Sechster Gesamtsieg in Folge

Sara Takanashi siegt beim Saisonfinale in Tschaikowsi

Foto: skijumping.ru

Sara Takanashi ist auch beim Finale des Sommer-Grand-Prix in Tschaikowski das Maß aller Dinge. Beim Saisonfinale macht die japanische Seriensiegerin ihren sechsten Gesamtsieg in Folge perfekt.

An Sara Takanashi führt weiterhin kein Weg vorbei: Auch beim letzten Wettkampf der Sommersaison der Skispringerinnen lässt die 20-jährige Japanerin der Konkurrenz keine Chance. Mit Weiten von 102,5 und 101 Metern erzielte Takanashi am Sonntagmittag (Ortszeit) im russischen Tschaikowski insgesamt 232,4 Punkte und setzte sich damit gegen die Russin Irina Avvakumova (96,5 und 101,5 m; 205,6 P.) durch. Den dritten Platz teilten sich die Norwegerin Maren Lundby (94 und 92 m) und die Slowenin Maja Vtic (94 und 95 m) mit jeweils 190,3 Punkten.

Mit ihrem dritten Tagessieg in Folge macht Sara Takanashi auch ihren nächsten Gesamtsieg perfekt: Seit 2012 konnte die Japanerin jeden Sommer-Grand-Prix für sich entscheiden – nun also schon zum sechsten Mal (!) in Folge. Den Grundstein dazu legte sie in einem schwierigen Wettkampf bei teils heftigem Aufwind schon im ersten Durchgang, ihr Vorsprung von 26,8 Zählern war am Ende einmal mehr rekordverdächtig.

Seyfarth erneut beste Deutsche

Die bestplatzierte Deutsche Juliane Seyfarth belegte mit 93 und 94 Metern den fünften Platz – mehr als 48 Punkte (umgerechnet 24 Meter) hinter der alles überragenden Takanashi.

» Gesamtwertung: Endstand des Sommer-Grand-Prix 2017

Neben Seyfarth sammelten aus der deutschen Mannschaft auch Ramona Straub als 19. und Luisa Görlich als 27. weitere Punkte. Die Oberstdorferin Gianina Ernst musste nach 78 Metern und Platz 38 im Finaldurchgang zuschauen.

Russinnen vor Heimpublikum stark, Kykkänen verpasst Top Ten

Neben Avvakumova schaffte es mit Anastasiya Baraaniova als Sechste eine weitere Skispringerin aus dem Gastgeberland unter die Top Ten, die ihre Teamkollegin Alexandra Kustova als 13. knapp verpasst hat. Lucile Morat aus Frankreich belegte den siebten Platz, gefolgt von der Japanerin Yuka Seto (8.) und der Italienerin Manuela Malsiner (9.).

Julia Kykkänen aus Finnland musste sich nach ihrem Podiumsplatz beim ersten Wettbewerb am Samstag diesmal mit Platz elf hinter Sloweniens Spela Rogelj (10.) zufrieden geben.

Ito fällt in Abwesenheit zurück

Hinter der überragenden Sara Takanashi, die den Grand-Prix mit insgesamt 380 Punkten für sich entscheidet, landen Irina Avvakumova (290), Maren Lundby (276) und Lucile Morat (256). Takanashis Teamkollegin Yuki Ito, die auf die Wettbewerbe in Tschaikowski verzichtet hat, fällt mit 220 Zählern auf den fünften Platz zurück. Juliane Seyfarth belegt als beste Deutsche den zehnten Rang der Gesamtwertung.

» Alle Termine im Überblick: Kalender des Weltcup 2017/2018 (Damen)

Die Sommersaison der Skispringerinnen ist damit beendet. Weiter geht es für Takanashi und Co. dann auf Schnee: Anfang Dezember wird die Olympia-Saison mit dem Weltcup im norwegischen Lillehammer eröffnet.

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