Die deutschen Routiniers Karl Geiger und Andreas Wellinger tun sich auch im Vorfeld des Weltcup-Wochenendes in Wisla schwer – Geiger muss am Samstag sogar zuschauen.
Weiterer Rückschlag für einen der deutschen Top-Skispringer: Mit nur 113 Metern belegt Karl Geiger in der Qualifikation zum ersten von zwei Einzelspringen an diesem Wochenende im polnischen Wisla (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos) nur den 56. Platz und scheidet damit aus.
Schon bei den ersten drei Stationen der diesjährigen Weltcup-Saison hat sich der Oberstdorfer schwergetan – sein bislang bestes Ergebnis in diesem Winter war ein 23. Platz beim Auftakt im norwegischen Lillehammer.
„Sondertraining“ für Geiger in der Heimat
Der Bundestrainer gab sich vor der Abreise nach Polen zwar realistisch, aber vorsichtig optimistisch und stellte fest, dass man „von Andreas Wellinger und Karl Geiger wusste, dass die beiden zum Start in den Winter noch nicht in Bestform sind“. Er betonte jedoch, dass man sich zur Weiterreise in der aktuellen Besetzung entschieden habe, da die Athleten „zuletzt zulegen“ konnten und er sich erhoffte, in Wisla „den nächsten Schritt nach vorne“ zu machen. Zuletzt hatte Geiger in seiner Oberstdorfer Heimat eine Art Sondertraining absolviert.
Andreas Wellinger verbessert sich nach schwachem Training
Andreas Wellinger hat sich im Training im Vorfeld der Qualifikation in Wisla mit den Plätzen 56 und 54 äußerst schwergetan, verbesserte sich dann allerdings auf 119,5 Meter und den 43. Platz.
Neben Geiger ist mit Lokalmatador Kamil Stoch (51.) ein weiterer namhafter Springer überraschend ausgeschieden. Der polnische Superstar befindet sich aktuell auf seiner „Abschiedstour“, denn nach dieser Saison will er seine erfolgreiche Karriere beenden.
Mehr dazu gleich hier bei skispringen.com.

Schreiben Sie jetzt einen Kommentar