Mit einigen Neuerungen

Jubiläumsausgabe wird historisch: Vierschanzentournee startet Ticket-Vorverkauf

Foto: imago / Eibner

Der Ticketvorverkauf für die 75. Vierschanzentournee ist gestartet. Fans können sich ab sofort Karten für die vier Stationen sichern – und erleben dabei eine historische Premiere.

Der Ticketvorverkauf für die 75. Vierschanzentournee ist gestartet. Ab sofort können sich Skisprungfans Karten für die vier Stationen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen sichern.

Die Jubiläumsausgabe verspricht dabei eine besondere Premiere: Erstmals bestreiten neben den Männern auch die Frauen eine komplette Vierschanzentournee.

„Das wird ein besonderes Fest für den Skisprungsport. Wir freuen uns alle darauf, dass die 75. Auflage der Tournee gleichzeitig die Premiere für die Damen ist“, erklärt Tourneepräsident Manfred Schützenhofer in einer Pressemitteilung.

Die Veranstalter rechnen erneut mit einer hohen Nachfrage. Bei der vergangenen Tournee waren Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck jeweils ausverkauft.

Oberstdorf-Tickets traditionell besonders gefragt

Besonders schnell könnte es erneut beim Auftakt in Oberstdorf gehen. „Bei uns gehen die Karten jedes Jahr besonders schnell weg“, sagt Georg Geiger, Vorsitzender des Skiclubs Oberstdorf. Das Auftaktspringen war in den vergangenen Jahren häufig bereits innerhalb weniger Tage ausverkauft.

In Oberstdorf, Innsbruck und Bischofshofen sind bereits zum Vorverkaufsstart Einzeltickets für die jeweiligen Veranstaltungstage erhältlich. Für die beiden österreichischen Stationen in Innsbruck und Bischofshofen gilt noch bis zum 21. September ein vergünstigter „Summer Deal“.

In Garmisch-Partenkirchen startet der Verkauf von Einzeltickets dagegen erst am 12. Oktober. Zunächst werden dort vergünstigte Kombitickets angeboten, die für beide Veranstaltungstage gelten.

Neue Wettkampftage durch Frauen-Premiere

Mit der erstmals ausgetragenen Frauen-Tournee verändert sich zugleich das Programm. Die bisherigen Qualifikationstage der Männer werden zu vollwertigen Wettkampftagen.

Am 28. und 31. Dezember sowie am 2. und 5. Januar tragen die Skispringerinnen ihre vier Tournee-Wettbewerbe aus. Anschließend folgt jeweils die Qualifikation der Männer, die dadurch später beginnt und an allen vier Stationen unter Flutlicht ausgetragen wird.

„Wirklich toll, dass es uns gelungen ist, die Wettbewerbe der Damen harmonisch in das Programm zu integrieren, denn so erhalten die bisherigen Qualifikationstage eine deutliche Aufwertung“, sagt Michael Maurer, Vorsitzender des Skiclubs Partenkirchen und Präsident des Organisationskomitees beim Neujahrsskispringen.

Eine Besonderheit erwartet die Zuschauer außerdem an Silvester in Garmisch-Partenkirchen. Nach der Qualifikation der Männer soll Popsängerin Leony im Olympiastadion auftreten.

Die Organisatoren weisen ausdrücklich darauf hin, Tickets ausschließlich über die offizielle Plattform der Vierschanzentournee zu erwerben. In der Vergangenheit seien Karten über unseriöse Anbieter teilweise zu deutlich überhöhten Preisen weiterverkauft worden.

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3 Kommentare

  1. Hoffentlich ist die FIS bzw. die Veranstalter der vier Springen diesmal in der Lage zum Jubiläum eine schöne und vor allem ausführliche Dokumentation herzustellen, um diese dann als DVD/Blu-ray oder als Stream anzubieten.
    Ich und viele andere Skisprungfans hatten sich eine solche Doku schon zum 50. Jubiläum gewünscht und waren danach doch ziemlich enttäuscht, nachdem klar war das diesbezüglich nichts kommen wird.

  2. @Juergen Wolpers
    Bezüglich behinderten bzw. schwerbehinderten Menschen, hat der SC Freiburg im alten Stadion ebenfalls nur die Stehplätze vergünstigt angeboten.
    Für mich ist das die pure Verhöhnung solcher Menschen, die sowieso schon mit ihrer Gesundheit zu kämpfen haben.
    Wie es im neuen Stadion des SC Freiburg aussieht weiß ich nicht, da ich mich schon länger und aus anderen Gründen von diesem Verein abgewendet habe.

  3. Ist ja alles ganz toll, aber warum gibt es beim Neujahrsspringen Vergünstigungen für Behinderte nur auf Stehplatzkarten? Seid Ihr der Meinung Behinderte könnten die ganze Veranstaltung ruhig stehen, oder den vollen Preis für einen Sitzplatz bezahlen, wo dieses Jahr das Kombiticket 35€ teurer ist. Ist das der Kompromiss zwischen Veranstalter und Verband, mal eben die Preise um 50% anheben?

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