicht ganz reichen wird, aber sie sollen Erfahrung sammeln. Und wir wollen auch jede Gelegenheit nutzen, um möglichst ein paar Punkte zu holen“, erklärte Frauen-Bundestrainer Heinz Kuttin.

Neben Seyfarth haben Kim Amy Duschek, Anne Häckel, Alvine Holz, Julina Kreibich und Anna-Fay Scharfenberg die Reise in die schlesischen Beskiden angetreten. Kuttin begründete die Nominierung auch mit der neu eingeführten Quotenregelung im Frauen-Weltcup, die grundsätzlich analog zu jener im Männer-Weltcup funktioniert: „Auf diese Neuerungen müssen wir uns taktisch einstellen.“

A-Mannschaften sollen in Courchevel starten

Zudem kündigte er an, dass am darauffolgenden Wochenende in Courchevel dann die A-Mannschaft um Skiflug-Landesrekordhalterin Selina Freitag an den Start gehen soll. Genauso handhabt es auch sein Konterpart Andreas Mitter, der seinerseits jedoch auf die Reise nach Wisla verzichtet. Luca Roth, Finn Braun und Adrian Tittel, die dort starten, werden von Christian Heim und Paul Winter betreut.

Für die drei Schützlinge gab Mitter als Ziel aus „in die Punkteränge zu springen.“ Seinen ersten Wettkampf als neuer deutscher Herren-Bundestrainer bestreitet Mitter dann „mit Karl Geiger, Felix Hoffmann, Pius Paschke, Philipp Raimund und Andreas Wellinger“, die beim traditionsreichen Grand-Prix in Courchevel (8. und 9. August) an den Start gehen werden.

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