Mit dem Ende der Ära von Stefan Horngacher steht das deutsche Skispringen vor einer wegweisenden Entscheidung. Ein langjähriger Vertrauter des Bundestrainers gilt nun als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge.
Noch immer steht nicht fest, wer auf Stefan Horngacher im Amt des Bundestrainers folgen wird. Im Laufe der kommenden Wochen soll der Nachfolger des Österreichers beim Deutschen Skiverband (DSV) feststehen – nun befeuert ein langjähriger Vertrauter Horngachers selbst Gerüchte um seine Person.
Der Pole Grzegorz Sobczyk gilt inzwischen als einer der heißesten Kandidaten auf den Posten des Bundestrainers. Der ehemalige Skispringer betreut seit der Saison 2022/2023 vor allem den bulgarischen Einzelkämpfer Vladimir Zografski, der erst am vergangenen Wochenende beim Sieg von Philipp Raimund erstmals in seiner Karriere auf dem Podest stand.
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Seit der Saison 2024/2025 arbeiten Zografski und Sobczyk eng mit der deutschen Mannschaft von Bundestrainer Stefan Horngacher zusammen. Schon während Horngachers Ära als Cheftrainer in Polen war Sobczyk dort dessen Co-Trainer.
„Was passieren wird? Wir werden es sehen…“
„Als Trainer kennen wir uns schon immer gut und arbeiten gut zusammen. Es gibt keine großen Geheimnisse“, lobte Sobczyk bei ’skijumping.pl‘ die Zusammenarbeit mit der deutschen Mannschaft und erklärte weiter: „Stefan und ich kennen uns schon seit Jahren. Wir haben uns kennengelernt, er hat mich zu seinem Assistenten gemacht. So hat alles angefangen und seitdem arbeiten wir zusammen.“
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Angesprochen auf eine Mögliche Verpflichtung beim DSV: „Grzegorz Sobczyk ist bereit für jede Herausforderung. Was passieren wird? Wir werden es sehen…“, wurde der 45-Jährige von ’skijumping.pl‘ zitiert.
Schon Ende Februar hatte Sobczyk selbst entsprechende Verhandlungen bestätigt. „Die Gespräche dauern noch an. Es ist nicht so, dass man nicht darüber spricht. Aber alle Entscheidungen darüber, werden erst in letzter Minute getroffen“, sagte er zu ‚WP SportoweFakty‘.
Bundestrainer-Entscheidung soll bald fallen
DSV-Sportdirektor Horst Hüttel wollte sich zuletzt nicht in die Karten blicken lassen und verwies stets darauf, dass Gespräche laufen und eine Entscheidung im Laufe der Saison fallen soll. „Ich will vermeiden, dass das ein oder andere durchsickert. Sonst heißt es im Nachhinein, man hat hier schon eine gewisse Unruhe in das ein oder andere Team gebracht“, sagte er vor dem Start der Olympischen Winterspiele.
Vor den Titelkämpfen von Mailand und Cortina d’Ampezzo erklärte Hüttel aber auch, es sei möglich, dass „der neuen Bundestrainer in den nächsten zwei Wochen in Predazzo an der Schanze stehen wird“ – das war bei Sobczyk mit seinem Schützling Vladimir Zografski der Fall.
Bereits Ende Oktober verkündete Stefan Horngacher seinen Rücktritt nach Ende der Olympia-Saison. Der DSV bestätigte daraufhin, Horngacher in anderer Funktion halten zu wollen, doch auch hier steht eine Entscheidung weiterhin aus.
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Für mich wäre das total unverständlich. Wir erleben die schlechteste Saison seit Ewigkeiten. Das hat sich seit Jahren so angekündigt. Nahezu alle Top Springer sind unter Horngacher immer schlechter geworden. Und jetzt wo er endlich geht, will man seinen besten Vertrauten als Cheftrainer? Nach dem Motto immer weiter so….. Unglaublich. Warum macht man nicht mal was ganz neues. Neue Ideen, neues Training. Horngacher hat doch jetzt lange genug gezeigt, dass es nicht funktioniert….. Bitte nicht weiter im selben Sumpf planschen
Ohne dir deine Ansichten ausreden zu wollen, aber das ist es doch generell und überall!
Nimm die SPD, die analsiert, dass sie die Menschen nicht mehr erreicht, dass die nach rechts und links davonlaufen, dass das Land Reformen braucht(!!)…
Das wissen wir doch alles schon lange, und was passiert: Nein, nicht nix. Aber Gerede. Gerede durchaus auch um Wahrheiten. Nur nicht um die, dass sie ihren Laden zumachen könnten, ohne dass er fehlt.
Etwas ändern (über Gerede hinaus): Nö.
DB: Wir sind zu unpünktlich. Weiß jeder. Streckenflickwerk und die Finanz-Obere wird geschasst. Interessiert keinen Reisenden, warum die Minus einfahren. Pünktlicher – wird’s dadurch nicht.
Ergo: Wenn Ursachenforschung keine Änderung erbringt, kann man sie auch lassen. „Weiter so“ ist am bequemsten. Bzw. „der Fisch…“ (sehe ich bei meiner Hausverwaltung. die braucht man auch eigtl. nicht!)
Ihr wisst doch olle Lenin: Wenn Deutsche eine Revolution machen wollen, kaufen sie zuvor eine Bahnsteigkarte! Und ihr kennt mich: Heute fragt man beim Unordnungsamt, wo man sich das Revolutions-Formular daunlooden kann.
Was also erwartet ihr nun vom DSV?