Bevor die Skispringer bei den Olympischen Winterspielen erstmals um Medaillen kämpfen, kritisiert Andreas Wellinger die mangelnde Aufarbeitung im Anzug-Skandal. Zudem fordert der deutsche Skispringer Reue von Lindvik und Forfang.
Auch nach fast einem Jahr wirkt der Betrugsskandal um die norwegischen Skispringer bei der WM in Trondheim nach. Bevor die Skispringer bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo um die ersten Medaillen kämpfen, kritisiert Andreas Wellinger die Aufarbeitung der Angelegenheit scharf.
Im Gespräch mit dem ‚Spiegel‘ stellte der 30-Jährige die bisherigen Konsequenzen des Internationalen Skiverbanbdes (FIS) infrage. „Ich finde nicht, dass der ganze Skandal ausreichend aufgearbeitet worden ist. Es gab Geldstrafen, Disqualifikationen und auch ein paar Sperren. Aber sonst?“, so der Olympiasieger.
„Niemand weiß, wie viele Anzüge manipuliert worden sind“
Im März 2025 hatte ein Enthüllungsvideo gezeigt, wie norwegische Betreuer bereits freigegebene Anzüge heimlich umnähten, um die Flugstabilität der Springer illegal zu erhöhen. Die betroffenen Athleten Marius Lindvik und Johann Andre Forfang wurden für drei Monate gesperrt, konnten danach aber wieder in die aktuelle Olympia-Saison starten.
Für Wellinger bleibt die Dunkelziffer des Betrugs das Hauptproblem. Da die Manipulationen erst durch die Videoaufnahmen bei der Nordischen Ski-WM aufflogen, sei das wahre Ausmaß der Material-Tricksereien unklar. „Niemand weiß, wie viele Anzüge manipuliert worden sind. Niemand weiß, wie lange betrogen wurde“, bemängelte der Ruhpoldinger.
„Jeder, der betrügt, hat einen Stempel“
Auch bemängelt Wellinger, dass sich mit Marius Lindvik und Johann Andre Forfang die betroffenen Athleten nicht näher zu den Vorfällen geäußert hätten: „Ich finde, die Norweger hätten sagen können: Leute, das war falsch. Wir hatten eine Heim‑WM, wir wollten erfolgreich sein, wir sind über das Ziel hinausgeschossen, wir haben einen Fehler gemacht. Es tut uns leid, wir lernen daraus. Das hätte zumindest Reue gezeigt.“
Zudem zieht der Olympiasieger von 2018 einen klaren Vergleich zum Thema Doping. „Jeder, der betrügt, hat einen Stempel“, erklärte er im Interview: „Das trifft auf gedopte Sportler genauso zu wie auf diejenigen, die ihr Material manipulieren. Deshalb wäre es ja auch so wichtig, dass Einsicht gezeigt wird“, so Wellinger.

Es gibt ja Leute, die sich darüber entrüsten, wie man Wellinger nicht leiden kann!? Hier wird irgendwie deutlich, warum viele ihn nicht mögen. Seine Äußerungen wirken selbstgerecht und scheinheilig.
Gibt ja Leute die einfach wahllose Behauptungen in den Raum stellen und mit diesen dann den norwegischen Skandal schönreden wollen. Wellinger hat absolut Recht. Gerade Forfang und Lindvik hätten zumindest etwas Reue zeigen müssen. Aber man stellt sich lieber in die Opferrolle und versucht den eigenen Skandal mit einzelnen „normalen“ Disqualifikationen anderer Athleten gleichzusetzen. Ich hoffe so sehr, dass gerade diese beiden nie wieder ganz oben auf dem Stockerl stehen werden.
@J: „normale“ Disqualifikation? Geht es noch? Jeder der disqualifiziert wird,egal bei welchem Wettkampf versucht zu betrügen, da brauchen Sie Wellinger NICHT als besser darzustellen!
Nein es versucht nicht jeder zu betrügen. wenn ein Anzug mal ein mm abweicht oder etwas minimal nicht passt, dann gehört das dazu und ist eine „normale“ Disqualifikation. Ja bei mir geht’s noch, aber andersrum bei dir wahrscheinlich nicht mehr so dolle.
Nicht jede Disqualifikation ist direkt mit einem Manipulationsskandal gleichzusetzen. Ich brauche Wellinger oder andere nicht als besser darzustellen. Das sind sie aber. Und da kannst du sagen und verdrehen was du willst. Betrüger bleibt Betrüger und das sind Lindvik und Forfang nunmal.
@J: und warum stellen die deutschen Experten dann jeden,der wegen 2mm disqualifiziert wird sehr wohl als Betrüger dar? Doppelmoral und messen mit zweierlei Mass ist das!
Ich finde das vollkommen gerechtfertigt von Welle! Und man sieht’s ja am Ergebnis: Deutschland Gold, Norwegen
Wenn der Lindvik heute eine Medaille gewinnt, verliere ich den Glauben an diesen Sport…
ja jaa welly der wichtigtuer…….soll er doch zuerst irgendwas gewinnen bevor er seinem großem Maul auftut gegenübern Anderen………
Er ist fucking Olympiasieger…
Und hat nicht betrogen
Zwei Goldmedaillen und zwei Silbermedaillen bei Olympia sind noch nicht genug? Auch nicht neun Weltcup-Siege?
Lern erstmal richtiges Deutsch! Für dieses Kauderwelsch, was du hier ständig hinterlässt, würde ich mich in Grund und Boden schämen.
Wenn man sich übelst freuen würde,wenn Lindvik Gold gewinnen würde und er nichts….das blöde Gesicht würde ich zu gerne sehen.
Warum würde man sich über den Sieg eines Athleten freuen, der wissentlich an der Manipulation des Materials teilgenommen hat und sich dennoch als Opfer darstellt?
@j:Wellinger 2mal wegen eines Nicht regelkonformen Anzuges disqualifiziert, von daher auch ein Betrüger,denn wer fair spielt,wird nicht disqualifiziert!
Da kennt sich jemand nicht aus oder will es einfach nicht wahrhaben. Wer am Limit operiert, der kann auch mal disqualifiziert werden. Deswegen sind auch die Kontrollen gut und notwendig. Nur ist es ein Unterschied, ob jemand mit einem mm zu viel Stoff/ einem offenen Reißverschluss disqualifiziert wird, oder ob man wissentlich mit der Absicht sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen, Material manipuliert. Dass dies nicht in die Köpfe der Fanboys von Forfang und Lindvik gehen will ist schon klar. Aber es ist nun mal Fakt: Die zwei sind Betrüger und Wellinger nicht.
Er nervt so hardcore mittlerweile…soll sich um sich selbst kümmern,da hat er genug zu tun.
Achso, wusste gar nicht, dass man sich gegen bewusstes Manipulieren des Materials der Norweger nur kritisieren darf, wenn man selbst aktuell in Top-Form ist. So ein Schwachsinn von dir.