Kamil Stoch ist nach seinem Karriereende wieder enger an den polnischen Verband herangerückt. Der dreimalige Olympiasieger übernimmt künftig eine neue Aufgabe – und soll seine enorme Erfahrung in die Arbeit einbringen.
Kamil Stoch bleibt dem Skispringen auch nach seinem Karriereende eng verbunden. Der dreimalige Olympiasieger wird künftig als Berater des Vorstands des polnischen Skiverbands PZN für Skispringen tätig sein.
Stoch soll seine Erfahrung einbringen
Damit erhält der 39-Jährige eine neue Funktion innerhalb der Verbandsstrukturen. Stoch soll den PZN-Vorstand in Fragen rund um das Skispringen beraten und dabei von seiner jahrzehntelangen Erfahrung auf höchstem Niveau profitieren.
„Ich habe drei Monate lang mit Kamil darüber gesprochen, wie wir von seinem Rücktritt profitieren können. Er ist ein hochdekorierter Sportler, daher ist seine Meinung zum Skispringen für uns sehr wertvoll“, sagte Verbandspräsident Apoloniusz Tajner.
In seiner Karriere gewann Stoch unter anderem dreimal olympisches Gold, zweimal WM-Gold und zweimal den Gesamtweltcup. Außerdem feierte er 39 Weltcupsiege.
Zuletzt vor allem im eigenen Klub aktiv
Nun kommt mit der Beratertätigkeit beim PZN eine weitere Aufgabe hinzu. Stoch wird damit künftig nicht nur im Nachwuchsbereich seines Klubs aktiv sein, sondern auch auf Verbandsebene seine Perspektive einbringen.
Neue Führung im polnischen Verband
Die Personalie fällt zudem in eine Phase des Umbruchs beim polnischen Skiverband. Apoloniusz Tajner ist seit Juni wieder Präsident des PZN und löste Adam Małysz an der Verbandsspitze ab.
Auch sportlich wurden die Strukturen für die Saison 2026/2027 neu aufgestellt. Die Männer-Nationalmannschaft wird weiterhin von Maciej Maciusiak betreut, während der ehemalige Bundestrainer Stefan Horngacher inzwischen als Ausbildungskoordinator im polnischen Skisprungbereich eingebunden ist.

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