Die deutsche Mannschaft für das lange Weltcup-Wochenende in Lahti steht fest: Sechs Skispringer und sieben Skispringerinnen gehören dem Aufgebot für Finnland an.
Die deutsche Mannschaft reist optimistisch zum anstehenden Weltcup-Wochenende im finnischen Lahti, wo von Freitag bis Sonntag gleich drei Wettkämpfe stattfinden: Weil auch der ausgefallene Weltcup Ende November in Ruka-Kuusamo nachgeholt wird, stehen zwei Einzel-Wettbewerbe sowie zum Abschluss am Sonntag der Super-Team-Wettkampf auf dem Programm (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos).
„Wir freuen uns auf das lange Wettkampf-Wochenende in Lahti und wollen dort den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen. Das gesamte Team ist hoch motiviert und möchte die bis zum Saisonende verbleibenden Entscheidungen nutzen, um wieder einen Schritt näher an die absolute Weltspitze heranzurücken“, erklärte Bundestrainer Stefan Horngacher im Vorfeld.
Raimund mit guten Erinnerungen an Lahti
Der Österreicher, der zum Saisonende aus dem Amt scheidet, nimmt dabei keine Veränderungen an seiner Mannschaft vor: Angeführt wird die Mannschaft weiterhin von Philipp Raimund, der mit der Schanze in Lahti gute Erinnerungen verbindet. „Im letzten Jahr habe ich gute Erfahrungen gemacht, bin auf Platz fünf gelandet, und deshalb fahre ich mit einem guten Gefühl nach Finnland“, erklärte Raimund vor der Abreise.
Neben ihm gehören weiterhin der zuletzt beim Skifliegen am Kulm starke Andreas Wellinger sowie Felix Hoffmann, Pius Paschke, Karl Geiger und Luca Roth zur deutschen Mannschaft.
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„Mein Akku ist voll, ich bin bereit, habe Bock und freue mich auf die letzten vier Wochen die noch anstehen“, sagte Wellinger, der weiterhin auf seinen ersten Podestplatz in diesem Winter warten muss. Auch der Ruhpoldinger hat gute Erinnerungen an Lahti: Viermal mit der Mannschaft und einmal im Einzel stand er hier schon auf dem Podium.
Auch Frauen-Team in unveränderter Besetzung
Auch die Skispringerinnen, die am Donnerstag und Freitag zwei Einzel-Wettbewerbe austragen (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos), bestreiten die nächste Weltcup-Station in unveränderter Besetzung.
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Die Hoffnungen ruhen weiterhin vor allem auf Selina Freitag sowie Agnes Reisch, die zuletzt in Hinzenbach stark gesprungen sind. „Es ist nicht die leichteste Schanze: mit deutlich steilerem Anlauf und einem knackigen Radius beziehungsweise Tisch. Ich freue mich jetzt einfach auf eine größere Schanze, um meine Flugkünste besser ausspielen zu können“, erklärte Freitag.
Neben Freitag und Reisch besteht die Mannschaft von Bundestrainer Heinz Kuttin weiterhin aus Katharina Schmid, Juliane Seyfarth, Anna Hollandt sowie Emely Torazza.

Skispringen ist leider nicht mehr das was es mal war mit den ganzen neuen Regelungen schade um das Geld
Hallo DSV 1 Skispringer bei der JWM in Lillehammer in den Top Ten. Herr Hüttel wann ändern Sie was im Nachwuchsbereich im Skisprung. Das ganze System muss im DSV hinterfragt werden. Sind dort die richtigen Trainer im Einsatz. Es kann nicht sein, daß die C- Kader Sportler bei der Deutschen Meisterschaft 3-4 Einstiege höher fahren als der A-Kader wo bleibt da der Leistungsgedanke? International beim COC gibt es auch keine 3 Einstiege mehr für die jungen Athleten. Wir gehen schweren Zeiten im Skisprung entgegen.
zu Lahti, warum muessen die 80 jaehrigen noch springen ? Wellinger ,Paschke , Geiger die haben und genug enttaeuscht.
wen haben wir denn sonst? Wenn Springopa Noriaki Kasai unseren gesamten B-Kader im COC schlägt? Wenn Skispringer wie Constantin Schmid und Martin Hamann, die mal einigermaßen gut waren, plötzlich im Skisprungnirwana herumirren?
Du kannst Dich ja melden, offenbar springst Du ja besser 😉