Fragen & Antworten

Sommer-Grand-Prix 2019: Das müssen Sie wissen

Mit dem Auftakt in Wisla starten die Skispringer an diesem Wochenende in den diesjährigen Sommer-Grand-Prix. Vor dem erste Kräftemessen in Polen beantwortet skispringen.com alle wichtigen Fragen – zu Favoriten, Terminen und mehr.

Wann geht’s los und was steht an?

Insgesamt elf Wettbewerbe stehen im Terminkalender des diesjährigen Sommer-Grand-Prix. Los geht es mit der Qualifikation im polnischen Wisla am Freitag, 19. Juli – am Wochenende stehen dann zuerst ein Team- und danach ein Einzelspringen auf dem Programm (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos).

Weitere Stationen sind Hinterzarten (Deutschland), Courchevel (Frankreich), Zakopane (Polen), Hakuba (Japan), Hinzenbach (Österreich) und das traditionelle Finale in Klingenthal (Deutschland).

» Alle Termine im Überblick: Sommer-Grand-Prix 2019 (Herren)

Die Sommer-Saison fällt damit deutlich kürzer aus als ursprünglich geplant. Aus organisatorischen Gründen wurden weitere Wettbewerbe in Almaty, Tschaikowski und Rasnov aus dem Kalender gestrichen.

Wer sind die Favoriten?

Wie vor jeder neuen Saison gilt: Bei Null geht’s los. Die Karten werden neu gemischt.

Mit Spannung erwartet wird der im vergangenen Winter dominierende Ryoyu Kobayashi. Der Vierschanzentournee- und Gesamtweltcup-Sieger aus Japan fehlt zum Auftakt in Wisla jedoch noch. Mit Stefan Kraft (Österreich), Kamil Stoch, Piotr Zyla (beide Polen) und Markus Eisenbichler (Deutschland) sind weitere Top-Athleten der vergangenen Saison gemeldet. Titelverteidiger beim Sommer-Grand-Prix ist Evgeniy Klimov aus Russland.

Welche DSV-Skispringer sind dabei?

Insgesamt sechs deutsche Skispringer bestreiten das erste Grand-Prix-Wochenende in Polen: Neben Weltmeister Markus Eisenbichler stehen außerdem Karl Geiger, Stephan Leyhe, Richard Freitag, Constantin Schmid und Martin Hamann in der Mannschaft des neuen Bundestrainers Stefan Horngacher.

„Unsere geplanten Trainingslehrgänge haben wir in der bisherigen Vorbereitung wie geplant realisieren können. Athleten und Trainerteam haben dabei gut zusammengefunden. Mit den gezeigten Leistungen der Aktiven auf den Schanzen sind wir zufrieden“, erklärte Horngacher vor dem Sommer-Auftakt: „Wir sind alle motiviert und freuen uns jetzt auf die ersten gemeinsamen Wettkämpfe. Dabei wollen wir unsere Trainingsleistungen umsetzen und uns bestmöglich verkaufen.“

Was ist seit dem Weltcup-Finale im März passiert?

Wesentliche Neuerungen bezüglich Regelwerk und Reglement sind in diesem Jahr ausgeblieben.

Bereits kurz nach Ende des vergangenen Winters trat mit Stefan Horngacher der neue Bundestrainer sein Amt beim Deutschen Skiverband (DSV) an. Dessen Nachfolger als polnischer Cheftrainer ist Michal Dolezal. Der ehemalige Bundestrainer Werner Schuster arbeitet inzwischen als Berater für Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer.

Team-Olympiasieger Andreas Wank stößt nach seinem Rücktritt zum Trainerteam um Horngacher. Daneben haben auch der Österreicher Andreas Kofler, der Schweizer Luca Egloff, der Italiener Davide Bresadola, der Japaner Kento Sakuyama sowie die beiden Slowenen Andraz Pograjc und Nejc Dezman die Skisprungskier an den Nagel gehängt.

Wo kann man die Wettbewerbe live verfolgen?

Die Wettkämpfe sind in Deutschland nur vereinzelt im Fernsehen live zu sehen. ‚Eurosport‘ besitzt die Übertragungsrechte und wird beispielsweise das Springen in Hinterzarten live bei ‚Eurosport 2‘ (Pay-TV) übertragen. Darüber hinaus bietet der Sender Live-Streams im kostenpflichtigen ‚Eurosport Player‘ an.

» Skispringen live im TV: Die Übertragungszeiten im Überblick

skispringen.com bietet neben dem offiziellen Live-Ticker regelmäßig auch Liveblogs zu den Wettbewerbstagen mit ausführlicher Live-Berichterstattung zu allen Sprüngen.

Auch interessant: Stefan Horngacher ist neuer Bundestrainer. Im Interview bei skispringen.com spricht der Sportliche Leiter Horst Hüttel über die Verpflichtung des früheren Polen-Cheftrainers und die Verabschiedung von Werner Schuster.

Über Marco Ries 588 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

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