Re-LIVE

So lief der lange Skisprung-Tag in Seefeld

Foto: GEPA

Erst haben die Skispringerinnen eine hoch spannende Einzel-Entscheidung ausgetragen, danach stand am Mittwochabend noch das letzte Normalschanzen-Training der Herren auf dem Plan. Die Ereignisse zum Nachlesen.

Schlag auf Schlag geht es weiter mit den Medaillen-Entscheidungen bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld. Nach der Premiere des Teamspringens bei den Titelkämpfen am Dienstag wartet auf die Skispringerinnen heute der große Saisonhöhepunkt: die Einzel-Entscheidung.

Nach dem überlegenen Sieg beim Teamspringen darf die deutsche Mannschaft erneut auf Edelmetall hoffen. Allen voran der Oberstdorferin Katharina Althaus werden gute Chancen zugerechnet, in die Fußstapfen ihrer Teamkollegin und Titelverteidigerin Carina Vogt zu treten. „Wir haben vier heiße Eisen im Feuer und hoffen natürlich, dass eines davon sticht“, gab sich Bundestrainer Andreas Bauer im Vorfeld optimistisch. Top-Favoritin ist allerdings die Norwegerin Maren Lundby, die einen Großteil dieser Saison dominiert hat und vor Althaus den Gesamtweltcup anführt.

» Event-Übersicht: Programm & Infos zur WM in Seefeld und Innsbruck

Im Anschluss an den Wettbewerb der Skispringerinnen absolvieren die Herren ihre zweite Trainingssession. Ab 19:30 Uhr stehen für die insgesamt 77 Athleten aus 21 Nationen zwei weitere Trainingsdurchgänge an.

Der Liveblog ist beendet. Lesen Sie hier die Ereignisse des Tages nach oder unseren Bericht: 0,5 Punkte! Lundby siegt hauchdünn vor Althaus

13 Kommentare

  1. Der Punktrichter aus Österreich sollte im Interesse des Sports und auch in seinem eigenen Interesse ausgetauscht werden. Es gibt bei dieser WM noch zwei weitere Sprungwettbewerbe. In einem davon werden sicher auch wieder Lundby und Althaus springen. Wie wird er bei den anstehenden beiden Wettkämpfen wohl werten? Neutrale Punktvergabe ist scheinbar für diesen Herrn unmöglich. Bewertet er die Deutschen wieder extrem schlecht, dann dürfte endgültig und zurecht etwas unternommen werden. Bewertet er die Deutschen sehr positiv, dann könnte es ihm von anderen Nationen als „Wiedergutmachung“ ausgelegt werden. Der Sport und Herr Wolf selbst können nur verlieren, wenn er auch noch bei den beiden kommenden Springen seine Noten verteilen darf.

  2. Es gibt bei diese WM nicht nur Blutdoping sondern auch Punktedoping durch österreichische und norwegische Punktrichter. wer sperrt diese.
    Der Betrug war so offensichtliche, dass sogar von Toni Innauer vorsichtig angesprochen das Althaus benachteiligt wurde.

  3. Weil es gerade zum Thema passt, erlaube ich mir, hier noch einmal meinen Beitrag zu wiederholen, den ich bereits nach den Wettbewerben der Herren am 24.02.19 geschrieben habe. Der Wertungsrichter aus Österreich ist immer derselbe, Herrn Stefan Wolf:
    Ich habe mir nun das Vergnügen gegönnt und die Wertungen des Punktrichters aus Österreich genauer untersucht. Dieser Herr Stefan Wolf scheint wahrlich kein Freund deutscher Athleten zu sein. Er wurde nicht nur bei den Spezialspringern, sondern auch bei den Kombinierern eingesetzt. Er wertete insgesamt 14 deutsche Sprünge. Bei 12 von diesen 14 Sprüngen kam die schlechteste Note aus Österreich. Außerdem wertete er 16 österreichische Sprünge, hier kam elfmal die beste Note aus Österreich. Die interessantesten Wertungen: Eine 16,5 für Eisenbichler (eine ganze Note schlechter als die „nächstschlechteste“ Wertung), eine 17,5 für Frenzel (eine ganze Note schlechter als die „nächstschlechteste“ Wertung), eine 17,0 für Rießle (eine ganze Note schlechter als die „nächstschlechteste“ Wertung), jeweils bei beiden Sprüngen gestern die 19,5 für Kraft und Stoch in beiden Durchgängen. Dieser Herr scheint nicht nur extrem parteiisch, sondern noch dazu nicht sonderlich intelligent zu sein. Wenn man schon bestimmte Springer benachteiligen bzw. bevorzugen möchte, dann sollte das auch etwas geschickter und nicht gar so auffällig möglich sein. Was ich nicht verstehe: Warum hier nicht einmal von deutscher Seite dieser offensichtliche Missstand öffentlich angesprochen wird. Die deutsche Teamleitung hat doch alle Daten genauso zur Verfügung und sollte hier im Sinne eines sportlich fairen Wettbewerbs schon einmal aktiv werden. Oder sollte man den deutschen Kampfrichter auffordern, sich ähnlich zu verhalten wie der Herr aus Österreich? Das wäre wohl nicht im Sinne der Sportlichkeit.

