Als Philipp Raimund bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina seinen zweiten Sprung landet und überraschend Gold feiert, schauen über sechs Millionen Zuschauer zu – ein echter Quoten-Erfolg.
Am Tag nach dem überraschenden Olympiasieg von Philipp Raimund auf der Normalschanze bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo herrscht auch bei der ARD Jubelstimmung: Das erste olympische Skispringen der Männer hat dem Sender starke Einschaltquoten beschert.
Zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr mit Beginn des zweiten Durchgangs sahen 6,02 Millionen Menschen zu – das entspricht einem Marktanteil von 23,2 Prozent.
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Schon der Start des Wettbewerbs war gefragt: Der erste Durchgang erreichte ab 19 Uhr 5,39 Millionen Zuschauern (25,7 Prozent Marktanteil). Mehr Zuschauer als das Skispringen hatte an diesem Tag nur die ‚Tagesschau‘, die zwischen den beiden Durchgängen lief.
Parallel wurde der Wettkampf auch bei ‚Eurosport‘ übertragen: Der Sender kam im entscheidenden zweiten Durchgang laut Medienmagazin ‚DWDL‘ aber nur noch auf 0,8 Prozent Marktanteil. Im ersten Durchgang schauten hier 240.000 Zuschauer (1,9 Prozent Marktanteil) zu.
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Zur Einordnung: Selbst das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee, eigentlich klassischer Quotengarant für die Fernsehsender, erreichte mit 4,59 Millionen Zuschauern (29 Prozent Marktanteil) im ZDF weniger Zuschauer. Raimunds Olympiasieg war damit die bislang meistgesehene Skisprung-Übertragung im deutschen Fernsehen dieser Saison.

Come on, heute mindestens Bronze denke ich… Natürlich sind Slowenien und Japan sehr stark, aber Deutschland ist im Mixed Team traditionell gut und gerade die Slowenen sind ja bekanntlich eher auf größeren Schanzen zuhause…