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LIVE: Skifliegen in Planica – Weitenjagd zum Weltcup-Finale

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Foto: imago / GEPA

Zum letzten Mal in dieser Saison gehen die Skispringer auf Weitenjagd: Im slowenischen Planica steht der letzte Wettkampf einer langen Wintersaison auf dem Programm. skispringen.com berichtet live!

Es ist seit vielen Jahren Tradition, das die Weltcup-Saison der Skispringer im slowenischen Planica zu Ende geht. Auf der Mega-Skiflugschanze im Norden Sloweniens stehen von Donnerstag bis Sonntag gleich zwei Einzel- sowie ein Team-Skifliegen auf dem Programm.

Neu ist in diesem Jahr, dass sich auch die weltbesten Skispringerinnen auf der grĂ¶ĂŸten Skiflugschanze der Welt messen: Zumindest die Top-15 des Gesamtweltcups sind im letzten Einzel der Saison am Samstag startberechtigt. Sie greifen aber erst am Freitag mit dem Training und die Qualifikation erstmals ins Geschehen ein.

» Event-Übersicht: Zeitplan & Infos zum Weltcup-Skifliegen in Planica

FĂŒr die MĂ€nner geht es hingegen schon am frĂŒhen Donnerstagmorgen los: Bereits ab 8 Uhr stehen zunĂ€chst zwei TrainingsdurchgĂ€nge auf dem Programm, bevor um 10 Uhr dann die Qualifikation fĂŒr Freitag startet.

Kampf um Skiflug-Wertung und 20.000 Euro bleibt spannend

WĂ€hrend der Gesamtweltcup seit drei Wochen entschieden ist – Domen Prevc ist mit aktuell 1968 Punkten uneinholbar vorne – bleibt es im Kampf um die kleine Kristallkugel fĂŒr den separaten Skiflug-Weltcup bis zum Schluss spannend: Aktuell fĂŒhrt Stephan Embacher diese Wertung mit 260 Punkten an – und liegt damit 15 ZĂ€hler vor Prevc und 120 vor dem drittplatzierten Johann Andre Forfang aus Norwegen.

» Gesamtweltcup 2025/2026 (MĂ€nner): Die aktuelle Saison-Gesamtwertung im Überblick

ZusĂ€tzlich geht es im „Tal der Schanzen“ um die Zusatz-Wertung „Planica 7“, in die alle sieben WertungssprĂŒnge des Wochenendes einfließen. Der Sieger der Wertung erhĂ€lt zusĂ€tzlich 20.000 Euro.

60 Athleten aus 18 Nationen haben fĂŒr die Qualifikation gemeldet – kurioserweise starten aber 62 im Training. Hintergrund ist, dass die kasachische Mannschaft aufgrund einer Roten Karte nur zwei anstatt vier Athleten fĂŒr die Qualifikation benennen durfte.

DSV-Team mit sechs Athleten dabei

Die deutsche Mannschaft bleibt zumindest bis zum letzten Springen in unverĂ€nderter Besetzung im Vergleich zum vergangenen Wochenende in Vikersund – erst am Sonntag rĂŒckt dann Felix Hoffmann ĂŒberraschend nach, der nach einem zwischenzeitlich eingelegten Training zumindest das Finale am Sonntag bestreiten will.

Bundestrainer Stefan Horngacher setzt neben Philipp Raimund und Andreas Wellinger also weiterhin auf Karl Geiger, Pius Paschke, Luca Roth sowie Ben Bayer.

» Weltcup-Kalender 2025/2026 (MĂ€nner): Alle Termine im Überblick

„FĂŒr das anstehende Saisonfinale gilt es nochmal alle Reserven zu mobilisieren. Wir haben zuletzt in Vikersund einen Schritt in die richtige Richtung machen können und wollen daher in Planica erneut weite FlĂŒge zeigen“, erklĂ€rte Horngacher im Vorfeld.

Wetterprognose bereitet Sorgen

Nachdem schon am Sonntag das zweite Skifliegen in Vikersund den Windbedingungen zum Opfer gefallen ist, bereitet der Blick auf den Wetterbericht auch an diesem Wochenende Sorgen: Die Meteorologen erwarten durchschnittliche Windgeschwindigkeiten ĂŒber sechs Meter pro Sekunde – dazu Regen und Schneeregel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Schon beim sogenannten „Einfliegen“ am Mittwochvormittag kam es dabei zu einem schweren Sturz: Der slowenische Skispringer Nik Heberle verlor unmittelbar nach dem Absprung im Bereich des Vorbaus die Kontrolle ĂŒber sein Flugsystem und prallte hart auf den AufsprunghĂŒgel der gigantischen Flugschanze – danach musste er ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Um 9 Uhr startet zunĂ€chst der Probedurchgang, um 10 Uhr folgt der Einzel-Wettkampf. Neben dem Liveblog an dieser Stellen haben Sie bei skispringen.com auch die Möglichkeit, alle SprĂŒnge im FIS Live-Ticker zu verfolgen.

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2 Kommentare

  1. Danke fĂŒr die Begleitung!!
    Abschied von Namen, neue kommen. War schon immer so: Ahonen, Schmitt, Hannawald, Janda, Malysz – es ist das Leben. Der eine geht ohne Sums, der andere „wenn’s am schönsten ist“, wieder einer verpasst, dass die Jugendtage vorbei sind. Klar könnte jeder – theoretisch – noch ein Jahr erzwingen, und dann…
    Wind und Wetter wird es immer geben. Punktrichter mit mancherlei berechtigtem Hader. Springer/Trainer/Kommentatoren, auf denen rumgehackt wird, und kaum geht sich etwas aus, verstummen die Nörgler.
    Ikonen wie Prevc I u. III, Malysz, Ahonen, Jacobsen, Morgenstern, Schlierenzauer; manche auch nur 1-J.-Ikonen, die im nĂ€. Jahr nicht in die Puschen finden…, aber alle eint, dass sie große Teile ihrer Zeit dem „Reiserhythmus“ gewidmet haben und privat viel hintenanstellen (Silvester!).
    Eine große Familie (ja, „kommt auch in den besten Familien vor…“), aber grundsolide Menschen! Keine Skandale, die man von Fußballern, Politikern, show-„stars“ kennt, wenig AllĂŒren trotz 100e Beteiligte.
    Warum Materialkontrollen so geĂ€ndert wurden, weiß jeder. Und hfftl. hat auch diese Debatte ein Ende. Bei der Eisenbahn wurden gestrenge Vorschriften oft mit Blut erkauft, und auch anderswo zieht oft das Reglement nach Übertretungen an. Viele Dinge der versch. Branchen waren mal neu und sind lĂ€ngst Gewohnheit. Nicht jeder mag alles, aber jeder muss mit allem.

  2. Wenn man schon Kamil Stoch als zusĂ€tzlichen Springer mit in den letzten Wettkampf genommen hat, hĂ€tten dann im Finaldurchgang eben 31 Springer starten mĂŒssen. Also alle, die sich ĂŒber die Saison hinweg dafĂŒr qualifiziert haben.

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