Sprünge in seiner Heimat

Severin Freund trainiert wieder: Comeback weiter ungewiss

Severin Freund absolviert in seiner Heimat die ersten Sprünge nach längerer Pause. Der ehemalige Weltmeister hofft auf eine baldige Rückkehr in den Weltcup.

Eigentlich sollte Severin Freund gemeinsam mit dem zuletzt formschwachen Richard Freitag seine ersten Sprünge seit längerer Zeit in Val di Fiemme absolvieren, wo Teamkollege Karl Geiger am Wochenende noch eindrucksvoll einen Doppelsieg gefeiert hatte.

Doch die Organisatoren im italienischen Trentino erteilten den Plänen des DSV kurzfristig eine Absage. Stattdessen feierte Freund nun seine Rückkehr auf seiner Heimschanze in Rastbüchl. „Möglichst schnell vorwärts kommen, ohne was übers Knie zu brechen“, wird der Weltmeister von 2015 in der Zeitung ‚Passauer Neuen Presse‘ hinsichtlich seiner Comeback-Pläne zitiert.

Gemeinsam mit Heimtrainer Christian Heim will Freund den Weg zurück in den Weltcup schaffen, die nächsten Sprünge sind in Oberstdorf geplant. Er werde versuchen, gut zu springen, alles Weitere entscheide Bundestrainer Stefan Horngacher, sagte Freund der Zeitung.

Nach zwei Kreuzbandrissen und einer Meniskusoperation im Februar 2019 kämpft Freund weiterhin um sein Comeback. Eigentlich war der 31-Jährige im Sommer schon auf dem Weg zurück, wurde dann durch Rückenprobleme aber erneut zurückgeworfen. Eine Rückkehr zur Vierschanzentournee war daraufhin gescheitert.

Auch interessant: Neben Freund fehlt weiterhin auch Markus Eisenbichler. Der dreimalige Weltmeister hofft nach einer Verletzung des Handgelenks aber auf eine schnelle Rückkehr!

9 Kommentare

  1. Finde ihn sehr sympathisch und ein Top-Springer.
    Hatte jedes Jahr die Hoffnung, dass er es noch einmal schafft vorne mit zuspringen.

    Inzwischen ist er aber seit 3 Jahren komplett raus. Immer wieder ran gekämpft bis zum nächsten Rückschlag. Das ist schon ganz schöne Zeitspanne für einen Skispringer..

    Würde mich riesig freuen, wenn er diese Saison noch sein Comeback gibt und es schafft Punkte (Top 30) einzufahren.

  2. Neue Erfolge wären Severin Freund zu gönnen. Eine Selbstverständlichkeit ist das nach den Verletzungen und der langen Pause jedoch nicht.

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