Beim Skifliegen in Planica steht am Samstag traditionell der letzte Team-Wettbewerb der Saison auf dem Programm. Auch das DSV-Quartett will im Kampf ums Podest mitmischen. skispringen.com berichtet live!
Es ist seit vielen Jahren Tradition, das die Weltcup-Saison der Skispringer im slowenischen Planica zu Ende geht. Auf der Mega-Skiflugschanze im Norden Sloweniens stehen von Donnerstag bis Sonntag gleich zwei Einzel- sowie ein Team-Skifliegen auf dem Programm.
Neu ist in diesem Jahr, dass sich auch die weltbesten Skispringerinnen auf der größten Skiflugschanze der Welt messen: Zumindest die Top-15 des Gesamtweltcups sind im letzten Einzel der Saison am Samstag startberechtigt. Sie greifen aber erst am Freitag mit dem Training und die Qualifikation erstmals ins Geschehen ein.
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Für die Männer geht es hingegen schon am frühen Donnerstagmorgen los: Bereits ab 8 Uhr stehen zunächst zwei Trainingsdurchgänge auf dem Programm, bevor um 10 Uhr dann die Qualifikation für Freitag startet.
Kampf um Skiflug-Wertung und 20.000 Euro bleibt spannend
Während der Gesamtweltcup seit drei Wochen entschieden ist – Domen Prevc ist mit aktuell 1968 Punkten uneinholbar vorne – bleibt es im Kampf um die kleine Kristallkugel für den separaten Skiflug-Weltcup bis zum Schluss spannend: Aktuell führt Stephan Embacher diese Wertung mit 260 Punkten an – und liegt damit 15 Zähler vor Prevc und 120 vor dem drittplatzierten Johann Andre Forfang aus Norwegen.
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Zusätzlich geht es im „Tal der Schanzen“ um die Zusatz-Wertung „Planica 7“, in die alle sieben Wertungssprünge des Wochenendes einfließen. Der Sieger der Wertung erhält zusätzlich 20.000 Euro.
60 Athleten aus 18 Nationen haben für die Qualifikation gemeldet – kurioserweise starten aber 62 im Training. Hintergrund ist, dass die kasachische Mannschaft aufgrund einer Roten Karte nur zwei anstatt vier Athleten für die Qualifikation benennen durfte.
DSV-Team mit sechs Athleten dabei
Die deutsche Mannschaft bleibt zumindest bis zum letzten Springen in unveränderter Besetzung im Vergleich zum vergangenen Wochenende in Vikersund – erst am Sonntag rückt dann Felix Hoffmann überraschend nach, der nach einem zwischenzeitlich eingelegten Training zumindest das Finale am Sonntag bestreiten will.
Bundestrainer Stefan Horngacher setzt neben Philipp Raimund und Andreas Wellinger also weiterhin auf Karl Geiger, Pius Paschke, Luca Roth sowie Ben Bayer.
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„Für das anstehende Saisonfinale gilt es nochmal alle Reserven zu mobilisieren. Wir haben zuletzt in Vikersund einen Schritt in die richtige Richtung machen können und wollen daher in Planica erneut weite Flüge zeigen“, erklärte Horngacher im Vorfeld.
Wetterprognose bereitet Sorgen
Nachdem schon am Sonntag das zweite Skifliegen in Vikersund den Windbedingungen zum Opfer gefallen ist, bereitet der Blick auf den Wetterbericht auch an diesem Wochenende Sorgen: Die Meteorologen erwarten durchschnittliche Windgeschwindigkeiten über sechs Meter pro Sekunde – dazu Regen und Schneeregel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Schon beim sogenannten „Einfliegen“ am Mittwochvormittag kam es dabei zu einem schweren Sturz: Der slowenische Skispringer Nik Heberle verlor unmittelbar nach dem Absprung im Bereich des Vorbaus die Kontrolle über sein Flugsystem und prallte hart auf den Aufsprunghügel der gigantischen Flugschanze – danach musste er ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Um 8 Uhr startet zunächst der Probedurchgang, um 09:30 Uhr folgt der Team-Wettkampf. Neben dem Liveblog an dieser Stellen haben Sie bei skispringen.com auch die Möglichkeit, alle Sprünge im FIS Live-Ticker zu verfolgen.

Die Jury ist so oder so ein Ding für sich. Auch die Kommentatoren fragten durchaus, was soll man denn nur anders machen, dass es auch mal eine 20 und nicht „nur“ eine 19,5 wird! (Liegt’s am Fingerabstand…) Bei den Leuten gehört nachjustiert…
Im übrigen ist es jetzt so, dass man bei den „üblichen Verdächtigen“ bereits Ängste aussteht, wenn sie auf dem Balken sitzen. Geht es los, mag man (fast) gar nicht hinschauen. Eigtl. ist man erst wieder beruhigt, wenn derjenige stehend zur saloon-Tür fährt!
Jaa, ich weiß: Es ist alles „nur“ Physik… Wenn man alle 1000 Komponenten vorher wüsste, könnte man sich aus den Werten den bevorstehenden Flugablauf „zusammenschneide(r)n“. Natürlich ist es Physik, aber zum Glück keine KI sondern lebende Menschen!
Eines noch – Antwort gefällig (auch wenn ich jetzt für dumm erklärt werden sollte):
Was schauen sich die Akteure eigtl. nach der saloon-Tür auf dem Monitor an; was sehen sie dort?
Es ist doch hinlänglichst bekannt, daß die Österreicher das sind, was im Fußball der FC Bayern ist. Die kriegen immer Extrawürste oder bessere Noten als die anderen.
Das sieht man allein daran, daß der Tschofenig nach seinem Anzugskandal (wo er zu große Schuhe getragen hatte und deswegen disqualifiziert wurden, auch am Anzug hat der ja noch regelwidrig rumgefummelt) quasi überhaupt nicht bestraft wurde.
Oder eben die vielen 20er bei den Österreichern … Absolut seltsam.
Die Jury hat Domen zerstört warum so wenig Anlauf, dann springt er mit Gewalt und zuviel Risiko
Schoene Bilder aus Planica zum Abschluss der Saison, in der Philipp Raimund seine Goldmedaille feiern durfte. Einen Dank auch mal an Skispringen.com für alle Beiträge.