Droht der Vierschanzentournee das Aus? Laut einem Medienbericht soll es Streit um die Finanzierung des traditionsreichen Neujahrsspringens in Garmisch-Partenkirchen geben.
Die nächste Vierschanzentournee 2026/2027 soll eigentlich eine historische werden, denn erstmals tragen auch die Frauen vier Wettbewerbe an denselben Orten aus wie die Männer. Doch vor der 75. Ausgabe gibt es laut einem Medienbericht erhebliche Unstimmigkeiten bezüglich der Finanzierung.
Garmisch-Partenkirchen fordert offenbar mehr Geld
Stattdessen vermerkte der Weltverband die Traditionsveranstaltung am 1. Januar, die erstmals unter Flutlicht ausgetragen werden soll, mit dem Vermerk, dass eine Bestätigung des nationalen Skiverbandes, also des DSV, noch fehlt.
Wie ‚Bild‘ berichtet, liegt der Kern des Konflikts zwischen dem DSV und Garmisch-Partenkirchen in den Ausgleichszahlungen für die Bereitstellung der Infrastruktur: Demnach erhalte Garmisch-Partenkirchen vom DSV jährlich eine Summe im niedrigen siebenstelligen Bereich und dürfe die Zuschauererlöse behalten. Laut dem Bericht verlangt der örtliche Ausrichter nun eine Erhöhung der Zahlungen um etwa 30 Prozent.
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Sollte es zu keiner Einigung kommen, nennt ‚Bild‘ ein zweites Springen in Oberstdorf oder einen anderen Austragungsort wie Klingenthal als Alternativen.
DSV-Geschäftsführer Stefan Schwarzbach äußerte sich trotz des Konflikts optimistisch. „Es sind noch einige rechtliche und inhaltliche Dinge zu klären. Wir gehen davon aus, eine gemeinsame Lösung zu finden“, so Schwarzbach gegenüber ‚Bild‘.
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