Top-Duo nicht dabei

Deutsches Drei-Mann-Team in Zakopane: Philipp Raimund und Felix Hoffmann fallen aus

Foto: imago / opokupix

Nur drei deutsche Skispringer werden das anstehende Weltcup-Wochenende in Zakopane bestreiten. Bundestrainer Stefan Horngacher verzichtet auf Felix Hoffmann und Philipp Raimund, die zuletzt schon bei der Vierschanzentournee angeschlagen waren.

Wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Donnerstag offiziell bestÀtigt hat, reisen nur drei deutsche Skispringer zum anstehenden Weltcup-Wochenende in Zakopane, wo ein Super-Team- sowie ein Einzel-Wettbewerb auf dem Programm stehen.

Nicht mit dabei sind mit Felix Hoffmann und Philipp Raimund hingegen die beiden besten deutschen Skispringer der zurĂŒckliegenden Vierschanzentournee, die schon nach dem Finale in Bischofshofen ĂŒber Probleme geklagt hatten.

» Weltcup-Kalender 2025/2026 (MĂ€nner): Alle Termine im Überblick

Hoffmann hatte wĂ€hrend der Tournee mit Knieschmerzen zu kĂ€mpfen, die bei einer MRT-Untersuchung nun geprĂŒft wurden. „Diese Untersuchung zeigte keine strukturellen SchĂ€den im linken Knie. Die auftretenden Schmerzen werden wie bereits von unserem medizinischen Stab vermutet von einer Reizung verursacht. Diese Reizung wird nun in den kommenden Tagen konservativ und physiotherapeutisch behandelt. Zudem wird eine Belastung vermieden“, begrĂŒndete Horngacher die Entscheidung, das Weltcup-Wochenende in Polen ohne Hoffmann zu bestreiten.

Raimund fÀllt krankheitsbedingt aus

Philipp Raimund hatte wĂ€hrend der Vierschanzentournee hingegen mit einer hartnĂ€ckigen ErkĂ€ltung zu kĂ€mpfen. Nach dem Finale in Bischofshofen hatte der 25-JĂ€hrige schon erklĂ€rt, dass es ihm „richtig beschissen“ gehe: „Ich war aus Engelberg schon krank, habe das irgendwie mit reingeschleppt und dann auch in Garmisch nach dem Silvesterabend wieder krank geworden.“

» Gesamtweltcup 2025/2026 (MĂ€nner): Die aktuelle Saison-Gesamtwertung im Überblick

„Auch fĂŒr ihn gilt es, wieder vollstĂ€ndig gesund zu werden. Die WettkĂ€mpfe in Polen kĂ€men fĂŒr Philipp zu frĂŒh, das haben wir gemeinsam mit unserem medizinischen Stab abgestimmt“, so Horngacher.

Kein Ersatz aus der zweiten Reihe

In Polen setzt Horngacher stattdessen auf seine erfahrensten Athleten, die bei der Vierschanzentournee aber weiterhin mit akuter FormschwĂ€che zu kĂ€mpfen hatten. „Da unsere Continentalcup-Mannschaft in Japan unterwegs ist, werden wir in Zakopane mit Karl Geiger, Pius Paschke und Andreas Wellinger an den Start gehen“, erklĂ€rte der Bundestrainer seine Entscheidung, keine weiteren Athleten aus der zweiten Reihe nachzunominieren.

FĂŒr Geiger beginnt in Zakopane auch ein Wettlauf gegen die Zeit, will er seine Chancen auf eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen wahren: Als einziger der DSV-Skispringer konnte der Oberstdorfer die Olympia-Norm noch nicht erfĂŒllen: In Zakopane oder eine Woche spĂ€ter in Sapporo brĂ€uchte er mindestens eine Top-Acht-Platzierung oder zweimal einen Platz unter den besten 15.

