Die polnische Skisprung-Szene verliert für diesen Winter ein bekanntes Gesicht: Als Talent gehandelt, legt Tomasz Pilch seine sportliche Karriere auf Eis. Was hinter dem Rückzug des 25-Jährigen steckt, bleibt vorerst unklar.
Das polnische Skisprung-Team muss in der laufenden Saison 2025/2026 fortan ohne Tomasz Pilch planen. Wie der 25-jährige Athlet am Montagvormittag über seine sozialen Kanäle mitteilte, wird er in diesem Winter keine weiteren Wettkämpfe bestreiten.
Die Entscheidung markiert einen vorläufigen Einschnitt in der Laufbahn des polnischen Meisters von 2020, der bisher als fester Bestandteil der regionalen Trainingsgruppe in den Beskiden galt.
Gründe für Entscheidung weitgehend offen
Der Rückzug kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Pilch in der laufenden Wintersaison noch keinen einzigen internationalen Einsatz verbuchen konnte. Seine letzten Auftritte im Rahmen von internationalen Wettkämpfen datieren aus dem September, als er im Sommer-Continentalcup von Hinterzarten Punkte sammelte. Zuvor hatte er im Sommer durchaus aufhorchen lassen und war im FIS-Cup in Szczyrk sowie Frenstat pod Radhostem jeweils auf das Podium gesprungen.
In seiner Mitteilung ließ der Springer aus Wisla die genauen Hintergründe für diesen Schritt weitgehend offen und wählte kryptische Worte für seine Situation. „Leider war ich aus Gründen, die außerhalb meiner Kontrolle liegen, gezwungen, meine sportlichen Aktivitäten in dieser Saison einzustellen“, erklärte der Pole am Montag in den sozialen Medien. Er betonte jedoch gleichzeitig die Tragweite seines Entschlusses: „Es war eine schwierige, aber wohlüberlegte Entscheidung. Ich danke euch für die Unterstützung und die Nachrichten.“
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Pilch, der als Neffe des heutigen Verbandspräsidenten Adam Małysz oft unter besonderer Beobachtung stand, konnte zuletzt im März 2023 in Lahti Weltcup-Luft schnuppern. Seinen größten Erfolg in der höchsten Wettkampfserie feierte er im Februar desselben Jahres im rumänischen Rasnov, als er mit einem zwölften Platz sein bislang bestes Karriereergebnis erzielt hat. Insgesamt gelang es ihm viermal, in die Punkteränge des Weltcups zu springen.
Nachdem er die Vorbereitung auf den aktuellen Winter im Umfeld des B-Kaders absolviert hatte, bleibt nun ungewiss, ob und wann der 25-Jährige auf die Schanze zurückkehren wird.

Letztlich sagt es „alles und nichts“. Deutlich wird letztlich nur: Er will nicht mit der Sprache herausrücken! Entweder werden wir es mal noch erfahren oder aber eben nicht. Auf der Anzeigetafel wird es nicht stehen…^^ Seltsam ist es schon.