Nachfolge von Michael Maurer

Johann Pichler wird neuer Präsident der Vierschanzentournee

Foto: Ingo Jensen / Vierschanzentournee

Erstmals wird ein Vertreter des Skiclub Bischofshofen Präsident der Vierschanzentournee. Der 62-Jährige wird im Rahmen der Frühjahrstagung in München als Nachfolger von Michael Maurer ins Amt berufen.

Johann Pichler vom Skiclub Bischofshofen ist neuer  Präsident der Vierschanzentournee der Skispringer. Das gab das Organisationskomitee jetzt im Rahmen der Tournee-Frühjahrstagung in München bekannt. Der 62-jährige aus Bischofshofen löst Michael Maurer vom Skiclub Partenkirchen ab, der in den vergangenen drei Jahren Tourneepräsident war. Gleichzeitig wechselt auch die Geschäftsstelle der Vierschanzentournee von Garmisch-Partenkirchen nach Bischofshofen.

„Das ist natürlich eine besondere Ehre für mich, dass ich der Erste aus Bischofshofen in diesem Amt sein darf“, erklärte Pichler, als er bei der  symbolischen Amtsübergabe den goldenen Tournee-Adler, die Trophäe der Vierschanzentournee, von Michael Maurer in Empfang nahm. Pichler ist in  der internationalen Ski-Szene bestens vernetzt und als Funktionär im Skispringen weltweit geschätzt. 21 Jahre lang war der heute 62-jährige  als Sprungrichter und auch Technischer Delegierter des Internationalen Skiverbandes FIS in über 120 Wettkämpfe involviert. 18 Jahre lang war er zuletzt Geschäftsführer des Skiclubs Bischofshofen und damit auch Leiter des Organisationskomitees beim Finale der Vierschanzentournee am Dreikönigstag. Seit zwei Jahren ist Pichler geschäftsführender Präsident beim Skiclub Bischofshofen, als Nachfolger von Hermann Schütter. Im Skiclub Bischofshofen ist Johann Pichler seit 38 Jahren aktiv und seit dieser Zeit engagiert er sich auch für die Tournee. „Ich habe damals als  Schaufler im Auslauf angefangen“, erinnert sich Pichler schmunzelnd an die Anfänge seiner Karriere zurück.

„Mit dir habe ich wirklich einen würdigen Nachfolger. Ich übergebe das Amt in beste Hände“, erklärte der scheidende Tournee-Präsident Michael Maurer im Rahmen der traditionellen Frühjahrstagung der Vierschanzentournee, zu der nicht nur die Vertreter der Verbände FIS, DSV und ÖSV, sondern auch die TV- und Vermarktungspartner, sowie die wichtigsten Tournee-Dienstleister erschienen waren, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Der Wechsel an der Spitze der Vierschanzentournee erfolgte turnusmäßig. Der Vorsitz der Tournee wird seit 15 Jahren meist im drei bis maximal fünfjährigen Rhythmus zwischen deutschen und österreichischen Partnern gewechselt.

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