News von der Vierschanzentournee direkt aufs Handy: Jetzt kostenlos WhatsApp-Kanal von skispringen.com abonnieren!

skispringen.com-Newsletter

Aktuelle Nachrichten, spannende Hintergrund-Informationen und Veranstaltungs-Hinweise per E-Mail abonnieren. Weitere Informationen zum Newsletter und Datenschutz

44 Kommentare

  1. ist doch ganz einfach, wir sind bis auf zwei Ausnahmen nicht wettbewerbsfĂ€hig im Weltcup. Der Rest hat nicht einmal das Niveau fĂŒr den Continental Cup was man an den Ergebnissen dort als auch in der nationalen Gruppe bei der 4 Schanzentournee Tag tĂ€glich sehen konnte. da hat es nicht einer verdient im Weltcup zu starten. um den Karl tut es mir leid, keine Ahnung was da los ist. Andreas Wellinger wĂŒrde bei mir als Bundestrainer kein Springen den Winter springen, da hĂ€lt sich mein Mitleid im Vergleich zu Karl Geiger in Grenzen. Wer im Herbst mein statt Training oder Sommer Granprix meint Wellenreiten gehen zu mĂŒssen, der soll den Winter schön weiter surfen. Im Weltcup hat so jemand mit dieser Einstellung und der Vorbereitung alles selbst provoziert und bekommt nun das Ergebnis. wir gesagt kein einziges Springen mit der Einstellung hĂ€tte er bei mir gemacht. Ansonsten ganz allgemein liegt vieles im Argen was man am nicht vorhandenen Nachwuchs der letzten Jahre von Raimund abgesehen klar erkennt. und auch hier ist die nĂ€chsten Jahre leider nichts zu erwarten, siehe Conticup.

  2. Wenn die Entwicklung in Deutschland so weitergeht (was ist eigentlich los – DSV???) werden wir so „erfolgreich“ im Skispringen wie die Schweden in den letzten 10 Jahren…

    Es geht mit der Nachwuchsarbeit los. In Österreich hat man den „Andy Goldberger Cup“ der gesposort wird von RedBull. Da nehmen mehrere hundert SchĂŒler teil – soo werden Talente entdeckt! Und in Deutschland??? Nix dergleichen !!!

  3. Ist ja eine teilweise ziemlich hysterische Diskussion hier….

    Die „zweite Reihe“ ist im COC in Japan unterwegs. Steht doch im Text. Und da sind ja auch FlĂŒge gebucht und Hotels reserviert. Mal davon abgesehen, dass die zweite Reihe als nationale Gruppe in Oberstdorf und Garmisch chancenlos war. Da ist sie ja ehrlicherweise im COC besser aufgehoben. Und selbst dort in der zweiten Liga hat es zuletzt nicht fĂŒr Platzierungen unter den besten 20 gereicht. Was sollen diese Athleten also im Weltcup… ?
    Dann sind halt mal nur drei Springer im WC im Einsatz – na und…
    Dass diese 3 ihrer Form hinterherspringen ist das grĂ¶ĂŸere Problem. Und das noch viel grĂ¶ĂŸere Problem ist natĂŒrlich der fehlende Nachwuchs, das wird ja hier richtigerweise moniert. Selten wĂ€re es vermutlich leichter fĂŒr den „Nachwuchs“ gewesen, ins WC-Team zu kommen…. Und Wellinger und Geiger (nicht Paschke, der sieht ja in der Regel immerhin den zweiten Durchgang) wĂ€ren natĂŒrlich verdrĂ€ngt worden, wenn ja wenn sich jemand im COC angeboten hĂ€tte. Wen soll man denn bitte in den WC hochziehen ? Einen Springer, der im COC 29. wird ?
    Daher finde ich es sehr pragmatisch, die 2 leeren PlĂ€tze nicht zu fĂŒllen. Ist halt ein guter Beweis fĂŒr die im Moment nicht wettbewerbsfĂ€hige 2. Reihe…
    Und DAS ist das Problem.

    • Doch, mal schnell einbĂŒrgern. Macht der Botschafter mal zw. Kaffeetasse und Toilette. Der kriegt eher ’nen Perso als die Russen ein Visum.

  4. Warum werden nicht einfach zwei andere Springer nach Zakopane mitgenommen ? ? ?
    Zum Beispiel aus der nationalen Gruppe von der Vierschanzentournee ! Das war doch schon vor B – hofen abzusehen ! ! !
    Vielleicht braucht es nicht nur einen neuen Trainer! ! ! Im deutschen Skiverband scheint ja keiner auf so eine Idee zu kommen, denn sonst wĂŒrde man ja nicht nur 3 Springer schicken ! Sind die alle im Wachkoma ? ? ? Oder sie trĂ€umen alle von einem deutschen Sieg bei der Vierschanzentournee, da darf man sie natĂŒrlich garkeinen Fall aufwecken !

