Die Gerüchte um das sogenannte „Penis-Gate“ erhalten neue Nahrung: Ein prominenter Schönheitschirurg bestätigt nun, einen Skispringer im Intimbereich behandelt zu haben – mit einer „großzügigen Dosis“.
Die Diskussionen um manipulierte Körpermaße im Skispringen bei den Olympischen Winterspielen 2026 nehmen eine bizarre und zugleich konkrete Wendung. Nun hat ein renommierter plastischer Chirurg aus Mailand bestätigt, erst im vergangenen Monat einen aktiven Skispringer behandelt zu haben. Damit erhält das hauptsächlich von US-amerikanischen Medien als „Penis-Gate“ betitelte Phänomen eine neue Dynamik.
In einer Stellungnahme gegenüber der Tageszeitung ‚USA Today‘ erklärte der Mediziner Alessandro Littara offen: „Bezüglich der fraglichen Nachrichten habe ich in der Tat einen Athleten aus dieser Sportart behandelt, dessen Namen und Nationalität ich natürlich nicht preisgeben werde, ebenso wenig, ob er an diesen Olympischen Spielen teilnimmt.“
„Eine mehr als großzügige Dosis Hyaluronsäure implantiert“
Interessant sind vor allem die Begründungen, die hinter verschlossenen Türen der Praxis genannt werden. Laut Littara gab der namentlich nicht genannte Springer an, den Eingriff vornehmen zu lassen, um „Peinlichkeiten in der Umkleidekabine nach dem Wettkampf zu vermeiden“.
Ob dies der volle Umfang der Motivation war, bleibt selbst für den erfahrenen Chirurgen fraglich. „Ich kann nicht sagen, ob er mir die ganze Wahrheit gesagt hat, aber auf jeden Fall haben wir gute Arbeit geleistet und eine mehr als großzügige Dosis Hyaluronsäure implantiert“, so der Arzt weiter.
Dass der Eingriff keine langen Ausfallzeiten nach sich zieht, untermauert Littara ebenfalls: „Das Ergebnis ist sofort sichtbar, sodass der Athlet schon nach wenigen Minuten den neuen Anzug tragen konnte.“
Die Debatte entstand ursprünglich durch einen Artikel der ‚Bild‘-Zeitung, die Anfang Januar darüber berichtet hatte, es solle angeblich „sogar Springer geben, die auch schon mal zu Hyaluronsäure gegriffen haben“. Hintergrund ist das durch die Körpervermessung ermittelte Schrittmaß, das am untersten Punkt des Genitalbereichs ansetzt und ein in diesem Bereich größeren Sprunganzug zur Folge ermöglichen könnte.
WADA äußert sich vor Olympia-Start
Besonders brisant wurde es dann vor Beginn der Olympischen Winterspiele, als Vertreter die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) bei einer Pressekonferenz in Mailand auf das Thema angesprochen wurden. „Wir sind uns dieser Berichte bewusst. Skispringen ist in meinem Heimatland Polen sehr beliebt, also verspreche ich, dass ich mir das ansehen werde“, sagte WADA-Präsident Witold Banka.
Generaldirektor Olivier Niggli ergänzte, der Organisation seien solche Methoden bislang nicht bekannt. Man werde aber prüfen, ob ein solcher Fall als Doping einzustufen wäre.

Ich finde auch, dass es langsam reicht. Der Artikel gibt zwar Geschehnisse wieder, aber so langsam macht sich Skispringen lächerlich. Es soll doch bitte zu sportlichen Tatsachen zurückgefunden werden! 🙁
Muss diese Artikel wirklich sein ?? Finde das Thema ohnehin zum Fremdschämen. Hat eher “ Bild Niveau „
Nur weil Du es zum Fremdschämen findest, sollte nicht darüber berichtet werden?
Fakt ist, dass sich offenbar Sportler um des Erfolges willen körperliche Schäden zufügen. Was wäre das wieder ein Aufschrei in anderen Sportarten….