In unnachahmlicher Manier und mit Schanzenrekord gewinnt Nika Prevc das Großschanzen-Springen beim Weltcup in Falun. Die deutschen Skispringerinnen landen zu dritt in den Top Ten.
Die Siegesserie der Nozomi Maruyama im Frauen-Weltcup ist gerissen. Und das liegt einzig und alleine an Nika Prevc, die in unnachahmlicher Manier das Großschanzen-Springen in Falun gewann. Mit 125 und dem neuen Schanzenrekord von 132 Metern und 252,3 Punkten war die Slowenin am Sonntagmittag nicht zu schlagen. Maruyama wehrte sich mit 122,5 und 129 Metern und 244,4 Punkten stark und landete mit 7,9 Punkten Rückstand auf Platz zwei. Dritte wurde die Norwegerin Eirin Maria Kvandal mit 126 und 125,5 Metern und 234,4 Punkten.
„Ich bin heute morgen mit einem guten Gefühl aufgewacht und konnte das auch über die Sprünge ausbauen, deswegen bin ich sehr glücklich. Ich hoffe, es geht in dieser Saison mit so schönen Wettkämpfen“, sagte Prevc nach dem Springen. Auch Maruyamas Landsfrau Sara Takanashi wusste als Vierte zu überzeugen.
Drei Deutsche in den Top Ten
Ein tolles Teamergebnis fabrizierten auch die deutschen Skispringerinnen: Agnes Reisch wurde beste Deutsche und erfüllte als Fünfte die Olympia-Norm des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Katharina Schmid setzte als Achte ihre Serie an Top-Ten-Plätze fort, während Selina Freitag als Zehnte ihre bestes Saisonergebnis erzielte.
Lisa Eder wurde als Sechste abermals beste Österreicherin, während Julia Mühlbacher mit Platz zwölf ebenfalls eine Saisonbestleistung gelang. Mit Anna Odine Stroem, die Siebte wurde, sprang auch die zweitbeste Norwegerin unter die besten Zehn. Abigail Strate platzierte sich als beste Kanadierin zwischen Schmid und Freitag auf Rang neun.
Juliane Seyfarth fällt im Finale zurück
Auffällig war auch das gute Ergebnis der Italienerin Annika Sieff, die 13. wurde. Juliane Seyfarth konnte ihren zwölften Platz im Finaldurchgang nicht halten und fiel auf Position 19 zurück. Die schwedische Lokalmatadorin Frida Westman, die, wie der Rest des Feldes, bis zum offiziellen Training am Vormittag die Schanze noch gar nicht kannte, belegte Platz 21, direkt vor der Schweizerin Sina Arnet.
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Die nächste Weltcup-Station ist das polnische Wisla. Auf der Adam-Malysz-Schanze finden am Donnerstag und Freitag je zwei Qualifikationen und Einzelspringen statt (alles live bei skispringen.com).

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