Diesen Namen sieht man im Saisonverlauf erstmals ganz oben auf der Ergebnisliste: Yuki Ito gewinnt überraschend die Qualifikation in Oslo. Während Nika Prevc sogar gegen zwei Japanerinnen das Nachsehen hat, wird Selina Freitag beste Deutsche.
Zu später Stunde waren die japanischen Skispringerinnen in Oslo noch hellwach – allen voran Yuki Ito. Mit ihrem Sprung auf 125,5 Meter und 111,4 Punkten gewann die 31-Jährige am Freitagabend durchaus überraschend die Qualifikation am Holmenkollen. Mit Nozomi Maruyama, die auf 126 Meter und 109,1 Punkte kam, sorgte eine ihrer Teamkolleginnen sogar für einen Doppelsieg. Die bereits feststehende Gesamtweltcupsiegerin Nika Prevc landete mit 115,5 Metern und 105,2 Punkten auf Platz drei.
Die weiteren Top-Ten-Plätze dominierten vor allem die Gastgeberinnen: Die nach Magen-Darm-Infekt wiedergenesene Silje Opseth, Eirin Maria Kvandal, Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Stroem und Heidi Dyhre Traaserud belegten die Plätze vier, fünf, sechs und neun. Mit Sara Takanashi landete zudem die drittbeste Japanerin als Siebte ebenfalls unter den besten Zehn.
Selina Freitag und Agnes Reisch in den Top Ten
Dort fanden sich auch, in gewohnter Manier, Selina Freitag und Agnes Reisch wieder, sie wurden Achte und Zehnte. Auch die weiteren vier Deutschen schafften die Quali problemlos. Juliane Seyfarth und Katharina Schmid wurden auf Platz 18 und 19 gewertet. Anna Hollandt wurde 26., während Holmenkollen-Debütantin Julina Kreibich 34. wurde.
Aus dem österreichischen Trio muss dagegen Hannah Wiegele beim ersten Wettkampf zuschauen, sie verpasste als 44. die benötigte Top-40-Platzierung. Lisa Eder und Julia Mühlbacher landeten derweil auf den Plätzen elf und 24. Aus dem Schweizer Duo schaffte es nur Sina Arnet als 37. in den Wettkampf, Simone Buff klassierte sich auf Rang 42.
Gyda Westvold Hansen verhindert Sturz
Für einen kurzen Schreckmoment sorgte derweil Gyda Westvold Hansen. Die Norwegerin kam sehr unbalanciert vom Schanzentisch weg und musste sämtliche Körperbeherrschung aufbringen um einen spektakulären Sturz zu verhindern. Mit einer Weite von 71,5 Metern verpasste sie jedoch den Einzug in den Wettkampf.
In Folge der wetterbedingten Verschiebungen im Vorfeld bei den Männern wurde auch bei den Frauen das offizielle Training auf einen Durchgang verkürzt.
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Am morgigen Samstag steht für die Skispringerinnen in Oslo der erste von zwei Einzel-Wettkämpfen auf dem Plan. Der erste Wertungsdurchgang beginnt um 14:30 Uhr (alles live bei skispringen.com).

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