Vor dem Start in Mailand-Cortina

Medaillen-Ansage im Training? Felix Hoffmann glänzt bei ersten Olympia-Sprüngen

Foto: imago / GEPA

Felix Hoffmann weckt gleich zum Start in die Olympischen Winterspiele deutsche Medaillenhoffnungen: In Abwesenheit von Domen Prevc mischt der Thüringer in allen drei Trainingsdurchgängen vorne mit.

Das mit Spannung erwartete erste Training auf der Olympia-Normalschanze in Predazzo hätte für Felix Hoffmann kaum besser laufen können: Der Thüringer kann in allen drei Trainingsdurchgängen ganz vorne mitmischen – und weckt beim ersten Kräftemessen sogar Medaillenambitionen an.

Schon im ersten Trainingsdurchgang präsentierte sich der 28-Jährige stark, belegte den dritten Platz hinter dem Österreicher Stefan Kraft und Teamkollege Philipp Raimund.

In allen drei Durchgängen vorne dabei

Nur wenige Minuten später war Hoffmann im zweiten Training dann mit 102,5 Metern (punktgleich mit dem Finnen Vilho Palosaari) der stärkste Springer des Feldes. Seinen weitesten Sprung stand er danach im dritten und letzten Durchgang mit 103 Metern, die ihm den zweiten Platz hinter Norwegens Kristoffer Eriksen Sundal eingebracht haben.

„Mein Fazit fällt positiv aus. Alle drei Sprünge waren auf einem guten Niveau, der Schanzenwechsel ist geglückt. Mit der Schanze hier komme ich ganz gut zurecht“, gab sich Hoffmann angesichts seines starken Auftritts gewohnt zurückhaltend. Die Normalschanze komme ihm „in den letzten Jahren irgendwie schon“ besonders entgegen.

Prevc und Teamkollegen verzichten auf ersten Trainingstag

Mit Domen Prevc hat der in diesem Winter bislang mit Abstand stärkste Springer auf den ersten Trainingstag ebenso wie seine slowenischen Teamkollegen aber verzichtet.

Die nächste Trainingsmöglichkeit gibt es für die Skispringer erst am Sonntag: Dann stehen ab 19 Uhr drei weitere Trainingsdurchgänge auf dem Programm, bevor dann am Montag die Einzel-Entscheidung auf der Normalschanze fällt.

Mehr dazu gleich hier bei skispringen.com.

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Über Marco Ries 1007 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist und Autor (u.a. das Buch „Unnützes Skisprungwissen“).

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