Österreichs Skisprung-Star

Nach Kreuzbandriss: Eva Pinkelnig steht vor Comeback

Foto: imago / GEPA

Zehn Monate nach ihrem schweren Kreuzbandriss befindet sich Eva Pinkelnig auf dem Weg zurück: Die österreichische Skisprung-Ikone will schon bald auf die Schanze zurückkehren.

Eva Pinkelnig steht vor ihrem Comeback. Zehn Monate nach ihrem schweren Kreuzbandriss hat die österreichische Skispringerin einen langen und schwierigen Weg hinter sich. Nun fühlt sich die 38-Jährige wieder bereit für die nächsten Schritte in Richtung Rückkehr auf die Schanze.

„Unglaublich, was passiert ist. Es war ein harter Prozess. Und ich kann jetzt wirklich nach zehn Monaten sagen: Ich habe so viel Kraft wie schon lange nicht mehr. Ich bin so frei wie schon lange nicht mehr“, erklärte Pinkelnig gegenüber dem ‚ORF‘.

Einen konkreten Zeitpunkt für ihre Rückkehr in den Skisprung-Weltcup gibt es allerdings noch nicht: Nach der schweren Verletzung soll der Weg zurück weiterhin Schritt für Schritt erfolgen. Pinkelnig selbst blickt dennoch voller Zuversicht auf die kommenden Wochen und Monate.

Die Österreicherin hatte sich im September 2025 bei einem Sturz auf der neuen Olympiaschanze in Predazzo schwer am linken Knie verletzt. Dabei zog sie sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu. Zusätzlich waren der Innen- und Außenmeniskus sowie der Knorpel betroffen. Die Verletzung bedeutete das vorzeitige Saisonende und machte auch eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 unmöglich.

Inzwischen hat sich die Stimmung bei Pinkelnig jedoch grundlegend verändert. Die intensive Rehabilitation habe sie nicht nur körperlich, sondern auch mental vorangebracht. „Ich bin einfach wieder die Eva und freue mich auf das, was jetzt kommt“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2022/2023.

Für das österreichische Frauen-Team wäre ihre Rückkehr ein wichtiger Gewinn. Pinkelnig gehört mit 16 Weltcupsiegen zu den erfolgreichsten Skispringerinnen der Geschichte und hat bereits mehrfach bewiesen, dass sie auch nach schwierigen Rückschlägen an die Weltspitze zurückkehren kann.

Wann Pinkelnig erstmals wieder vom Schanzentisch abheben wird und wann sie anschließend in den Wettkampf zurückkehrt, bleibt vorerst offen. Nach zehn Monaten Reha ist das Comeback der Österreicherin aber offenbar näher als lange zuvor.

Auch interessant: Igor Medved hat nach dem Eklat bei den Olympischen Winterspielen einen neuen Trainerjob gefunden. Der Slowene übernimmt ab sofort die chinesische Nationalmannschaft und hat mit seinem neuen Team große Ziele.

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