  5. Beim DSV ist doch seit einigen Jahren ein sogenannter Nachwuchs-Bundestrainer angestellt, der auf den Namen „Werner Schuster“ hört.

    Was macht dieser Mann dort eigentlich wirklich, der wahrscheinlich einem rentenĂ€hnlichen Versorgungsvertrag mit „fĂŒrstlichem Gehalt“ besitzt ???
    Im Winter, der Hauptsaison des Sprunglaufs, verbringt der Österreicher seine Zeit hauptsĂ€chlich als sogenannter „Eurosport-Experte“, inkl. nettem NebeneinkĂŒnften. Des Weiteren zeigt er unverhohlen seine parteiische Haltung und VerĂ€rgerung, wenn es sich z.B. der Slowene Domen Prevc in Oberstdorf erlaubt, die Konkurrenz zu zerlegen … allen voran seine österreichischen Landsleute. Ich habe mich jedenfalls diebisch gefreut, wie sehr dem kindischen Dampfplauderer Werner Schuster dieses Ergebnis angeĂ€tzt hat … ganz davon abgesehen, dass seine Experten-Vorhersagen immer öfters ins Leere laufen. Selbst wĂ€hrend des letzten Skiflug-Wochenende der Saison 2024/25 in Planica hat Werner Schuster erneut mehrfach wiederholt, dass der Weltrekord von Stefan Kraft auf den aktuellen Anlagen nicht mehr ĂŒbertroffen werden kann, und schon gar nicht in Planica. Kurz darauf flog Domen Prevc zu einem phantastischen Weltrekord und nahm damit Schusters österreichischen Landsmann Kraft diese Bestmarke ab … soviel zum Thema „Experte“.
    Als DSV-Cheftrainer habe ich Werner Schuster sehr geachtet und respektiert, doch seit er bei Eurosport den „Experten“ mimt, hat er bei mir alle Achtung und Respekt verspielt … die vergangene Vierschanzentournee war dann nur noch der negative Höhepunkt.

    Nach der Olympiasaison sollte der DSV im Bereich „Sprunglauf“ alle Positionen grĂŒndlich hinterfragen und sich grundlegend neu aufstellen, wenn möglich auch mal ohne österreichische Trainer. Lasst einfach mal die guten einheimischen Trainer ran und ohne Erfolgsdruck ihre Arbeit machen, aber nur solche Leute die nicht noch irgendeinem Nebenerwerb nachgehen. Als gutes Beispiel dient hier Slowenien, die seit Jahrzehnten nur auf eigene Leute vertrauen und dies sogar sehr erfolgreich.
    Auch die Person Horst HĂŒttel gehört auf den PrĂŒfstand, da auch er mir mittlerweile als jemand erscheint, der nur seinen sicher gut dotierten „Rentenvertrag“ in Ruhe zu Ende bringen will … egal ob die Leistung stimmt oder auch nicht.
    Wahrscheinlich wird der DSV aber wie gehabt weiter wurschteln und weiter auf österreichische Trainer vertrauen, welche schon aus landsmÀnnischer Sicht sicher kein Interesse daran haben werden, einen starken deutschen Nachwuchs zu fördern und zu formen.

    Persönlich gab es auch einen wohltuenden Lichtblick wÀhrend der vergangenen Vierschanzentournee, und das war Markus Eisenbichler.
    Er kommentiert einfach super entspannt, ist unparteiisch und erzĂ€hlt auch Sachen, die man bisher nicht gehört hat. Ich wĂŒrde mich jedenfalls riesig freuen, wenn Markus Eisenbichler baldmöglichst der neue Eurosport-Experte werden wĂŒrde und damit dem kindischen Werner Schuster nachfolgt, damit dieser endlich mal genug Zeit hat, um seinen Vertragsverpflichtungen beim DSV nachkommen zu können.
    Es wĂ€re die erste gute Entscheidung von Eurosport, seitdem sie das legendĂ€re Duo Thiele/Siegmund von heute auf morgen auf unwĂŒrdigste Art und Weise entlassen haben.

