Die Siegesserie geht weiter: Auch auf der bis dato unbekannten Großschanze in Zhangjiakou ist Nika Prevc nicht zu schlagen. Während die Slowenin in ihrer eigenen Liga springt, segelt auch eine DSV-Skispringerin wieder auf das Podest.
Die Unaufhaltsame macht einfach weiter: Auch beim ersten Weltcupspringen auf der Großschanze von Zhangjiakou war Nika Prevc unschlagbar. Mit dem neuen Schanzenrekord von 136,5 und 130 Metern und 245,6 Punkten war die Slowenin eine Klasse für sich. Zweite wurde die Japanerin Nozomi Maruyama mit 127,5 und 124,5 Metern und 221,9 Punkten. Selina Freitag sorgte mit 128,5 und 125 Metern und 215,2 Punkten und ihrem dritten Platz für den Fortbestand der deutschen Podestserie, die nun sechs Springen andauert.
„Der Sieg bedeutet mir sehr viel, mir haben die Sprünge hier sehr viel Spaß gemacht. Auch der Schanzenrekord fühlt sich gut an, ich fühle mich auf dieser Anlage sehr wohl“, kommentierte Prevc ihren 32. Weltcupsieg. Lokalmatadorin Ping Zeng musste sich mit dem vierten Platz begnügen, eine schwache Landung kostete ihr im Zweikampf mit Freitag den Podiumsplatz. Den fünften Platz belegte mit Anna Odine Stroem die beste Norwegerin.
Kompaktes deutsches Teamergebnis
Mit Sara Takanashi, die Sechste wurde, und Ringo Miyajima landeten zwei weitere Japanerinnen in den Top Ten. Miyajima verbesserte ihr bestes Weltcupergebnis um zwei Positionen auf Rang sieben. Nach zuletzt vier zweiten Plätzen in Serie landete Lisa Eder als beste Österreicherin diesmal auf Position neun, direkt hinter der zweitbesten Deutschen, Agnes Reisch. Den letzten Top-Ten-Platz ergatterte die Finnin Jenny Rautionaho.
Katharina Schmid und Juliane Seyfarth rundeten als Zwölfte und 14. das kompakte deutsche Teamergebnis ab. Mit Bing Dong, die im ersten Durchgang 120,5 Meter sprang, erzielte eine Athletin einen neuen Hausrekord. Sie wurde als 16. zweitbeste Chinesin. Teamkollegin Shiyu Zhou verlor zwar im zweiten Durchgang elf Positionen, stellte mit Rang 24 aber ihr bestes Weltcupergebnis ein.
Emely Torazza vergibt Punktechance
Keine Weltcuppunkte gab es dagegen für Anna Hollandt (35.) und Emely Torazza (37.). Während bei Hollandt die Weite von 104 Metern nicht gut genug war, hätte Torazza mit ihren 111,5 Metern das Finale erreicht, wenn sie nicht bei der Ausfahrt nach einer Unachtsamkeit zu Sturz gekommen wäre. Die rund 20 Punkte Abzüge durch die Kampfrichter kosteten ihr einen Top-30-Platz.
Die Tschechin Anezka Indrackova ging nicht an den Start, sodass nur 39 und nicht 40 Athletinnen in der Wertung waren, nachdem der erste Wertungsdurchgang in Folge von wechselhaften Windbedingungen mit einer halben Stunde Verspätung anfing.
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Am morgigen Sonntag steht in Zhangjiakou für die Skispringerinnen der zweite Einzel-Wettbewerb des Wochenendes an. Die Qualifikation beginnt um 7:45 Uhr MEZ, der erste Durchgang folgt um 9 Uhr (alles live bei skispringen.com).
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