    • Das ist absolut korrekt. Vorallem im Teamsprint der NokO vom Sonntag muss man sich nur mal anschauen, wie offensichtlich schöecht der Richter Stefan Wolf aus Österreich die beiden deutschen Starter Rießle, Frenzel gewertet hat. Schockierend muss den Betroffenen sein, dass dieser Richter schon morgen beim nächsten Bewerb der NokO laut der veröffentlichten Startliste wieder eingesetzt wird. Langsam müsste es doch allen offensichtlich sein, was der Richter hier machen will. Die deutschen Athleten benachteiligen. Es kann doch nicht einfach so weitergehen! Merken es die Athleten und Betreuer nicht?

  4. Ich habe bereits nach den Wettbewerben der Herren den Wertungsrichter aus Österreich kritisiert. Allerdings waren die Ergebnisse dort so klar, dass alle möglichen „Phantasiewertungen“ für Österreicher und gegen Deutsche nichts bewirkt haben. Heute ist das leider anders. Der Herr aus Österreich hat tatsächlich den zweiten Sprung Lundbys mit 18,5 und den zweiten Sprung Althaus mit 17,5 bewertet. Althaus sprang 2,5m weiter als Lundby und zeigte in diesem höheren Weitenbereich einen ebenso brauchbaren Telemark wie die kürzer springende Lundby. Insgesamt erhielten Lundby und auch Iraschko-Stolz 108,5 Punkte, Althaus 104,0 und Seyfarth 105,5 Punkte. Über Rang 1 entschieden heute also nur die Haltungsnoten, bei Rang 3 spielten sie eine maßgebliche Rolle. Dabei sind folgende Bewertungen sehr interessant: Aus Österreich: 36 Punkte für Lundby, 36,5 Punkte für Iraschko-Stolz, 33,5 Punkte für Althaus, 33 Punkte für Seyfarth. Aus Norwegen: 36 Punkte für Lundby, 35,5 Punkte für Iraschko-Stolz, 34,5 Punkte für Althaus, 35 Punkte für Seyfarth. Aus Deutschland: 35 Punkte für Lundby, 36 Punkte für Iraschko-Stolz, 35 Punkte für Althaus, 35,5 Punkte für Seyfarth. Der Wertungsrichter aus Österreich hat einen maximalen Unterschied zwischen den vier bestplatzierten Sportlerinnen von 3,5 Punkten, der Norweger von 1,5 Punkten, der Deutsche genau einen Punkt. Der Herr aus Österreich, der bereits am Wochenende Kraft mit 19,5 Punkten und Eisenbichler mit 16,5 Punkten „beschenkt“ hat, hat heute über die Podestplätze entschieden, nicht etwa der Punktrichter aus Norwegen. Lundby verdient den Sieg genauso wie ihn Althaus verdient hätte. Iraschko-Stolz sei ihre Bronzemedaille gegönnt, die aber genauso Juliane Seyfarth verdient hätte. Nur der Wertungsrichter aus Österreich hat absolut nichts verdient, außer für kommende Wettbewerbe lebenslang gesperrt zu werden. Ich hoffe doch, dass sich über solch offensichtliche Willkür nicht nur Gedanken gemacht werden, hier müssen die Missstände öffentlich gemacht und Konsequenzen gezogen werden.

  5. Pfui Kampfrichter …. Extrapunkte bei Wettergleichheit sind unfair und absoluter Schwachsinn. Wer am weitesten springt muss gewinnen. Hier verstehe ich nicht, wie man so eine Aussage machen kann, „Man muss auch Gönnen können.“

  6. Habe mir gestern das Teamspringen der Damen und soeben den ersten Durchgang des Einzelspringens angeschaut. Wenn ich mir die Benotung der Damen anschaue, dann glaube ich, dass dort Wertungsrichter sitzen, die noch nie ein Skispringen gesehen habe. Diese Wertungsrichter sind nach meiner Ansicht absolute Vollpfosten!!!

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