    • Vielen Dank Mitschi!!! Hervorragende EinschĂ€tzung! Dem ist nichts hinzuzufĂŒgen! Ausser mein Lieblingsthema. Schafft endlich die parteiischen Wertrichter ab! PS: ich habe zuletzt den Ton ganz leise gemacht, wenn nur Eurosport ĂŒbertragen hat, weil ich diese Ösi- BeweihrĂ€uerung nicht mehr ertragen konnte! Und bitte schafft auch diesen ewig miesgelaunten Italiener ab mit seinen komischen Ideen. Ach, war das schön mit Walter Hofer! Ich gucke Skispringen nun auch bereits seid 44 Jahren. Wenn mir die Slovenen, insbesondere Anze Lanisek und die alten Haudegen, wie Kuddel und Ammann nicht so gut gefallen wĂŒrden, wĂŒrde ich mir die Übertragung von Eurosport sicher schenken. Leinauer ist wirklich unertrĂ€glich. Er hat nun wirklich gar keine Ahnung(auch nach Jahren) und sabbelt Werner Schuster bzgl. Ösis Alles nach. Ach so… und wieso werden eigentlich immer die Ösis interviewt und zwischendrin gezeigt bei diesem Sender? Kann mir das jemand beantworten?

    • Kann ich nur zustimmen, Eurosport ist ja sonst was die Kommentatoren angeht, super besetzt. Seit der Absetzung von Thiele und Siegmund, sind die Kommenatoren beim Skispringen aber eine absolute Zumutung, zuerst Bielek und Hanni, dann Leinauer und Schuster. Leinauer hat auch nach Jahren ĂŒberhaupt keine Ahnung und koketiert auch noch mit dieser Ahnungslosigkeit. Immerhin konnte er anmerken, das Peter Preuc zum Ende der Saison, auch endlich noch einen Weltcup gewinnen konnte…dass Peter einst Serien- und Gesamtweltcupsieger war, kann man natĂŒrlich nicht wissen. Bei Schusters EinschĂ€tzungen zu den SprĂŒngen frage ich mich oft, wie so jemand Cheftrainer gewesen sein kann, er liegt doch oft daneben….
      Einfach nur schrecklich die Zwei!!!

      • Mir ist Leinauer und Schuster immernoch 1000 mal lieber als ein Bartels mit egal welchem Co-Kommentator. Jedesmal wenn ich nur unterwegs schauen kann (und fĂŒr den Eurosport-Livestream nicht zahlen will) Ă€rgere ich mich, dass so jemand von unseren RundfunkgebĂŒhren bezahlt wird.
        ZDF kann man ja auch nicht schauen, die blenden oft die ersten 20 Springer weg um ihre Vorberichterstattung zum Skispringen zeigen zu können.

    • @Mitschi wenn der beim DSV-Nachwuchs genau so einen schlechten Job macht wie als Eurosport-Kasper, dann stehen uns dunkle Zeiten bevor…

    • Was soll dieser Negative-Hype? Niemand ist gezwungen, Eurosport zu folgen. Werner Schuster & Co sind mir lieber als die „Schlauberger“-Kommentare in den ÖR’en…
      FĂŒr alle, die es noch nicht wissen: Auf allen TV-Fernbedienungen gibt es Stummschalttasten. Einfach nur Gucken, ohne Zuhören! So mache ich es so schon seit vielen Jahren bei FußballĂŒbertragungen. Ich lege eine Vinylscheibe (!) auf und freue mich besonders, wenn der Sound zur Spielszene passt. Einfach mal Ausprobieren. Funktioniert vielleicht auch mit Musikstreaming und beim Skispringen.
      Bleibt auf jeden Fall konstruktiv bei den Kommentaren. Diese mit ĂŒberaus großer Sorgfalt gestaltete Skisprung-Site ist viel zu schade fĂŒr Facebook+Co-Gejammere. Und wenn euch was am Skispringen nicht passt, dann geht doch zu Wrestling oder American-Football…;O)
      MfG, ein Skisprungfan seit mehr als 60 Jahren

  6. Hauptsache wir haben das grösste Betreuer- und TV- Team. All diese ĂŒberflĂŒssigen Co-Kommentatoren samt Make-up-MĂ€dels und Willi-Wichtigs des DSV mit ihren ĂŒppigen GehĂ€ltern, all die teuren zur VerfĂŒgung gestellten Nobelkarossen der Firma mit den vier Ringen fĂŒr Hinz und Kunz und die Springer, Trainer etc.pp… Soviel Geld das man besser in die Nachwuchsförderung stecken sollte. Und den Herrn HĂŒttel bitte auch gleich austauschen!!! Ein absoluter Neuanfang, eine Neuorientierung muss her!

