Auftakt nach Maß für Philipp Raimund: Der Olympiasieger muss sich beim Sommer-Grand-Prix in Courchevel nur dem Österreicher Daniel Tschofenig geschlagen geben. Der Halbzeitführende Ortner fällt im Finale deutlich zurück.
Mit Sprüngen auf 130 und 129,5 Meter sicherte sich Daniel Tschofenig den Sieg beim ersten von zwei Einzel-Wettbewerben an diesem Wochenende im französischen Courchevel. Der Österreicher erzielte am Samstagabend insgesamt 271,8 Punkte und setzte sich damit knapp gegen Philipp Raimund durch, der auf 129 und 131 Meter (270,1 P.) kam. Den dritten Platz belegte Naoki Nakamura aus Japan mit 128 und 124,5 Metern (267,8 P.).
Nach dem ersten Durchgang sah es noch nach einem anderen Österreicher auf dem obersten Siegertreppchen aus: Maximilian Ortner führte das Feld zur Halbzeit noch vor Tschofenig und Nakamura an, als er bei vergleichsweise schwierigen Bedinungen auf starke 125,5 Meter kam. Im umkämpfen Finale landete der 24-Jährige dann aber schon nach 126,5 Metern und fiel damit auf den undankbaren vierten Platz zurück.
„Es war ein guter Wettkampf, aber schwierig von den Bedingungen. Es hat sich doch ein bisschen gedreht, aber ich freue mich, dass es so funktioniert hat, wie es die Trainings im Vorfeld schon gezeigt haben“, analysierte Sieger Tschofenig, für den es der erste Wettbewerb der Sommersaison war.
Raimund mit Bestweite im Finale
Beim ersten internationalen Wettkampf unter Leitung des neuen Bundestrainers Andreas Mitter, der nach dem Ende der zurückliegenden Olympia-Saison das Amt von Stefan Horngacher angetreten hat, sorgte Philipp Raimund gleich für den ersten Podestplatz: Nachdem in Wisla am vergangenen Wochenende nur drei Athleten aus der zweiten Reihe am Start waren, überzeugte Raimund vor allem mit seinem starken Sprung im Finale.
Nach dem ersten Durchgang noch an fünfter Stelle gelegen, katapultierte sich der Normalschanzen-Olympiasieger von Mailand und Cortina d’Ampezzo mit der Tagesbestweite noch nach vorne.
Auch Wellinger in den Top Ten – Paschke scheidet aus
Daneben erzielten aus der deutschen Mannschaft auch Karl Geiger (25.) und Felix Hoffmann (27.) ihre ersten Grand-Prix-Punkte der Saison.
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Nicht nach Plan verlief der Wettkampf hingegen für Pius Paschke: Mit nur 107 Metern verpasste der 36-jährige Routinier einen Monat nach seinem Trainingssturz am Innsbrucker Bergisel und einer daraus resultierenden Ellenbogenverletzung als 35. den Finaldurchgang.
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Am Sonntag steht ab 18 Uhr (alles live bei skispringen.com) der zweite Wettbewerb auf dem Plan, bereits um 16 Uhr sind die Frauen an der Reihe. Als weitere Stationen des Sommer-Grand-Prix stehen nach Wisla und Courchevel noch Rasnov (19. und 20. September) sowie Klingenthal (24. und 25. Oktober) auf dem Programm.
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