Nika Prevc erreicht die nächste Bestmarke: Mit ihrem 15. Saisonsieg egalisiert sie in Lahti ihren eigenen und Sara Takanashis Rekord für die meisten Erfolge während eines Winters. Selina Freitag bestätigt derweil ihr Vortagsergebnis.
Das Erfolgsbuch von Nika Prevc ist erneut um ein Kapitel reicher: Mit 130 und 128,5 Metern und 282 Punkten gewann die Slowenin am Freitagmittag auch das zweite Weltcupspringen in Lahti und damit zum bereits 15. Mal in dieser Saison. Die beiden weiteren Podestplätze belegten exakt dieselben Springerinnen wie am Vortag. Anna Odine Stroem wurde mit 125 und 123,5 Metern und 267,5 Punkten Zweite, Nozomi Maruyama mit 123 und 122 Metern und 252,1 Punkten Dritte.
„Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich diese Schanze so mag. Vor allem im zweiten Flugteil fühlt es sich einfach gut an. Ich hoffe, dass es in Oslo genauso weitergeht“, sagte Prevc nach dem Springen. Mit diesem Tagessieg egalisierte sie den Rekord für die meisten Weltcupsiege innerhalb eines Winters, den Sara Takanashi in der Saison 2013/2014 aufgestellt und die Slowenin bereits im vergangenen Winter egalisiert hatte. Bei noch fünf anstehenden Wettkämpfen ist es nur eine Frage der Zeit, dass es eine neue Bestmarke geben wird.
Selina Freitag erneut beste Deutsche
Derweil fehlte Abigail Strate als Vierte gerade einmal ein Punkt auf Platz drei. Selina Freitag konnte an ihre Leistung des Vortags anknüpfen und belegte als beste Deutsche Rang fünf. Mit Agnes Reisch auf Platz zehn landete heute auch eine zweite DSV-Springerin in den Top Ten. Die weiteren vorderen Ränge teilten sich mit Yuki Ito (Sechste) und Sara Takanashi (Neunte), sowie Eirin Maria Kvandal und Heidi Dyhre Traaserud (Siebte und Achte) die jeweils zwei- und drittbeste Japanerinnen und Norwegerinnen.
Gemischte Gefühle gab es unterdessen im slowenischen Team: Während Nika Vodan, die im Finale von Platz drei auf elf zurückfiel, sichtlich enttäuscht war, zeigte sich Ema Klinec bei ihrem zweiten Weltcupstart in dieser Saison mit Rang 17 zufrieden. Für Österreich punkteten Lisa Eder und Julia Mühlbacher als Zwölfte und 19, für Deutschland Anna Hollandt und Juliane Seyfarth als 26. und 27.
Katharina Schmid verpasst Finale, Silje Opseth fehlt erkrankt
Keinen schönen Freitag verlebte derweil Katharina Schmid. Mit ihrem Sprung auf 108 Meter und 93,2 Punkten schied sie als 31. um lediglich 0,7 Punkte bereits nach dem ersten Durchgang aus – und das erst zum fünften Mal bei ihrem 263. Weltcupstart. Auch Emely Torazza verpasste die Punkteränge, sie belegte Platz 40. Ebenfalls keinen zweiten Durchgang gab es für das Schweizer Trio Sina Arnet (32.), Simone Buff (35.), die ihr bestes Weltcupergebnis egalisierte und Rea Kindlimann (37.), sowie die dritte Österreicherin Hannah Wiegele (36.).
Zwar gemeldet, aber nicht am Start war derweil Silje Opseth. Die Norwegerin musste kurzfristig passen, nachdem sie ein Magen-Darm-Infekt ereilt hatte. In ihrem Kampf um einen Startplatz beim Weltcup-Finale in Planica, bei dem die besten 15 der Gesamtwertung Skifliegen gehen dürfen, ist dies ein kleiner Rückschlag.
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Am nächsten Wochenende macht der Weltcup Station in Oslo. Am legendären Holmenkollen finden für die Skispringerinnen je zwei Qualifikationen und Einzelspringen statt (alles live bei skispringen.com).

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