    • Vollkommen richtig ! FĂŒr jeden
      “ Scheiss “ ist Kohle da , aber die StartplĂ€tze mit jungen Leuten auffĂŒllen wenn, wie jetzt jemand ausfĂ€llt, da hat niemand den Arsch oder die Eier dafĂŒr in der Hose !

    • Stimmt, die Co-Kommentatoren stören eher, als das sie helfen.
      Manchmal ist es besser ohne Ton zu gucken, dann sind die NebengerÀusche
      auch weg, die je nach Sender unterschiedlich sind und die SELBSTBEWEIHRÄUCHERUNG
      ist auch weg.
      Schade fĂŒr das Springen.

    • Ach bloß 4 Ringe und 4 Reifen. LĂ€uft’s zwar 8-mal rund, aber ich dachte schon eher an blau-weiß-blau-weiß aus St.NĂŒnchen oder den Dreibeiner-Stern von Sindelfingen… Wobei ja auch Volksauto keine Volksbilligmarke mehr ist. 1938 gab’s den noch fĂŒr 1000 RM auf Raten.
      Dass das Drumherum (Schkips-Fuzzis) wichtiger ist, sah man ja bei der DB. Wohl ĂŒberall so. Dort ist ja die Palla beim auf(s)rĂ€umen von BĂŒros. Muss mal ’ne Freundin zum DSV schicken.

    • Dass man Kranke oder KrĂ€nkelnde nicht verheizt sondern sie der nötigen Gesundung ĂŒberantwortet, ist die allervernĂŒnftigste der Entscheidungen. Bitte keine Leute quĂ€len! Aber dass es keine Reserven hinter dem Vorhang gibt, die auf Bereitschaft mitmachen können, ist schon eine andere Sache. Aber Hand auf’s Herz: Zu einem Große-Fresse-Schwellenland mit ZugausfĂ€llen, LieferengpĂ€ssen und Personalmangel (bei 83 Mill., die hier rumrennen) passt das irgendwie. Politische Ordnung und Gesellschaft haben das Land ĂŒber Jahre in jeder SphĂ€re abgewrackt. Und es geht iummer zĂŒgiger voran; wenigstens das… FrĂŒher sagte man bei „made in Germany“ noch aaah; bald wird man mĂŒde abwinken.

  7. das ist der absolute Offenbarungseid oder nicht weniger als eine BankroterklĂ€rung, wenn quasi nur noch eine 4 u. 5. Garnitur aus dem Alpencup oder irgend einer Kreisklasse zur VerfĂŒgung stĂ€nde.‍♂

  8. Fast alle etablierten Mannschaften haben vernĂŒnftige Arbeit beim Nachwuchs geleistet. Wenn wir auf Raimund und Hoffmann derart verzichten mĂŒssen, liegt beim DSV etwas deutlich im Argen.

    Die DSV-Mannschaft degradiert sich selbst zu Statisten

    • Wenn sie wenigstens so konsequent wĂ€ren, ihre Teilnahme generell – aus personellen GrĂŒnden – abzusagen, wĂ€re noch verstehbarer als „der gespielte Witz“ (oder: erquĂ€lte). Kommt, lacht doch bitte maal, wenigstens 1 Sekunde. So wird’s wieder durchgepeitscht: Wat mutt, dat mutt. Und So.Abd. wird gekotzt.

