Die deutschen Skispringerinnen und Skispringer bestreiten das zweite Wochenende des Sommer-Grand-Prix in Bestbesetzung: Der neue Bundestrainer Andreas Mitter setzt auf Olympiasieger Raimund und Co.
Anders als zum Auftakt des diesjährigen Sommer-Grand-Prix bestreitet der Deutsche Skiverband (DSV) die zweite Station der Saison in Bestbesetzung: Wie der DSV am Donnerstag bestätigt hat, setzt Bundestrainer Andreas Mitter bei den beiden Einzelspringen im französischen Courchevel auf seine besten Athleten.
„Dieses Wettkampf-Wochenende ist für uns der Abschluss der ersten Vorbereitungsphase. Anschließend geht es noch einmal für zwei Wochen in eine Regenerationsphase, bevor wir Ende August wieder weitermachen“, erklärte der Österreicher, der nach Abschluss der zurückliegenden Olympia-Saison das Amt von Stefan Horngacher übernommen hat.
Olympiasieger Raimund führt deutsches Männer-Team an
Mitter setzt in Courchevel auf Philipp Raimund, Andreas Wellinger, Karl Geiger, Pius Paschke und Felix Hoffmann. Mit fünf Athleten schöpft die deutsche Mannschaft ihr aktuell zur Verfügung stehendes Kontingent voll aus, nachdem zuletzt in Wisla mit Luca Roth, Finn Braun und Adrian Tittel nur drei Athleten aus der zweiten Reihe am Start waren.
„Wir reisen am Donnerstag an und werden am Freitag noch ein freies Training absolvieren. Wir freuen uns schon: Hochsommer in den Alpen, in Courchevel, das ist schon immer etwas Besonderes“, erklärte Mitter vor der Abreise nach Frankreich.
Kuttin nominiert sechs Skispringerinnen
Auch bei den deutschen Frauen werden alle Top-Skispringerinnen dabei sein: Zur deutschen Mannschaft in Courchevel gehören demnach Selina Freitag, Agnes Reisch, Juliane Seyfarth, Emely Torazza und Kim Amy Duschek.
„Es steht der zweite Sommer-Grand-Prix an, in der Vorbereitungsphase. Wir nehmen diese Wettkämpfe aus dem laufenden Training heraus mit. Anschließend gibt es eine kurze Pause, weil wir bis hierher doch sehr viel trainiert haben“, sagte Kuttin und erklärte weiter: „Wir reisen mit einem starken Team nach Frankreich. Am Dienstag haben wir noch einmal in Oberstdorf trainiert, speziell Agnes und Selina sind sehr gut gesprungen. Auch die anderen Athletinnen waren dabei, deren Beine waren nach den Wisla-Bewerben noch nicht wieder ganz frisch. Bis zum Wochenende wird das aber auch wieder passen.“
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