Offiziell verkündet

Vier Frauen, vier Männer: Österreich nominiert Olympia-Mannschaft

Foto: GEPA

Das ÖOC hat am Montag seine Mannschaft für die Olympischen Winterspiele offiziell benannt. Vor allem in der starken Männer-Mannschaft war der Kampf um die Olympia-Tickets bis zuletzt spannend.

Als eine der letzten großen Skisprungnationen hat nun auch Österreich seine Mannschaften für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina offiziell vorgestellt. Bei einer Pressekonferenz des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC) in Wien wurde auch das Aufgebot der Skispringer und Skispringerinnen offiziell verkündet.

Demnach gehören dem Männer-Team von Cheftrainer Andreas Widhölzl neben dem Gesamtweltcup-Fünften Jan Hörl außerdem Daniel Tschofenig, Stephan Embacher und Stefan Kraft an.

Nicht in die Mannschaft hat es hingegen Manuel Fettner, der 40-jährige Routinier Manuel Fettner, der seine Karriere nach der Saison beenden wird und im Gesamtweltcup nur knapp hinter Kraft an zwölfter Stelle liegt.

Die Mannschaft der Skispringerinnen wird angeführt von Lisa Eder. Neben der Gesamtweltcup-Dritten gehören der Mannschaft von Thomas Diethart außerdem Julia Mühlbacher, Meghann Wadsak und Lisa Hirner an. Nicht dabei ist hingegen Hannah Wiegele.

Mehr dazu gleich hier bei skispringen.com.

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7 Kommentare

  1. Hier scheint es so zu sein, wie in Oberstdorf.
    Wenn wir vermeintlich nicht regelkonform sind, werde der Kommentar nicht veröffentlich.
    Da kann sich auch nichts ändern.
    Schade.
    Dann doch lieber die klugen Sprüche von Herrn Schuster.
    Danke dafür.

  2. Hier schwächelt Witzhölzchen aber gewaltig.
    Leistung wird halt nicht berücksichtigt.
    Das passt gut zu den Kampfrichtern,
    die gewisse Österreicher auch sehr oft zu hoch bewerten.

  3. Ich frage mal in eine andere Richtung: Warum nimmt man nicht fünf mit und entscheidet dann nach den Trainingseindrücken? Ja, Tschofenig hat gewonnen, aber seine Ergebnisse haben eine sehr breite Streuung, ist dafür aber absprungstark, was bei dem zu erwartenden Rückenwind nicht zu unterschätzen kann. Aber er ist von allen fünf am ehesten die Wundertüte. Krafti hinkt dieses Jahr etwas hinterher, springt dafür aber relativ stabil. Fettner hätte es sicher verdient, aber wenn drei Springer so eng beieinander liegen noch dazu auf so hohem Niveau, warum entscheidet man nicht vor Ort? Gesetzt sehe ich nur Embacher und Hörl.

  4. Oh man, das ist richtig bitter für Fetti. Andererseits ist er wahrscheinlich derjenige, den man mit Hinblick auf die weitere Karriere ( da in ca. 2 Monaten zu Ende) am ehesten diese Enttäuschung zumuten könnte.

    • Meiner Meinung nach hätte Fettner statt Kraft nominiert werden sollen, der war die letzten Wochen deutlich besser (Tschofenig hat immerhin einen Sieg und mehrere Podestplätze). Aber der wird ja meistens bevorzugt

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