Niklas Bachlinger bestätigt seine starke Form und baut seinen Vorsprung in der Grand-Prix-Gesamtwertung mit dem nächsten Sieg in Wisla aus. Während die DSV-Adler enttäuschen, sorgen unerwartete Namen für eine Überraschung auf dem Podest.
Mit einem Sprung auf 136 Meter im Finaldurchgang sicherte sich Niklas Bachlinger den Sieg beim zweiten Einzel-Wettbewerb des Wochenendes im polnischen Wisla. Der 23-jährige Österreicher erzielte am Sonntagnachmittag im neuen Gruppenformat insgesamt 129,5 Punkte und setzte sich damit gegen überlegen gegen den Bulgaren Vladimir Zografski (132 m) sowie den Kasachen Danil Vassilyev (127 m) durch, die mit 119,3 Zählern punktgleich überraschend den zweiten Platz belegt haben.
Für Bachlinger ist es nach dem Auftakt von Courchevel der zweite Sieg beim diesjährigen Sommer-Grand-Prix – schon am vergangenen Wochenende hat er im neuen Gruppenformat „High Five“ gewonnen, das der Internationale Skiverband (FIS) an den ersten beiden Wochenenden der Sommersaison getestet hat.
„Es war ein ziemlich harter Tag, aber der zweite Sprung war großartig und ich bin natürlich sehr glücklich. Oben war es heute extrem windig und ich hatte ein bisschen Glück mit dem Aufwind, aber vor allem konnte ich meine Nerven behalten. Ein toller Tag“, analysierte Bachlinger, der seinen Vorsprung in der Gesamtwertung des Sommer-Grand-Prix auf den zweitplatzierten Philipp Raimund weiter ausbauen konnte. Der Oberstdorfer hat das Wettkampf-Wochenende in Wisla ausgelassen.
Wieder nur zwei DSV-Skispringer im Finale
Ohne Raimund und den übrigen Athleten der A-Mannschaft ist es den deutschen Skispringern nicht gelungen, an die starken Leistungen von Courchevel anzuknüpfen.
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Bester DSV-Skispringer war erneut Luca Roth, der angesichts der starken Trainingsleistungen im Vorfeld aber ebenso hinter den Erwartungen geblieben ist: Nach dem ersten Durchgang mit 125,5 Metern noch auf Rang 14 gelegen, belegte der 25-Jährige mit 120 Metern im Finaldurchgang den 15. Platz. Neben ihm gelang aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher nur Felix Hoffmann (20.) der Sprung in den zweiten Durchgang.
Adrian Tittel (31.), Max Unglaube (34.) und Jannik Faißt (40.) haben diesmal zwar die Qualifikation überstanden, sind dann aber in der Gruppenphase im ersten Durchgang gescheitert und ohne Grand-Prix-Punkte geblieben. Martin Hamann ist nach Platz 55 in der Qualifikation ohne weiteren Einsatz geblieben.
Erstes Podium für Kasachen Vassilyev
Für die Überraschung des Tages sorgte aber zweifelsohne Danil Vassilyev: Nach dem ersten Durchgang gerade einmal auf Rang 19 gelegen, profitierte der 21-jährige Kasache vor allem vom Wettkampfmodus, der vorsieht, die Punkte vor dem entscheidenden Finaldurchgang auf Null zurückzusetzen. So gelang Vassilyev der erste Podiumsplatz in der höchsten Wettkampfkategorie des internationalen Skispringens.
Polen verpassen Podest – zwei Disqualifikationen
Der Kasache ließ damit die in Wisla besonders lautstark umjubelten Polen Piotr Zyla (4.) und Kamil Stoch (5.) hinter sich, Vortagessieger Maciej Kot wurde diesmal immerhin Achter.
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Daneben überraschte auch der Italiener Giovanni Bresadola als Sechster, gefolgt vom Österreicher Julijan Smid (7.) und dem besten Japaner Yukiya Sato (9.).
Der US-Amerikaner Andrew Urlaub sowie Enzo Milesi aus Frankreich wurden in der Qualifikation aufgrund irregulärer Sprunganzüge disqualifiziert – beide haben das Höchstmaß an der Taille überschritten und sind damit der verschärften Materialkontrolle zum Opfer gefallen.
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Fortgesetzt wird der Sommer-Grand-Prix Mitte September im rumänischen Rasnov: Am 13. und 14. September stehen dort auf der Normalschanze die nächsten beiden Einzel-Wettbewerbe auf dem Programm, bevor eine Woche später die Olympia-Generalprobe auf den umgebauten Schanzen im italienischen Predazzo ansteht.
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Also das High Five Format ist irgendwie Nichts, aber liebe das Podium sehr
Nivo COC Wettkampf!
@ Peter van Hal
Nivo… hm, Bildung sechs, setzen!