Vor dem Start der ersten Qualifikation in Oberstdorf nominiert der ÖSV seine siebenköpfige Mannschaft für die Vierschanzentournee. Cheftrainer Widhölzl startet aber mit einigen Sorgen in den ersten Saisonhöhepunkt.
Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hat am Samstag seine Mannschaft für die anstehende Vierschanzentournee offiziell benannt. Als einzige Mannschaft darf die Alpenrepublik gleich sieben Athleten beim ersten Höhepunkt der Saison an den Start bringen, weil sie neben den sechs Athleten der Quotenregelung auch einen weiteren Startplatz für den Junioren-Weltmeistertitel von Stephan Embacher besetzen dürfen.
Neben Embacher setzt Cheftrainer Andreas Widhölzl wie erwartet auf Titelverteidiger Daniel Tschofenig, Stefan Kraft, Jan Hörl, Manuel Fettner, Maximilian Ortner sowie Jonas Schuster.
Widhölzl mit Sorgen: „Hoffen, dass die Tournee besser wird“
Nach einem guten Auftakt in die Olympia-Saison bereiteten die zuletzt schwächeren Ergebnisse Widhölzl vor dem Auftakt in Oberstdorf (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos) allerdings einige Sorgenfalten. „Es ist nicht das, was wir uns erwartet und erhofft haben vor der Tournee“, sagte der Cheftrainer nach der Generalprobe in Engelberg am vergangenen Wochenende: „Jetzt gehen wir in die Weihnachtspause und dann werden wir analysieren. Dann hoffen wir, dass die Tournee besser wird.“
Vor allem die zuletzt schwächeren Ergebnisse von Titelverteidiger Tschofenig dürften Widhölzl Sorgen bereiten: Beim Weltcup-Auftakt im norwegischen Lillehammer Ende November noch mit einem Sieg in die Saison gestartet, baute der Senkrechtstarter des vergangenen Winters im weiteren Saisonverlauf fast kontinuierlich ab und verpasste zuletzt in Engelberg sogar den Finaldurchgang.

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