Das Warten auf den ersten Weltcup-Sieg hat ein Ende: Lisa Eder ist die strahlende Gewinnerin des zweiten Weltcupspringens in Zao. Die deutschen Springerinnen landen zu zweit in den Top Ten.
Sechs Mal musste Lisa Eder Zweite werden, sieben Mal Dritte, doch am Mittwochabend (Ortszeit) war es in Zao dann so weit: Mit 96 und 98 Metern und 227,9 Punkten sprang die Österreicherin zu ihrem ersten Weltcup-Sieg. Nachdem sie mehrfach denkbar knapp das Nachsehen gegen Nika Prevc hatte, ließ sie die Slowenin, die auf 92 und 101 Meter und 226,5 Punkte kam, diesmal um 1,4 Punkte hinter sich. Platz drei belegte die Kanadierin Abigail Strate, die sich nach 91 Metern im ersten Durchgang mit 97 Meter auf 222,3 Punkte und um vier Positionen nach vorne kämpfen konnte.
„Es gibt so vielen Menschen, denen ich danken möchte. Meiner Familie, Manuel Fettner [ihr Partner, Anm. d. Red.], meinen Trainern und dem ganzen Team. Es sind so viele, aber es fühlt sich großartig an“, sagte die sichtlich überwältigte Premierensiegerin im Interview und rang auch beim Versuch, den Erfolg auf der Schanze, auf der sie vor acht Jahren ihren ersten Weltcup-Start hatte, zu erklären um Worte: „Mein Trainingssprung gestern war nicht gut, aber jeder weitere danach wurde immer besser. Aber wie genau das eigentlich passiert ist, weiß ich gar nicht.“
Agnes Reisch und Selina Freitag in den Top Ten
Abseits von Eder und Strate waren die Top-Ten-Plätze auf die anderen Nationen gleichmäßig verteilt: Mit Agnes Reisch und Selina Freitag auf den Positionen vier und sieben landeten zwei Deutsche in den Top Ten. In der Ergebnisliste rahmten sie damit Anna Odine Stroem und Heidi Dyhre Traaserud auf den Plätzen fünf und sechs ein. Vortagssiegerin Nozomi Maruyama und Sara Takanashi auf den Rängen acht und neun waren die beiden besten Japanerinnen, die Top Ten komplettierte Prevc‘ Landsfrau Nika Vodan.
Katharina Schmid zeigte sich bei ihrem letzten Auftritt in Zao gegenüber des Vortags verbessert und belegte Position 17. Selbiges galt auch für Juliane Seyfarth, die als 23. diesmal in die Punkteränge sprang. Anna Hollandt fehlten auf Platz 31 lediglich 0,5 Punkte zur Teilnahme am zweiten Durchgang. Emely Torazza landete 2,1 Punkte hinter ihr auf Position 33.
Auffallend war auch die Leistung der Polin Anna Twardosz, die mit Platz zwölf ihr zweitbestes Saisonergebnis erzielte. Eders Teamkollegin Julia Mühlbacher landete auf Rang 19, auch die einzige Schweizerin Sina Arnet konnte als 28. punkten.
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Am kommenden Wochenende steht mit Sapporo der letzte Stopp der Asien-Reise an. Auf der dortigen Großschanze finden von Freitag bis Sonntag je zwei Qualifikationen und Einzelspringen statt (alles live bei skispringen.com).

… und in China fällt ein Sack Reis um
Hauen Sie bloß ab mit ihrem Sexismus!
@Felix Wolf
Es gibt für Leute wie Sie ein Wort. Ich sage es nicht weil Sie nicht mal dieses Wort wert sind.
Glückwunsch! Wurde aber auch Zeit.