Das österreichische Duo mit Jan Hörl und Stephan Embacher springt beim ersten Super-Team des Winters überlegen zum Sieg. Das DSV-Team kassiert eine historische Niederlage.
Das österreichische Duo mit Jan Hörl und Stephan Embacher sicherte sich den Sieg beim ersten Super-Team-Wettbewerb der Weltcup-Saison. Die beiden Skispringer erzielten am Samstagabend im polnischen Zakopane insgesamt 805,9 Punkte und setzten sich damit gegen Slowenien mit Timi Zajc und Anze Lanisek durch, die auf 758,3 Punkte kamen. Den dritten Platz belegte Polen mit Dawid Kubacki und Kacper Tomasiak (741.8 P.).
Schon früh deutete sich an, dass das österreichische Duo kaum zu schlagen sein wird: Hörl und Embacher führten das Feld schon nach dem ersten von insgesamt drei Wertungsdurchgängen an, bauten ihren Vorsprung vor dem Finale dann schon auf beeindruckende 53,1 Punkte aus.
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Vor allem Hörl glänzte in den ersten beiden Durchgängen mit jeweils 141 Metern und dürfte damit auch im Einzel am Sonntag zu den Mitfavoriten zählen.
DSV-Duo mit historisch schlechtem Ergebnis
Dass es für die deutsche Mannschaft ein schwieriger Wettkampf werden würde, deutete sich schon vor der Abreise nach Zakopane an – denn mit Felix Hoffmann und Philipp Raimund fielen ausgerechnet die beiden besten Skispringer der zurückliegenden Vierschanzentournee angeschlagen aus.
Trotz starker Trainingssprünge wurde Andreas Wellinger nicht für das Super-Team nominiert, stattdessen setzte Bundestrainer Stefan Horngacher auf Karl Geiger und Pius Paschke. Doch zwischenzeitlich musste das DSV-Duo mit dem achten Platz nach zwei Runden sogar um den Einzug in den Finaldurchgang zittern und belegte am Ende nur den sechsten Platz – schlechter lief es in der noch jungen Geschichte des Super-Team-Formats für Deutschland noch nie.
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„Es ist uns nicht so gelungen, wie ich mir das vorgestellt habe“, analysierte Bundestrainer Stefan Horngacher und attestierte seiner Mannschaft ein „relativ gutes“ Training im Vorfeld: „Der letzte Sprung von Karl Geiger gibt Hoffnung, der war nach langer Zeit wieder richtig gut. Pius war leider zu verkrampft und wollte im Wettkampf vielleicht ein bisschen zu viel.“
Slowenien ohne Tournee-Sieger Prevc
Nach der kräftezehrenden Vierschanzentournee haben mehrere Top-Skispringer auf die Teilnahme verzichtet. Neben den besten Japanern um Ryoyu Kobayashi und Ren Nikaido sind aus Österreich etwa Stefan Kraft und Daniel Tschofenig gar nicht erst nach Polen angereist.
Die slowenische Mannschaft hat im Super-Team ausgerechnet auf Vierschanzentournee-Sieger Domen Prevc verzichtet – er wird nach starken Trainingssprüngen erst im Einzel am Sonntag ins Geschehen eingreifen. In der im Vorfeld ausgetragenen Qualifikation für morgen musste sich der Überflieger der bisherigen Saison mit dem zehnten Platz zufrieden geben.
Granerud schwächelt: Norwegen fällt vom Podest
Die polnischen Gastgeber, die ohne Superstar Kamil Stoch am Start waren, lieferten sich einen bis zum Ende spannenden Kampf um das Podest mit Team Norwegen. Im letzten Durchgang schwächelte setzte sich dann Tomasiak deutlich gegen Norwegens Halvor Egner Granerud durch – und sicherte so den erhofften Podestplatz vor heimischem Publikum ab.
Hinter den viertplatzierten Norwegern landete die Schweiz mit Sandro Hauswirth und Gregor Deschwanden noch vor dem deutschen Duo auf dem fünften Platz. Die Ukraine und Finnland belegten die Ränge sieben bzw. acht.
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Nicht mehr im Finaldurchgang vertreten waren die Mannschaften aus den USA (9.), Frankreich (10.), Japan (11.), der Türkei (12.), Kasachstan (13.) und Italien (14.).
Am Sonntag startet um 15 Uhr zunächst der Probedurchgang, bevor die Skispringer ab 16 Uhr (alles live bei skispringen.com) dann zum ersten Mal nach der Vierschanzentournee um wertvolle Weltcuppunkte kämpfen.
Mehr dazu gleich hier bei skispringen.com.

Horngacher muss weg…der Typ wirkt schon länger hilflos und frei von Lösungen…
Keine Unruhe – er geht doch eh von selbst!
(Auch wenn er selbst noch gesprungen ist, hat er das Boot wohl nicht retten können.) Frage ist nun nur, wer folgt. Frage ist, wer es besser kann. Der muss frei/ungebunden sein, es auch selbst wollen. Es drängt sich keiner so richtig auf – oder es gibt ihn nicht. Weiß denn jmd. von den Millionen zuschauenden „Heimtrainern“ eine Lösung. Mir fällt auch keine ein. Und: „Wie schön war es doch bei Heß“ ist auch keine Antwort, auch wenn sie stimmt.
mein mittagsschlaf war heuer sogar viel schööner als Slöweniens 2.Platz aber trotzdem herzlichen glückwunsch –.–
Die beiden waren besser als gedacht.
Aber in Zukunft werden wir uns leider an solche Ergebnisse gewöhnen müssen.
Tolle Sprünge von Antti Aalto, schade,dass Maatta besonders im 2. und 3. Durchgang so schwach war,sonst hätte es gereicht vor den Deutschen zu sein.Aber dir dritte Runde wurde erreicht, dass ist ein Erfolg:)
Määttä
@Ilse: ich weiss wie der heisst! Auf den offiziellen Fis-Listen wird er so geschrieben,zur Info
So schlimm war das jetzt gar nicht, es war jetzt nicht gut, aber alles bessere wäre auch durchaus überraschend gewesen
im Rahmen der Möglichkeiten und wie zu erwarten vom DSV Team