  9. „Kein Ersatz aus der zweiten Reihe“
    Diese Schlagzeile bekrĂ€ftigt meine Gedanken erneut, fĂŒr was sich der DSV einen sogenannten Nachwuchs-Bundestrainer Werner Schuster leistet, der sich ausgerechnet im Winter die meiste Zeit als „Eurosport-Experte“ verdingt, anstatt bei den Nachwuchsspringen und auch Training vor Ort zu sein.
    Als ehemaliger DSV-Cheftrainer hatte ich echt Respekt vor ihm, doch diesen hat er bei mir komplett verloren seit er „Eurosport-Experte“ wurde. FĂŒr mich ist es nur noch ein parteiischer Dampfplauderer (ÖSV und DSV), der sprachlos und angesĂ€uert wirkt, wenn ein Domen Prevc in Oberstdorf die Konkurrenz zerlegt … besonders seine österreichischen Landsleute.
    FĂŒr den deutschen Springernachwuchs kann man nur hoffen, dass Werner Schuster im FrĂŒhjahr aus seinem „Rentenvertrag“ beim DSV entlassen wird und man diesen Platz mal mit einem einheimischen deutschen Trainer belegt.
    Auch im B-Kader ist Thomas Thurmbichler fĂŒr mich eine Fehlbesetzung und frage mich ernsthaft, ob nur Österreicher erfolgreiche Skisprungtrainer sind ??? Schaut mal nach Slowenien, die haben seit Jahrzehnten nur eigene Landsleute in der sportlichen Verantwortung und erzielten bisher riesige Erfolge, auch im Nachwuchsbereich.
    Der DSV sollte nach den Olympischen Spielen in allen Bereichen des Sprunglaufs jede Leitungsposition auf den PrĂŒfstand nehmen und danach notwendige Änderungen vornehmen, wobei auch die Person „Horst HĂŒttel“ nicht unangetastet bleiben darf, der wahrscheinlich auch einen sogenannten „Rentenvertrag“ besitzt, der einfach weiterlĂ€uft, egal ob die Leistung stimmt oder nicht.
    Sollten vom DSV diesbezĂŒglich keine großen VerĂ€nderungen vorgenommen werden, wovon ich leider ausgehe, wird der Nachwuchsbereich aber auch der B- und C-Kader noch weiter absacken … sie haben es also selbst in der Hand.
    Apropos „Eurosport-Experte“, Markus Eisenbichler wĂ€re mehr als nur Ersatz fĂŒr den parteiischen Dampfplauderer Schuster, er ist einfach so herrlich erfrischend, unkompliziert und wirkt auf mich nicht parteiisch. Aus diesem Grund war Markus Eisenbichler fĂŒr mich der einzige Lichtblick wĂ€hrend der vergangenen Vierschanzentournee.

    • Warum sollte ein österreichischer Co-Kommentator im deutschsprachigen Fernsehen, der fĂŒr den Deutschen Skiverband arbeitet nicht parteiisch kommentieren?
      Dass er als Nachwuchstrainer scheinbar eher seinem Nebenjob nachgehen darf anstatt den Nachwuchs zu trainieren steht auf einem anderen Blatt, das muss ihm ja aber auch jemand genehmigt haben…

  10. Peinlich, aber wie!
    Was wird im DSV im Training falsch gemacht. Oder was machen die Oesis anders?
    Was wurde im Sommer bei Geiger und Wellinger falsch gemacht, das die so außer Form sind?
    Ist auch Huettel noch der richtige in der Mannschaftsleistung?

  11. Hey Leute wo sind die Sportler vom C-Kader unsere Nachwuchs Nationalmannschaft keiner kommt zum Einsatz springen die auch nicht bei der Junioren Weltmeisterschaft da mĂŒssen sie auch mit dem Anlauf von Embacher springen. Die Verantwortlichen mĂŒssen sich schon mal die Frage stellen was im B- Kader, C- Kader schief lĂ€uft. Vor allem muß sich Horst HĂŒttel hinterfragen was seit Jahren schief lĂ€uft.

  12. Wir werden wohl einen zweiten Durchgang ohne deutsche Beteiligung erleben. Das Super Team Springen wird auch richtig peinlich. Deutschland wird mit Kasachstan, Italien und Finnland um die letzten PlÀtze kÀmpfen

    • Was genau? dass der Nachwuchs in Japan unterwegs ist und deswegen keiner nachnominiert wird? Dass sie es nicht wirklich besser als Wellinger und Geiger machen haben wir allerdings leider auch gesehen.

  13. Leider ein bitteres Zeichen wie schlecht es um die deutsche Zukunft im Skispringen geht, dass wir zu wenig Nachwuchs haben, um die LĂŒcke noch zu fĂŒllen.

Kommentar schreiben

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


*