Schlierenzauer lässt Zukunft weiter offen

Gregor Schlierenzauer hält sich weiterhin bedeckt und gibt keinen Einblick in seine weitere Karriereplanung. Im Rahmen der Einkleidung des ÖSV gibt der 26-Jährige keine Interviews, erste Sprünge sind in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten.

Traditionell ist die Einkleidung des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) einer der größten Medientermine im Jahr: Alle Sportler erhalten ihre Ausrüstung für den anstehenden Winter und stehen den versammelten Medien Rede und Antwort – einzig Gregor Schlierenzauer hielt sich am Freitag am Rande der Veranstaltung in Salzburg bedeckt. Der 26-jährige Österreicher, der nach wie vor mit den Folgen seines Kreuzbandrisses zu kämpfen hat, ließ keine Interviews zu und hüllte sich weiterhin in Schweigen.

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Geht es nach dem ÖSV, stehen dem 53-fachen Weltcupsieger weiterhin alle Türen offen. „Er ist wahrscheinlich auch unschlüssig, aber er muss das selbst sagen. Ich kann nicht für ihn sprechen. Wir geben ihm die Zeit, die er braucht“, erklärte Sportdirektor Ernst Vettori in Salzburg.

Wohl keine Rückkehr in diesem Jahr

Vettori, der in seiner Position für die sportlichen Erfolge der österreichischen Skispringer mitverantwortlich ist, glaubt nicht an eine schnelle Rückkehr Schlierenzauers. „Gregor macht seine Therapie, aber das ist alles spezifisch für das Knie. Vor Januar, Februar kann er definitiv nicht wieder springen“, wird Vettori vom Österreichischen Olympischen Komitee zitiert.

Schlierenzauer mit „Goldener Teekanne“ ausgezeichnet

Im Rahmen der Einkleidung konnte Gregor Schlierenzauer eine besondere Auszeichnung in Empfang nehmen: Jährlich werden die beliebtesten Wintersportler ermittelt, in der Kategorie Nordisch setzte sich der Tiroler durch und durfte damit die „Goldene Teekanne“ im Wert von 4.000 Euro entgegennehmen. Die weiteren Preisträger waren Marcel Hirscher (Alpin Herren) und Anna Veith (Alpin Damen).

Über Marco Ries 403 Artikel

Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

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